Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

L. Gallinat berichtet vom A-Capella-Konzert „ensemble divinas“

13. November 2008. Lutz Gallinat macht auf sich aufmerksam: Beeindruckend nicht nur seine Berichte zur 9.“Internationalen Lübecker Literaturwoche“, nun schrieb er auch über das A-Capella-Konzert des „Divinas Ensembles“ vom vergangenen Wochenende in St.-Jürgen-Kapelle: "
Es war eine glanzvolle Soiree. Unter dem Motto „Wie man sich Engelsstimmen vorstellt“ bot das „ensemble divinas“ am letzten Sonnabend in der nahezu vollbesetzten St.-Jürgen-Kapelle zu Lübeck nach einführenden Worten Claudia Noltes als Vokalkonzert geistliche und weltliche Musik aus sechs Jahrhunderten.

Das „ensemble divinas“, Christiane Steuber (Sopran), Kathrin Schuldt (Sopran), Johanna Wolf (Mezzosopran), Annett Sommer (Mezzosopran) und Katja Böhme (Alt), musiziert seit 2001 als gleichstimmiges Vokalquintett. Der besondere Reiz liegt in dem facettenreichen Klang, den sich das Frauenensemble zu eigen gemacht hat. Neben dem Repertoire der gleichstimmigen Chorliteratur widmet sich das Ensemble ebenso individuellen Bearbeitungen und Arrangements. Bekannte Stücke kommen somit in neuem Glanz zu Gehör.

Den fünf Leipziger Sängerinnen ist das Musizieren von klein auf ans Herz gewachsen. So erhielten einige von ihnen schon im Kindesalter ihre erste musikalische Ausbildung im Gewandhaus zu Leipzig. Neben dem Auftritt als „ensemble divinas“ konzertieren sie solistisch und in deutschlandweit renommierten Chören.

Beim „1.Internationalen A-CAPPELLA-Wettbewerb“ 2007 in Leipzig erhielten sie den 3.Preis und nahmen im Juli 2007 im Rahmen des „Schleswig-Holstein Musikfestivals“ am Meisterkurs der King`s Singers teil. Vor kurzem erschien ihre erste CD.

Das „ensemble divinas“ bot bei dieser Veranstaltung u.a. Stücke der Gregorianik, von Martin Luther (Text um 1524), Orlando di Lasso (1532-1594), Josquin Desprez (1440-1521), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und finnische, deutsche, japanische, schwedische und israelische Volkslieder, wobei Katja Böhme (Alt) leider aus gesundheitlichen Gründen fehlte.

Schon in der einstimmigen Literatur wurde der entrückende Gesamtklang gegenwärtig, in atemberaubender Klarheit, stimmlicher Gestaltungskraft und exakter Tongebung. Ob Gregorianisches oder Romantisches, finnische Ballade oder japanisches Volkslied, sie harmonieren perfekt, agieren darstellerisch dezent, dabei voller Herzenswärme. Tatsächlich klingt der Gesang der jungen Leipziger Frauen so, wie man ihn sich von Engelsstimmen vorstellt.
Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer spendeten lang anhaltenden Beifall, wofür sich das Ensemble mit einer Zugabe bedankte.

Lutz Gallinat

Dankeschön
Lübeck-TeaTime bedankt sich an dieser Stelle einmal ganz besonders bei Lutz Gallinat für die angenehme Zuarbeit. Die Redaktion freut sich, seinen Publikationen ein Forum bieten zu können.

Impressum