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HS-Kulturkorrespondenz: Stieg Larsson: Verblendung

01. September 2009 (HL-red.) HS-Kulturkorrespondenz: Stieg Larsson: Verblendung
Von Klaus Mittelstädt und Horst Schinzel
Die Bücher der „Millenium Trilogie“ des schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson sind bislang weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft. Allein in Deutschland fanden sie mehr als drei Millionen Leser.

Das erste Buch „Verblendung“ war 2008 innerhalb der Europäischen Union das meist verkaufte
Buch überhaupt. Weltweit stand Stieg larsson auf Platz 2 der Besteller-Listen hinter Khaled Hossenini mit „Der Drachentöer“.
Am 1. Oktober 2009 kommet die Verfilmung des ersten Buches nach einem Drehbuch von Nikolaj Arcel und Rasmus Heisterberg in einer internationalen Verfilmung von Niels Arden Oplev in die Kinos. Helden dieser Romane und damit des Film sind der Enthüllungsjournalist Miakel Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander, die gemeinsam in atemberaubenden Kriminalfilmen recherchieren. Der erste Fall handelt von einer bei einer Familienfeier verschwundenen Frau. In den kommenden Jahrzehnten erhält deren Onkel zum Geburtstag immer eine gepresste Blüte hinter Glas.
Als Onkel Henrik 82 wird, will er das Schicksal seiner Nicht klären. Er bespricht den Fall mit Miakel Blomquist und Lisbeth Larsson. Und de finden bald Schreckliches heraus…
Der Autor Stieg Larsson (1954 – 2004) stand bei seinem Tode gerade am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere. Er hatte zehn Bücher geplant. Geschrieben waren bei seinem Tode drei – veröffentlicht keines. Sein Berufsleben hat Larsson bei der schwedischen Nachrichtenagentur IT verbracht. Dort war vorwiegend als Grafiker tätig und verfasste überdies Hintergrundberichte und Rezensionen.
Seine journalistisch-literarische Kariere begann, als er sich mit dem skandinavischen Rechtsradikalismus auseinander setzte. Als 1995 in Schweden sieben Menschen von Rechtsextremisten getötet worden waren, gründete er die –Stiftung „Expo“, die sich mit den rassistischen und totalitären Organisationen in seinem Heimatland befassen sollte. Deren Zielen diente eine gleichnamige Zeitschrift, deren Herauageber und Chefredakteur Larsson wurde. In seinen letzten Lebensjahren galt Larsson als einer der weltweit führenden Fachleute für solche antidemokratische Organisationen.
Larsson hat das Exposé für sieben weitere Bücher hinterlassen. In der Familie hat man sich aber bislang nicht darüber einige werden können, ob und von wem die Serie fortgesetzt werden soll.
Die Drehbuchautoren zu dem ersten Film gelten als die besten Skandinaviens. Von seinem Film sagt Regisseur Niels Arden Oplev, er habe „starke Emotionen und Charaktere und eine kontroverse und faszinierende Geschichte“ entwichen wollen. Von seinen Hauptdarstellern Michael Nyqvist (49) und Noomi Rapace preist er deren außergewöhnliche Leistung voll Menschlichkeit und Charakter.
Michael Nyqvist ist einer der populärsten und erfolgreichsten Schauspieler in Schweden. Seit der Jahrtausendwende hat er eine Reihe von Filmen gemacht, von denen mehrere auch in Deutschland erfolgreich waren. Er ist mehrfach ausgezeichnet worden. Noomi Rapace ist Autodidaktin. Für den Film hat sie Boxunterricht genommen und ließ sich Piercings stechen.
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