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DSD: Energie und Denkmalschutz

18. November 2008. Die Fragen der energetischen Sanierung stellen die Denkmalpflege in naher Zukunft vor große Herausforderungen. Auch wenn Dank der Intervention der wichtigsten Denkmalpflegeinstitutionen die novellierte Energie-Einsparungsverordnung (EnEV) Denkmale vom Zwang für den Energiepass ausnimmt, müssen auch für denkmalgeschützte Immobilien im Wettbewerb mit anderen Immobilien Energiesparlösungen gefunden werden. Mit diesen Fragen und aktuellen Diskussionen beschäftigt sich am 20. November 2008 von 10.30 bis 16.30 Uhr der Kongress "Herausforderung Energieeffizienz für Denkmalschutz und Stadtumbau", organisiert vom Bundesministeriums für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), der Deutschen Energie Agentur dena und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf der "denkmal 08" in Leipzig auf dem Messegelände CCL, Saal 2.

Neben Bundesminister Wolfgang Tiefensee und dena-Geschäftsführer Stephan Kohler diskutieren zahlreiche Denkmalschutz-Experten wie Professor Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Professor Gerd Weiß, Vorsitzender der deutschen Landesdenkmalpfleger.

Dass energieeffizientes Bauen und Sanieren nicht im Widerspruch zum respektvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe stehen müssen, wird anhand von konkreten Beispielen dargestellt. Denn neben dem Mietpreis und Image einer Immobilie, sowohl für Wohn- als auch Gewerbezwecke, sind die Energiekosten wichtiges Auswahlelement. Doch pauschale Regelungen sind für einzigartige Denkmale nicht praktikabel, bei historischer Bausubstanz ist vielmehr eine ganzheitliche Analyse und Beratung notwendig. Sind doch inzwischen Schimmelschäden durch einseitige Dämmmaßnahmen ein weitverbreitetes Problem. Der Kongress in Saal 2, ICC Leipzig, sieht sich als wichtige Schlüsselveranstaltung bei dem großen
Diskussionsbedarf in der Branche.

Quelle: DSD

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