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Advent leuchtet und wärmt wie der Frühling

30. November 2018 (HL-Red-RB) Am Sonntag ist 1. Advent, die Weihnachtsmärkte haben geöffnet, viele haben die ersten Weihnachtsgeschenke bereits gekauft. Zum Advent gehört aber mehr, schreibt HL-live.de Pastor Heinz Rußmann in seinen Gedanken zum Wochenende. Diese werden gerne - im gegensetien Einvernehmen - auch in Lübeck-TeaTime Vorgestellt: "Der Frühling und die Adventszeit sind die beiden schönsten Jahreszeiten im Jahr für mich, erzähte mir ein Zeitgenosse. Als ich etwas verwundert dreinschaute, erklärte er es mir: Der Frühling ist für fast alle die scönste Jahreszeit. Nach langer Dunkelheit und Kälte erleuchtet und wärmt die Sonne unsere Umwelt, die Natur und unsere Herzen und unseren Sinn. Und dann kommt als Höhepunkt der Hochsommer. Übrigens wird auch im Frühling, am Sonntag vor Ostern an Jesu Einzug in Jerusalem gedacht in den Gottesdiensten. Aber auch an diesem Sonntag am ersten Advent.

In der Adventszeit leuchten die Lichter und Kerzen in unserer Straßen und auf den Märkten. Vor allem die Gesichter vieler Mitmenschen schauen besonders warm und freundlich drein. Nicht nur die Verkäuferinnen sind noch freundlicher als sonst schon, sondern viele andere auch. Fast alle Lübecker wollen ja ihre Verwandten und Freunde mit Geschenken erfreuen und freuen sich selbst darüber schon vorher. Auch für Notleidende wird bei Brot für die Welt und Hilfsorganisationen aus gutem Herzen viel gespendet. Wenn man genau hinschaut, leuchten die Augen der Menschen mit Geschenkpaketen jetzt warmherziger als sonst. Deshalb ist auch die Adventszeit eine besonders erfreuliche Zeit. Und dann kommt als Höhepunkt das Weihnachtsafest mit den lieben Familienfeiern.

Allerdings kann einem auffallen, dass beim Adventsrummel die christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes bedroht ist. Man schenkt mit lieben Herzen, aber übersieht fast die Liebe Gottes, welche uns Weihnachten geschenkt wird. Gott, der Schöpfer des Weltalls bleibt seit dem ersten Weihnachten nicht unnahbar fern, sondern ist durch Jesus zu uns gekommen als unser Licht der Welt und als Bruder. Die Bedeutung dieses Geschenks können wir uns immer wieder klarmachen und als Geschenk für jeden von uns annehmen. Sie erwärmt dann unser Herz und unseren Sinn und macht Mut. Freude und Liebe und Hoffnung und Widerstandskraft gegen Schicksalsschläge erreichen uns.

Wie können wir diese Adventsfreude bestärken und bekräftigen? Sehr intensiv und anrührend sind schon die christlichen Adventslieder. Beim Lesen im Neuen Testament verankern die Adventsgeschichten zu Beginn des Matthäus-Evangeliums und des Lukas-Evangeliums die Adventsfreude. Weihnachtsgeschichten bereiten uns aufs große Fest vor.

Jeder der vier Adventssonntage hat ein ein besonderes Thema. Am ersten Advent feiern die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem. Jetzt will er einziehen in Lübeck und in unsere Welt. Am zweiten Advents-Sonntag wird gedacht an der kommende Erlöser, am Dritten an Jesu Vorläufer, Johannes der Täufer. Am vierten wird gepredigt über die nahende Freude und Maria. Sehr viele Christen gehen Weihnachten zur Kirche. Aber auch im Advent sollten wr schon Gottesdienste besuchen. Dabei hören wir Trostworte und seelenerhebende Musik zum Advent als rechte Vorbereitung auf Weihnachten.

Die Stephanus-Gemeinde in Karlshof, wo ich lange und gern Gemeindepastor war, organisiert einen lebendigen Adventskalender. Jeden Tag bis Weihnachten wird in Familien eingeladen um 18 Uhr zu einem Adventstreffen vorm Haus. Eine Taschenlampe für die Lieder und einen Becher für den Punsch oder Tee sollte man mitbringen. Vielen Gemeinden laden ein zu Adventsfeiern.

Dabei hilft es uns, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Wir alle kennen recht einsame oder bedürftige Menschen. Mit freundlichen Telefon-Gesprächen, Briefen, Karten, Mails oder kleinen Geschenken können wir schon viel Adventsfreude schenken und verbreiten. Damit zieht Jesus schon hell und warmherzig ein in unsere Stadt.Ist es nicht eine gute Idee jeden Tag Zeit etwas für eine Besinnung auf das Kommen Jesu einzuschieben?!

Intensivste Adventsfreude können uns Adventslieder schenken, wenn wir die Strophen hören, singen, bedenken oder beten: So hat das bekannte Lied Nr 1 "Macht hoch die Tür..." als letzte Strophe den Vers "Komm oh mein Heiland Jesus Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heil´ger Geist uns führ und leit, den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein oh Herr, sei ewig Preis und Ehr!"

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Das Spendenkonto für Brot für de Welt:
IBAN DE10 1006 1006 0500 5005 00
bei der Bank für Kirche und Diakonie

Meine e-mail für Kontakte heinzrussmann@yahoo.de
Heinz Rußmann ruft zu Spenden für Brot für die Welt auf."


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