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Muttertag und Konfirmation zeigen uns Gottes Liebe

13. Mai 2018 (HL-Red-RB) HL-live - Pastor Heinz Rußmann verbindet in seinem Beitrag zum Muttertag diesen mit der Konfirmation. Diese gedankliche Verbindung ist von daher ebenfalls sehr interessant und wird - im gegenseitigen Einvernehmen - gerne auch in Lübeck-TeaTime vermittelt:
"Am Sonntag wird der Muttertag gefeiert. Das ist zwar kein religiöser Festtag, aber er hat eine tiefere Bedeutung, erläutert HL-live.de Pastor Heinz Rußmann in seinen Gedanken zum Wochenende.
Die stärkste und verläßlichste Kraft unter Menschen ist die Mutterliebe. Das hat mal ein Denker gesagt. Erotische Liebe kann dagegen wankelmütiger sein.´

Deshalb ist die Mutterliebe ein Hinweis auf Gottes Liebe. Am Muttertag können wir unseren Müttern zuerst danken für alle Liebe, die sie uns von der Geburt an geschenkt haben. Sie haben uns ernährt und behütet, versorgt und getröstet. Dann haben sie uns behutsam ins Leben geführt. Unsere Trotzphase mit drei Jahren und Motz-Anfälle ab dreizehn haben sie diplomatisch ertragen.

Fast wie Engel haben sie uns erzogen und gefördert. Sicher hatten sie auch gewisse Schwächen und haben es nicht alle ganz bis zu Engeln geschafft. Aber am Muttertag denken wir an die Liebe und all das Gute, welches uns durch unsere Mütter geschenkt wurde. Wir denken an sie mit warmem Gedanken und schenken ihnen etwas mit gerührten Herzen. Auch an schon verstorbene Mütter denken wir mit Dank und Liebe und gehen vielleicht zu ihrem Grab auf dem Friedhof und legen einen Rosenstrauß auf ihre Ruhestätte.

Der Gedanke an die Liebe unserer Mütter will unserem Glauben an Gott bestärken. Wir sind keine einsamen, sinnlosen Waisenkinder auf der Erde, sondern wir haben einen liebevollen Vater im Himmel, mit Jesus einen Bruder zur Rechten Gottes und eben eine Mutter auf Erden. So will auch der Muttertag unseren Glauben an Gottes Liebe und Treue bestärken. Ist die Mutterliebe von den unzähligen besten Ideen Gottes nicht eine seiner besten Ideen für uns?

In den letzten Wochen haben viele Mütter und Väter mit den Tauf-Paten und Familien in den evangelischen Kirchen-Gemeinden das große Fest der Konfirmation gefeiert. Dabei geht es auch darum, den Glauben an Gott und seine Liebe und Treue zu bestärken.

Die meisten Konfirmanden sind schon als Kinder getauft worden. Dabei wurde ein Bund von Gott mit dem Täufling geschlossen. Das ist beruhigend für die Mütter und Väter. Ohne Gottvertrauen kann man doch sein Kind nicht mit dem Fahrrad zur Schule in die Stadt schicken. Was der Taufbund bedeutet, wird den jungen Menschen dann selbst im Konfirmandeunterricht erschlossen.

Fast alle haben Religionsunterricht an ihrer Schule. Da ich in drei Jahrzehnten nicht nur Konfirmandenunterricht in meiner Gemeinde, sondern auch Religionsunterricht in der Oberstufe des Johanneums gern erteilt habe, kenne ich den Unterschied deutlich. Religions-Unterricht informiert sachlich über die Religionen. Konfirmanden-Unterricht will darüber hinaus den persönlichen christlichen Glauben bestärken, auch in emotionaler Hinsicht. Die Konfirmanden werden angeleitet und motiviert selbst zu beten und ihre persönliche Beziehung zu Gott bewußt zu erneuern. Bei der Konfirmation bekennen sie ihren Glauben durch selbst-gewählte Bibel-Worte und das gesprochene Glaubens-Bekenntnis. Gern wird bei Konfirmationen das Lied gesungen "Komm Herr segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu Dir bekennen. Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein."

Unser aller Glaube an Gott muss immer wieder bestärkt werden. Der Muttertag ist eine schöne Gelegenheit dazu. Dank sei Gott für alle Mutter-Liebe!

Einen liebevollen Muttertag wünscht Euch

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Meine e-mail für Ihre vertraulichen Fragen und Kommentar heinzrussmann@yahoo.de
Vermutlich sind in den neuen Konfirmanden-Gruppen Plätze frei für spätentschlossene Jugendliche."

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