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Kadia I. Karnevalsprinzessin der Session 2018/19 in Lübeck

11. November 2018 (HL-Red-RB) Meinung und Medienecho: Am 11.11. um 11.11 Uhr stürmten, wie zu vernehmen, die Karnevalisten das Lübecker Rathaus. Die "fünfte Jahreszeit" hat begonnen. Bürgermeister Jan Lindenau begrüßte die acht Lübecker Karnevalsvereine und übergab die Amtskette an die neue Lübecker Prinzessin Kadia I. Damit allerdings, so sollte frau/man wissen, dass damit die „Regierung“ auch karnevalistisch betrachtet, die Amtsgeschäfte noch nicht übergeben bekommen hat, sondern dieses nur für die „drei tollen Tage“ um Rosenmontag, und das ist erst der 4. März 2019, zutrifft. Richtig auf jeden Fall, dass die neue Karnevalssession am jeweiligen 11. 11. startet und am Aschermittwoch nach Rosenmontag endet.

Wie auch immer, gerne wird für diese Nachricht – im gegenseitigen Einvernehmen – aus der „nachbarlichen“ Internetpublikation HL-live übernommen.
Dort heißt es also weiter: „Rund 600 Karnevalisten leben in Lübeck. Viele von ihnen fanden am Sonntag den Weg in den Audienzsaal des Rathauses, um neue Majestäten zu finden. Das war in diesem Jahr allerdings nicht einfach. Kadia sprang kurzfristig ein. Für den Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau gab es einen Orden. Er habe die Sache mit den Brücken inzwischen "ja ganz gut" im Griff.

Bis zum Aschermittwoch ist jetzt in der Stadt wieder der Ruf "Lübeck Ahoi" zu hören. Zugereiste erkennt man leicht an ihren Rufen "Helau" und "Alaaf".

Beim Karneval geht es auch um die gute Sache. Durch den Verkauf von "Marzipan-Talern" werden Spenden für Kinder gesammelt. In diesem Jahr ist es für das Lübecker Ronald McDonald-Haus. Dort können Familien während eines Klinik-Aufenthaltes eines schwerkranken Kindes wohnen. Verkauft werden die Taler bei den Karnevalsveranstaltungen, auf dem Weihnachtsmarkt (Schrangen) und an den beiden ersten Adventssamstagen bei Karstadt.



Im Audienzsaal des Rathauses trat Kadia ihr Amt an. Foto: JW.“

Gerne wird hier bemerkt „...Humor ist, wenn man (auch frau) trotzdem lacht. Lübeck-TeaTime Herausgeber Reinhard Bartsch, Zugereister aus dem Rheinland, hat seit vielen Jahren und an vielen Stellen, auf die doch recht eigenen Karnevalstraditionen Lübecks reagiert und durchaus Einfluss nehmen können. Spätestens jedoch auf Anliegen eines Werbeblattes mein durchaus „angemessener Vergleich aus eben persönlicher Sicht“ des lübschen mit dem rheinischen Karneval löste dies keine wirkliche Freude, „Verständnis“ schon gar nicht, aus – und so denke oder dachte ich, soll doch ein jeweiliges Süppchen gekocht werden. Dennoch erlaube ich mir im Innersten weiter, mich dem „Ahoi“ bei „Tatä, Tatä, Tatä und Wumm“ nicht anzuschließen. Jede und jeder nach ihrer und seiner Facon – und mir klingt einiges nach „Aheul....“
Gemeint dabei nicht das engagierte und fröhliche Treiben der acht (?) Vereine, vor allem große Anerkennung für die soziale Arbeit sowie die seit vielen Jahren gezeigten sportlichen Leistungen im karnevalistischen Tanzsport – das ist absoluter Leistungssport. Da spielen „Regularien“ dagegen lediglich absolute Nebenrolle, zumal auch die sich wandeln können...

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