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Heute Gottesdienst zu "Mariae Heimsuchung" in Marienkirche

02. Juli 2018 (HL-Red-RB) „Mariä Heimsuchung“ - Am Montag, 2. Juli, um 19 Uhr findet ein besonderer Gottesdienst in St. Marien statt. Pastorin Annegret Wegner-Braun gestaltet den Abend gemeinsam mit den Tänzerinnen Shiao Ing Oei und Ulla Benninghoven sowie dem Saxophonisten Stefan Kuchel.
Quelle:
Veranstalter/HL-live/Red.

Lübeck-TeaTime geht auf diesen Festtag wie folgt ein:
"Bei der Übernahme dieses Veranstaltungshinweises zum heutigen Festtag „Mariä Heimsuchung“ fiel mir zunächst selbst schmunzelnd – ein „...je sais que je sais rien“. Eine Folge unter „Ü70“ aus dem Langzeitgedächtnis und damit dem Französisch-Unterricht, was ich sogleich übersetzte in „...ich weiß, dass ich nichts weiß“. Nun, Anlass eigentlich besagter Veranstaltungshinweis, warum „Maria heimgesucht“ worden sein soll. Zudem am Religionsunterricht interessiert wie überhaupt an meinem „Christ zu sein“. Über den Veranstaltungshinweis aufmerksam geworden zur „Heimsuchung“ der Gottesmutter, wovon ich – soweit ich mich erinnern kann – nie davon gehört habe. Vielleicht auch, weil ich evangelisch bin und diese eine andere „Rolle spielt“ bei den katholischen Christen.
Verwundert hatte mich jetzt auch, dass die Veranstaltung, ein Gottesdienst, am heutigen Montag, in der Marienkirche stattfindet.
Allein die Namensgebung, nach der Reformation beibehalten, konnte es nicht sein, diesen Gottesdienst zu feiern.

Zunächst zur Begriffsklärung "Heimsuchung", wie diese mir zunächst geläufig ist:
"ein Schicksalsschlag, der als Prüfung oder Strafe von Gott empfunden wird".
In der christliche Religion etwas völlig anderes: "Begegnung der mit Jesus und Johannes dem Täufer schwangeren Frauen Maria und Elisabeth im Hause Elisabeths".


WIKIPEDIA führt zu "Mariä Heimsuchung" aus:
"Die Heimsuchung im Ulmer Münster, Peter Hemmel von Andlau, um 1480
Am Fest Mariä Heimsuchung (lateinisch: Visitatio Mariae) gedenken die römisch-katholische und die altkatholische Kirche sowie teilweise die anglikanischen und die lutherischen Kirchen der Episode, die in Lk 1,39 EU im Anschluss an die Verkündigungsszene erzählt wird: Die schwangere Maria macht sich auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabet zu besuchen (daher „Heimsuchung“) und die Freude mit ihr zu teilen. Elisabet, selbst im sechsten Monat schwanger (siehe Johannes der Täufer), grüßt sie mit den Worten: „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ Maria antwortet mit ihrem berühmten Loblied, dem Magnificat."

Lübeck-TeaTime hat genannte Quelle auch zum "Magnificat" eingesehen und empfiehlt, dem zu folgen, da sich daraus weitere Erkenntnisse ergeben, die hier den Rahmen doch sprengen würden, aber an denen nicht vorbei gegangen werden sollte.

"...ich weiß, dass ich nichts weiß....", wie wahr. Vor allen in diesen Zeiten, etwa mit Blick - über Stichwort ins Internet. Dennoch wage frau/man auch die Erkenntnis: "...einen Hauch zumindest zu wissen". Und wie leicht lässt sich dieser erweitern...

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