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Agentur für Arbeit Lübeck

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ANGEDACHT: Gedanken zur Jahreslosung 2018

01. Januar 2018 (HL-Red-RB) Mit diesen Gedanken der Jahreslosung für 2017 möchte Lübeck-TeaTime sich denen für das Neue Jahr anschließen und stellt diese mit großem Dank für die Freundlichkeit und Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" aus deren aktuellem NEWSletter auch weiterhin daraus Beiträge übernehmen zu dürfen, vor:



Gedanken zur Jahreslosung 2018
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6
Eigentlich sind wir Wasser, denn bis zu 70 % unseres Körpers ist Wasser. Wasser ist unser Lebenselixier und ohne diesen Stoff gibt es kein Leben. Jedoch ist in unseren Breiten Wasser kein Problem. Anders sieht es in den Ländern der Bibel aus. In diesen Wüstenländern ist Wasser rar. Das erklärt, warum Bäche mit klarem Wasser als Merkmale des Paradieses gelten. Und es ist kein Wunder, wenn in der Offenbarung des Johannes das Wasser die Voraussetzung für umfassendes Lebensglück für Körper, Geist und Seele ist. Wer „lebendiges Wasser“ hat, hat alles, was er braucht.



Was brauchen wir eigentlich zum Leben? Wonach dürsten Sie? Die meisten Menschen in Deutschland haben alles, was sie zum Leben brauchen, und manche noch viel mehr. Zumindest Wassermangel kennen wir kaum. Wenn einmal in einem heißen Sommer aufgerufen wird, Wasser zu sparen, den Rasen nicht zu sprengen und das Auto nicht zu waschen, dann gilt das schon als Ausnahmezustand.

Und trotzdem sind wir Dürstende. Verdurstende. Nämlich wenn es darum geht, das Leben mit dem zu füllen, was es wirklich ausmacht: mit Aufmerksamkeit füreinander, mit Toleranz für andere und Fremde, mit Geduld und Gelassenheit, mit Zuneigung und Liebe. Oder schlicht und zusammenfassend: mit Sinn. In Zeiten globalisierter Gleichgültigkeit kann einem die Welt als Sinn-Wüste mit immer weniger Menschlichkeit erscheinen.

Die Jahreslosung 2018 erinnert uns daran: Gott stillt unseren Durst ganz und gar. Das Wasser des Lebens, von dem die Offenbarung des Johannes spricht, ist sozusagen die Antwort auf unseren zutiefst empfundenen Lebensdurst. Alles, was wir im Nachdenken über unser Leben als Sehnsucht feststellen, wird von Gott erfüllt. Alle Liebe und alle Zuneigung, die vorbehaltlose Anerkennung und den Respekt – Gott schenkt es uns. Das Quantum Sinn – ein Leben in der Gegenwart Gottes kann nicht sinnlos sein. In seiner Gegenwart zu sein, wie wir es im Gebet und auch im Gottesdienst ganz bewusst tun, schenkt Sinn und Trost. Alles andere ergibt sich daraus.

Am Ende der Bibel, in der Jahreslosung, heißt es: Was ihr zum Leben braucht, bekommt ihr geschenkt, umsonst. Ihr braucht euch nicht dafür anstrengen, - denn das könnt ihr gar nicht kaufen. Mit keinem Geld der Welt. Aber eure Gier führt in die Irre. Gier bringt die Menschen gegeneinander auf, lässt sie unmenschlich werden. Die Mechanismen von Gier und „immer mehr“ und „wir sind die Größten“ „Wir zuerst“ haben die Welt nicht besser gemacht. Besser, menschlicher wird die Welt durch Gottes lebendiges Wasser, das wir umsonst bekommen und umsonst weitergeben. Von Gott erhalten wir alles, was wir zum wahren Leben brauchen, - so können wir hoffnungsfroh mit der Jahreslosung in das neue Jahr 2018 gehen. Amen

Ihr Team von theology.de ."

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