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Von Muttertag bis Halloween - "Freude" vor allem fürs Geschäft?

30. Oktober 2018 (HL-Red-RB) Meinung: Halloween - eine "amerikanische Erfindung", wenn am Abend des 31. Oktober gruselig verkleidete Kinder um "Süßes oder Saures" an Türen klingeln? Nicht so ganz: Ein zwar ursprünglich katholisch-irischer Brauch, den Auswanderer nach Amerika mitnahmen. Aber - wenn man Wikipedia glauben darf, schwappte diese (Un-)Sitte u. a. in den 1990er Jahren von Frankreich aus über Europa hinweg. Als hätte - auf Schleswig-Holstein bezogen - die einheimische Kultur keinen "ähnlichen" Brauch. Nicht so unheimlich vielleicht, aber es gibt diesen: Rummelpott! Da allerdings könnte es sein, dass nicht nur Kinder "klingeln" und singen, sondern auch Erwachsene. Die einen um Süßes, die anderem -um Schnaps. Im Rheinland am Martinstag, dem 11. 11. auch mit einem Umzug der Schulen durch die Stadt, Ritter St. Martin auf dem Pferd vorweg, um anschließend zu "schnörzen". Also auch zu singen und um "vieles zu bitten". Wenn es dann nichts gibt, heißt es "...saß eine Krähe auf dem Dach, hackt der (oder dem) Alten die Augen aus" - na ja, dann im Dialekt und damit nicht so krass.

Halloween - statt "landesdeckend" Rummelpott? Letzterer wahrscheinlich zu bieder und wohl keine Lobby bei den Geschäftsleuten. Wer allerdings den "Kitsch" um Halloween übertreibt, selbst schuld. Zugegeben allerdings:

Jedenfalls lernt frau/man ggf. Kinder beim Halloween aus der Nachbarschaft kennen, die - zwar "schrecklich" verkleidet - vor der Tür stehen. Denn wer kennt schon noch seine auch erwachsenen Nachbarn heutzutage. Zumeist sind die nur einfach plötzlich da. Und bitte nicht die Lichter löschen in der Wohnung – gerne die Tür öffnen und „Herz und Leckeres“ ausschütten...



Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck

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