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Gedanken zum Sonntag: Wunder von Jesus heilen und helfen

08. Oktober 2017 (HL-Red-RB) Ein Thema, wie ich finde, dass durchaus auch "ungläubig" interessant sein dürfte, und es passt eigentlich immer wie am heutigen Sonntag. Abgesehen vom in der Bibel berichteten Geschehen, wie es HL-live.de Pastor Heinz Rußmann aufgreift, und danke dafür, dass ich es hier als Beitrag verwenden darf, hört frau/man auch heute immer noch von Wundern, so Kranke genesen, obwohl nach menschlichem Ermessen keine Hoffnung mehr bestand. Ob jemand "wunderlich" helfen konnte oder im Glauben und damit Gebet selbst - so etwas kann nicht verleugnet werden. Und wenn es darüber hinaus ich in anderem Zusammenhang "wunderliche" Dinge gibt, etwa, indem sich völlig überraschend, weil kaum noch damit gerechnet, sich etwas ergibt, das völlig neue Wege öffnet. Auch ich habe solches durchaus schon erlebt.

Das also schreibt Pastor Heinz Rußmann:
"In den evangelischen Kirchen wird an diesem Wochenende über die Heilung eines Kindes durch Jesus gepredigt. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann nimmt in seiner wöchentlichen Reihe dieses Thema auf und verweist auch auf moderne Erkenntnisse.
Oft hat Jesus Menschen geheilt hat und ihnen geholfen, berichtet das Neue Testament. Bis heute erzählen auch unzählige Christen, dass ihnen Jesus durch Beten, Gottesdienstbesuch und Gott-Vertrauen und warmherzige Nähe geholfen hat. Mir selbst wurde in schweren seelischen Krisen der späten Jugendzeit so sehr durch Jesus und durch den Glauben geholfen, dass ich beschloss, Theologie zu studieren und Pastor zu werden. Bis heute mein Traumberuf und der Platz im Leben, den Gott wohl für mich vorgesehen hatte. Ein Studium und ein Beruf, den ich jungen Menschen sehr empfehle.

Am kommenden Sonntag wird verbreitet in den evangelischen Kirchen über die Heilung des anfallkranken Knaben durch Jesus gepredigt. Sie steht im Neuen Testament der Bibel im Markus -Evangelium 9,17-27.

Jesus kommt von einer Gottesbegegnung auf einem Berg zurück in unsere Welt mit Krankheit, Not und Tod und Streit, damals wie heute. Da Jesus der Ruf voraus eilt, dass er Menschen heilen, kann, bringen sie ihm einen Knaben, der sich schon wieder bei einem Krampf-Anfall schmerzerfüllt auf dem Boden windet.

"Erbarme Dich unser und hilf uns", rief der Vater. "Ich glaube, hilf meinem Unglauben!" Und Jesus sagte darauf: "Dein Glaube hat Dir geholfen." - Irgendwie haben viele von uns es doch auch schon erlebt, dass Jesus Macht hat uns zu helfen in schweren Situationen, wenn wir ihm vertrauen. ER schenkt uns soviel Glauben und Vertrauen wie wir brauchen, wenn wir nur an seine Macht glauben. Ein bisschen Glaube, wie ein Senf-Korn groß, kann schon Wunder wirken. Jesus ist Gottes Sohn und hat Teil an Gottes Macht und Fähigkeiten.

Am vergangenen Mittwoch haben wir mit acht Pastoren/innen vom Lübecker Exegese-Predigtvorbereitungs-Kreis über den Text gesprochen. Der Kreis besteht übrigens in Lübeck schon seit sechszig Jahren und trifft sich jede Woche. Ein Pastor und Anhänger vom bekannten modernen Theologen und Psychologen Eugen Drewermann war auch dabei. Er brachte in die Diskussion die Interpretation und Auslegung in Drewermanns Buch über das Markus-Evangelium Band zwei ein (auf den Seiten 15 bis 40).

Die moderne Medizin, wie Sie auch von Dr. Eckhart von Hirschhaussen in seinem Bestseller-Buch "Wunder wirken Wunder" vertreten wird, kennt naturwissenschaftliche Ursachen von Krankheiten, aber auch seelische. Es ist ein Unterschied, ob ich mir den Magen verdorben habe durch verdorbenes oder gar giftiges Essen. Oder ob ich Bauchschmerzen habe, weil ich ständigen Ärger in mich hineinfressen muss.

Drewermann klärt uns auf, dass viele Heilungen von Jesus diese seelischen Ursachen haben. Der Vater des anfallkranken Jungen hat sich um sein schwieriges Kind soviel Sorgen gemacht, dass er es abwechselnd und unsystematisch verwöhnt und gestraft hat. Wie oft hat er wohl sein Kind angeschrien: "Hör damit auf!" Ungewollt hat er sein Kind noch kränker gemacht. Jesus dagegen heilt durch heilende, warmherzige, einfühlsame Worte und durch Handauflegen und spricht mit seinen Worten Mut zu.

Wir sollten darauf achten, daaa wir unsere natürliche Umwelt, das Wasser und die Luft nicht vergiften, dass wir krank werden. Inzwischen beeinflusst unser Trinkwasser durch geringe Spuren von Medikamenten die Wirkung von Medikamenten, welche wir als Tabletten mit Trinkwasser einnehmen.

Wir sollten besonders darauf achten, dass wir die seelische Atmosphär im Umgang mit Menschen nicht so vergiften, dass sie krank werden. Beim Sprechen sollten wir kränkende, verletzende Worte und Reden vermeiden und alle Kritik mit Wohlwollen verbinden. "Nichts hilft uns mehr als ein kritischer Freund", sagt der große Psychologe Carl Rogers. Und ich ergänze: "...mehr als Jesus." ER will uns in jeder Zeit helfen und heilen.

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
mit vielen helfenden Wünschen für Euch

e-mail für Kontakt und Grüße, Kritik und Fragen heinzrussmann@web.de ."

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