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"Allerheiligen"heute - in einigen Bundesländern gesetzl.Feiertag

01. November 2018 (HL-Red-RB) Meinung vorab: Heute feiern die katholischen Christen "Allerheiligen". In einigen Bundesländern ist dieser Tag sogar ein gesetzlicher Feiertag - also nicht in allen.
Ich habe vor einigen Jahren hier bereits eine Meinung dazu verfasst mit dem Resümee, dass „niemand heilig ist als Gott“. Alles, was davon abweicht ist m. E. etwas, was „von den Menschen kommt“. Ich nenne nur folgende Bibelstellen:
1.Samuel 2-2Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner; und ist kein Hort, wie unser Gott ist.
Roemer 4:8 Selig ist der Mann, welchem Gott die Sünde nicht zurechnet!"
Offenbarung Johannes (15,4 ) heißt: ,Niemand ist heilig als Gott allein“. Dem mag entgegen gehalten werden, dass auch die Bibel selbst von Menschen „geschrieben“ wurde. Also auch die genannten Bibelstellen.

Wikipedia führt zur Entstehung der Bibel aus: "Als Bibel (altgriechisch βιβλία biblia ‚Bücher‘; daher auch Buch der Bücher) bezeichnet man eine Schriftensammlung, die im Judentum und Christentum als Heilige Schrift mit normativem Anspruch für die ganze Religionsausübung gilt). Zur Einführung von "Allerheiligen" als Feiertag wird nachfolgend noch zu lesen sein. Für mich jedenfalls gelten besagte Bibelstellen. Gilt also für die Ernennung von Heiligen bis hin zur Seligsprechung. Denn vor allem Letzteres steht auch aus meiner Sicht auf "Erden" niemandem zu. Denn das ist allein Sache Gottes. Wenn es also im Glaubensbekenntnis etwa der evangelischen Kirche u. a. heißt "...ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen", denke ich, dass frau/man sich zu heilige...Kirche und Gemeinschaft der Heiligen" nicht unbedingt bekennen muss. Sicherlich nicht mit der Folge, aus der Kirche "ausgestoßen" zu werden.

Nun zu "Allerheiligen", was theologie.de dazu ausführt - mit freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" - aus deren NEWSletter vorgestellt:

"Allerheiligen, 1.11.
In den östlichen Kirchen gab es schon seit Anfang des 4. Jahrhundert Allerheiligenfeste, bei den Byzantinern zunächst als "Herrentag aller Heiligen" am Sonntag nach Pfingsten. Es galt, bei der Fülle der Märtyrer nach den Verfolgungen, keinen zu vergessen.
Bereits im 2. Jahrhundert. sind christliche Gebete für Tote bekannt. Im 7. Jahrhundert diktiert Isidor von Sevilla seinen Mönchen, am Tage nach dem Pfingstfest für die Toten Eucharistie zu feiern. Andere Klöster zogen nach. In der westlichen Kirche weihte Bonifatius IV. am 13. Mai 609 (oder 610) das Pantheon in Rom - zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt - der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor III. weihte eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte den Feiertag auf den 1. November. Ende des 8. Jahrhunderts begann man das Fest im gallikanischen Bereich zu feiern. Papst Gregor IV. dehnte 839 den Gedächtnistag auf die ganze Kirche aus.

An diesem Tag wird an alle Heiligen, Märtyrer und Verstorbenen gedacht. Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das "Seelenlicht" entzündet, das auch noch am darauf folgenden Allerseelentag leuchtet; es ist das Symbol des "Ewigen Lichtes", das den Verstorbenen leuchtet. In feierlicher Prozession, dem "Gräberumgang" , schreitet der Priester durch die Reihen der festlich geschmückten Gräber und erteilt den Segen. Schon seit jeher gedachte der Mensch den Toten.

Im 2. Jh. sind christliche Gebete für Tote bekannt. Im 7. Jh. diktiert Isidor von Sevilla seinen Mönchen, am Tage nach dem Pfingstfest für die Toten Eucharistie zu feiern. Andere Klöster zogen nach!

Auch in der Evangelisch-Lutherischen Kirche kann der 1.11. als "Gedenktag der Heiligen" gefeiert werden (Seite 561 ff. im Perikopenbuch (2001)."

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