Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Ausstellung im Burgkloster erzählt von Grenzerfahrungen

29. September 2009 (HL-red.) Das Kulturforum Burgkloster zeigt vom 3. Oktober 2009 bis 14. November 2010 die Sonderausstellung „Grenzerfahrungen. Vom Leben mit der innerdeutschen Grenze bei Lübeck“. Im Herbst 2009 jährt sich die Friedliche Revolution in der DDR, die schließlich zum Fall der Mauer, Öffnung der Grenzen und zur Deutschen Einheit führte, zum zwanzigsten Mal. Bürgermeister Bernd Saxe, Marie-Alix zu Schleswig-Holstein und Waltraud Schröder vom Deutschen Roten Kreuz sowie die Kuratorin Dr. Karen Meyer-Rebentisch eröffnen die Schau am Sonnabend um 11.30 Uhr. Im Anschluss gibt das Deutsche Rote Kreuz Erbsensuppe aus einem Verpflegungswagen aus, wie er auch bei der Grenzöffnung 1989 verwendet wurde. Gäste sind herzlich willkommen.

Lübeck war 44 Jahre lang die einzige Großstadt an der deutsch-deutschen Grenze. Die Zonenrandlage hat das Leben in der Stadt nachhaltig geprägt, jahrhundertelang gewachsene Verbindungen zu den Nachbarn in Mecklenburg waren abgeschnitten. In der Ausstellung wird entlang von mehr als 35 Stationen das Leben mit der Grenze in den Zeiten der Teilung und Trennung sowie der Öffnung und des Zusammenwachsens nacherzählt. Die deutsch-deutsche Geschichte ist dabei der Hintergrund, nicht aber das zentrale Thema, vor dem die besondere Situation in Lübeck gezeigt wird. Es geht vielmehr darum, wie sich die „große Geschichte“ auf das Leben der Menschen vor Ort niedergeschlagen hat. Im Zentrum stehen deshalb Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichte aus der Region.

Die Ausstellung „Grenzerfahrungen“ ist Teil der gleichnamigen Veranstaltungsreihe der Hansestadt Lübeck in den Jahren 2009 und 2010. Zu Jahresbeginn 2009 ist das von der Stadt Lübeck herausgegebene Buch „Grenzerfahrungen – vom Leben mit der innerdeutschen Grenze“ erschienen, in dem sich vierzehn Zeitzeugen an ihre ganz persönlichen Grenzerfahrungen erinnern.
Das Buch und die Ausstellung wurden von Dr. Karen Meyer-Rebentisch im Auftrag der Stadt Lübeck erarbeitet. Das Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2-6, hat von dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, vom 1. Januar bis 31. März 2010 von 11 bis17 Uhr, geöffnet.

Quelle: LÜBECK Pressedienst

Impressum