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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Der Monat November in Versen des Dichters Josef Weinheber

01. November 2018 (HL-Red-RB) Auch zur Begrüßung dieses Monats hier die Verse des Dichters Josef Weinheber (1892 - 1945) aus dessen "Kalendarium für Landleut". Dort heißt es:
N o v e m b e r
Im Kirchhof brennt das stille Licht.
Die Toten ruhen, weine nicht.
Geborgen in der Erd, vergeht
Der Keim, um dass er aufersteht.
Martini Reif, Andreä Schnee,
Die Magd trägt aus ihr süßes Weh.
Vom Hochwald dröhnt der Büchsenhall,
Es stampft das Vieh im warmen Stall.
Der Nebel hüllt das stille Land.



Bei uns im Norden macht der Nebel eher keinen Unterschied zwischen Land und Meer

Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck

Die Kerze ist herabgebrannt.
Laß frosten, laß vergehn, laß schnein!
Der Mensch muss wach und einsam sein."

Lübeck-TeaTime wünscht einen schönen November - "schön" relativ; denn es sind auch die "grauen" Tage zu erwarten, die nicht nur langsam in den kommenden Winter führen. Auch sind es "stille" Sonntage, die zum Insichkehren lenken, zurück denken lassen, was gerade "durch den Kopf" geht, aber auch, was die Zukunft bringt. Irgendwo sollen schon die ersten Weihnachtstanne aufgestellt worden sein. Was das jedoch gegen den Kommerz um Weihnachtsstollen & Co im September, in dem vielleicht nur noch die Schoko-Weihnachtsmänner im Lager ausharren mussten. Immerhin - der November ist nun mal auch nötig. Dafür die Einstimmung auf die dann bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ist die dann wohl wirklich "schöne" - gerne auch vor allem besinnliche.

Das jedenfalls wünscht Ihnen, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime,

Reinhard Bartsch
Herausgeber und Chefredakteur

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