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Gute Argumente für Dein ewiges Leben

25. November 2018 (HL-Red-RB) Am Ewigkeitssonntag wird in den Gottesdiensten der Verstorbenen im vergangenen Jahr und aller unserer Dahingegangenen gedacht. Viele Menschen gehen auch auf den Friedhof und legen Blumen auf die Gräber. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann erläutert die religiöse Bedeutung dieses Tages. Im gegenseitigen Einvernehmen stellt Lübeck-TeaTime dessen Gedanken auch hier vor: Christen und alle religiösen Mitmenschen empfehlen die verstorbenen Toten der Liebe Gottes an und glauben, dass sie in irgendeiner Form als Personen beim himmlischen Vater, Schöpfer und Vollender gut aufgehoben sind. Gott wird am Ende alle Tränen trocknen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Schmerzgeschrei. So steht es in der Bibel im Neuen Testament in der Offenbarung des Johannes 21,4.

Etwa die Hälfte der Menschheit in allen Religionen glaubt ja an ein Weiterleben nach unserem Tode. Viele Zeitgenossen aber sind unsicher und auch fromme Menschen überfällt manchmal ein Zweifel, wie das geschehen kann.

In unzähligen Gesprächen, bei eintausendfünfhundert Beerdigungen, bei jahrzehntelangem Unterricht mit Konfirmanden und kritischen Oberstufen-Schülern vom Lübecker Johanneum waren die folgenden Argumente gewöhnlich recht überzeugend:

Für unser persönliches Gefühl hat Eugen Drewermann sehr tiefsinnig gesagt: einen Menschen wirklich innig lieben heißt, davon überzeugt sein, dass er unsterblich ist.

Für die Wissenschaft ist ja die Evolution das System, das heute alle Wissenschaften verbindet. Sie beschreibt die biologische Höherentwicklung nach der Schöpfung im Urknall bis zur kulturellen Höherentwicklung der Menschen mit Technik, Informatik und Ethik und Kunst bis zu Jesus und bis zur Vollendung bei Gott. Warum sollte diese Entwicklung jetzt zu Ende sein? Der Schöpfer führt sie gewiss zu seinem höheren Ziel. Dort versammelt er seine Kinder und uns um sich.

Nach Professor Lesch lieben sich die Atome nach Gottes Liebe und Plan von Anfang an. Sie bilden deshalb Moleküle, Einzeller und Mehrzeller, dann Pflanzen, Tiere und Menschen. Auch waren ganz zuerst Einzeller und Mehrzeller im Leib unserer Mutter. Dazu passend hat der Physik-Professor Tipler in seinem Buch "Physik der Unsterblichkeit" deutlich gemacht: Heute kann man leichter an die Auferstehung der Toten glauben. Der allmächtige, allwissende Schöpfer kennt von jedem Menschen die spezielle Erbsubstanz. Er kann uns in unvergänglicher Form neu schaffen.

Das Wichtigste ist, dass Jesus auferstanden ist von den Toten. Er ist seinen Jüngern erschienen und zurückgekehrt zu Gott. Dieser Glaube, dass Jesus unser göttlicher Freund und Bruder in Ewigkeit ist, hilft uns tapfer durchzuhalten. Wenn Widrigkeiten, Schicksalsschläge, der Tod von lieben Menschen oder der eigene Tod uns bedrohen, steht er uns bei und berät uns.

Eine Hilfe ist auch die Erkenntnis für Trauernde, dass die intensive Trauer uns immer wieder erreicht. Aber die Anfälle von heftiger Trauer werden seltener und später schwächer.

Tröstlich ist das Wort von Kirchenvater Augustin: Gott, du hast uns geschaffen auf Dich hin und und unser Herz ist ruhelos bis es Ruhe findet bei Dir. Außerdem das Gebet: Lieber Gott! Ganz gleich was geschieht, ich gehöre zu Dir! Außerdem helfen Gesangbuchlieder wie: Jesu geh voran. Gott schenke uns allen immer wieder Lebensmut, Tapferkeit, Liebe und begründete Hoffnung.

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

betet heute für alle Trauernden. Und hofft, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Trauernden mit diesem Text trösten können, wenn Sie ihn mailen.

Eine tröstliche Predigt zum Ewigkeitssonntag von Pastorin Zager können Sie noch im Internet kostenfrei lesen bei www.predigforum.de mit Kommentar.

Meine e-mail heinzrussmann@yahoo.de für Fragen und Ergänzungen."

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