Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Der Himmel geht über allen auf...da hätte ich gern einen Wunsch

21. Oktober 2018 (HL-Red-RB) In seinen Gedanken zum Wochenende erinnert HL-live.de Pastor Heinz Rußmann unter anderem an den Musiker John Lennon. Der hat in seinem Lied "Imagine" eine hoffnungsvolle Vision der Welt gezeichnet. Über ihn wie auch weitere "Friedensstifter" spannt der Pastor weiter seinen Gedanken-Bogen bis hin zu Jesus und dessen Bergpredigt. Gedanken, die - dazu in gegenseitigem Einvernehmen - auch für Lübeck-TeaTime einen Einstieg in den Sonntag vermitteln, auch wenn, und dabei geht es mir nicht anders, zumal es schon wenig erfreulich ist, mit welchen "Überraschungen" das Weltgeschehen immer wieder erschüttert. Kürzlich hatte ich dazu bemerkt, wobei ich es heute so benennen möchte, dass vor allem ein immer stärker werdendes mediales Netz dieses beobachtet und direkt vor Ort unglaublich aktuell berichtet. Es scheint nicht nur so, dass von daher kaum noch Platz für das, was vor der eigenen Tür passiert, zur Verfügung steht. Merkwürdig allerdings, dass längst "abgekaute politische Personalia" immer wieder ein - wenn auch jeweils upgedatetes - Pflichtprogramm findet. US-Trump ist das eklatanteste Beispiel, das im Nachrichten-Block wahrlich endlich verdient, wesentlich weniger Erwähnung zu finden.

Aber kommen wir zurück zu Pastor Heinz Rußmanns "Der Himmel geht über allen auf" - mit Gruß eben auch nach USA...


"Der Himmel geht über allen auf.
Am 9. Oktober hätte der geniale John Lennon Geburtstag gehabt. Mit den Beatles gehört er zu den großartigsten Musikern unserer Zeit. Seine Witwe, Yoko Ono, erinnert jetzt an ihn mit einem Buch und großangelegten Aktionen. Ich finde die Erinnerung an ihn auch sehr gut. Die Beatles - Lieder waren übrigens bei Jugendlichen im Religionsunterricht und Konfirmanden zur Gitarre sehr beliebt.

Eins seiner bekanntesten Lieder ist sein Song "Imagine". Dieses Hoffnungs– und Friedenslied gehört in die Zeit, als das New-Age -Zeitalter langsam zu Ende ging. Im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts gab es ja eine große Freiheits-Bewegung in Amerika und Europa in vielen Bereichen. Fritjof Capra hatte ein Buch geschrieben über die New Age–Bewegung, und es ergab sich eine vielfältige Wende-Zeit. In Amerika gab es die Hippies und Blumenkinder. In Deutschland rebellierten die Studenten 1968. In der DDR gab es die Friedensbewegung. In Polen und Rußland machten liberale Reform-Politiker wie Lech Walesa und Gorbatschow von sich reden. Durch die Jesus-People gab es moderne Jesus–Musicals wie Jesus Christ Superstar und Godspell in Hamburg St. Pauli. Ein Jesus Plakat von Godspell hängt seitdem in meinem Arbeitszimmer.
Dazu passte die schöne Vision von John Lennon in seinem Song "Imagine...". Hier in Auszügen übersetzt und ergänzt: Stell´ dir doch mal vor, es gibt keine Länder, für die man zur Verteidigung morden oder sterben müsste. Alle Menschen leben in Frieden. Es gibt weniger riesigen Reichtum und keinen Grund für Gier. Es gibt keine Hungersnöte. Die Menschheit teilt sich geschwisterlich die Erde und es gibt keine Not mehr. Ich, John Lennon, bin nicht der Einzige, der manchen Leuten womöglich als Träumer erscheint. Willst du dich nicht auch uns Friedensstiftern anschließen, damit die Welt einig ist?!!!

Eine hoffnungsvolle Welt, ein Himmelreich malt Lennon im seinem wunderbaren Lied. Sie erinnert an die Verheißung und die Vision vom friedlichen Gottesreich der Bibel. Es hat ja mit Jesus bereits begonnen. In vielen christlichen Ländern gibt es heute mehr Menschlichkeit als früher. Jesu Reich der Liebe wird nach der christlichen Lehre (auch von Teilhard de Chardin) vollendet werden am Ende der ganzen Heilsgeschichte und der Evolution durch Gott und bei Gott.

Eingewoben in seine Friedensvision hat John Lennon allerdings bittere Kritik an den Religionen. Ganz anders als für den christlichen Sänger und Nobel-Preisträger Bob Dylan, gibt es für Lennon als Atheisten keinen religiösen Himmel bei Gott. Die Religionen stören für ihn den Frieden. Und tatsächlich gibt es ja leider kriegerische Religionen bis heute. Aber andererseits ist bisher der gottlose Religionsersatz sehr kriegerisch. Die Atheisten Stalin als Kommunist und Adolf Hitler als Nationalist haben zum Beispiel durch den zweiten Weltkrieg und das KZ und Verfolgung viele Millionen ermordeter Menschen auf dem Gewissen. Christen und Atheisten werfen der Gegenseite beschränktes Denken vor. Sie wissen auf welcher Seite ich nach unzähligen Diskussionen stehe.

Der leuchtende Friedensbote und Friedensförderer früher und auch heute und überall ist Jesus. Er preist die Friedensstifter in der Bergpredigt Mt 5. Er wird das Friedensreich, das John Lennon besingt, am Ende herbeiführen, auch über den Tod hinaus. Mit Jesus geht der Himmel über allen auf.

In dieser zerstrittenen Zeit ohne hoffnungsfrohe politische Zukunfts-Visionen sollten wir uns alle den Friedensstiftern und besonders Jesus anschließen, auch immer wieder und im Alltag! Eine Aufgabe, welche unserem Leben eine Hoffnung und einen Sinn gibt!

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
wünscht Ihnen Gedanken des Friedens!"

Bleibt mein vorangestellter "Wunsch": Es gäbe da einige, für die ich mir das schneller oder auch nur endlich wünschen möchte.
Ein wenig meine ich mich auch dabei - zugegeben...

Impressum