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ANGEDACHT: Wo ist das Glück?

06. August 2017 (HL-Red-RB) Bei der Vorbereitung der "Gedanken zum Sonntag" und der Recherche dazu "umzingelt" von Themen zumeist unererfreulichen Geschehnissen, wobei Medien oft solche gewichtiger zu sein scheinen, dass geglaubt werden könnte, es gäbe nur noch solche. Dabei gibt es beispielsweise das Wort "Glück" nicht nur rhetorisch, sondern in besonderer Weise – ob Zufall oder nicht - , wenn frau/man sich dafür öffnet. Dann sind plötzlich so viele Dinge – Glück, das man in und für sich aufnehmen kann oder sogar weiter gibt. „Kleinigkeiten“ vielleicht nur im ersten Erkennen, dann, wie nachfolgender Beitrag vermittelt, längst vergessen zu sein scheinen. In Wiederkehren und Erinnerung in uns etwas bewegt – ja, sogar „glücklich“ macht.

Ein „kleines“ Glück also über den Blick in theology.de, Gedanken zu finden, die uns nicht nur den heutigen Sonntag beschenken, sondern, um diesen Begriff durchaus angemessen zu finden – unseren Weg „nachhaltig“ zu begleiten. Nun zu besagtem Beitrag in theology, der mit freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" aus deren aktuellem NEWSletter vorgestellt werden darf:-



ANGEDACHT: Wo ist das Glück?
„Es war einmal ein Prinz, weit drüben im Märchenlande. Weil der nur ein Träumer war, liebte er es sehr, auf einer Wiese nahe dem Schlosse zu liegen und träumend in den blauen Himmel zu starren. Denn auf dieser Wiese blühten die Blumen größer und schöner als sonst wo. Und der Prinz träumte von weißen Schlössern mit hohen Spiegelfenstern und leuchtenden Söllern.
Es geschah aber, dass der alte König starb. Nun wurde der Prinz sein Nachfolger. Und der neue König stand nun oft auf den Söllern seines weißen Schlosses mit den hohen Spiegelfenstern. Und er träumte von einer kleinen Wiese, wo die Blumen größer und schöner blühten als sonst wo.”

Bertolt Brecht hat sein „Märchen“ im Alter von 16 Jahren geschrieben. Wovon hat er geträumt? Was war seine Sehnsucht und was seine Enttäuschung? Denn diese Geschichte macht uns deutlich, dass wir das Glück immer dort suchen, wo wir eben gerade nicht sind. Immer das, was andere haben oder woanders ist, genau das wollen wir, wäre unser Glück. Kennen Sie das: Wer lange Haare hat, will kurze, wer kurze hat, träumt von der Langhaarfrisur. Wer auf dem Land lebt, träumt von einem Leben in der lebendigen Stadt, wer in der Stadt lebt, träumt von der Ruhe auf dem Land usw. usf.

Und was ist so schlecht an diesen Träumen und Wünschen? In diesen Wünschen werden wir von dem bestimmt, was wir nicht haben und wo wir nicht sind. Und dieses Fehlende macht uns zum einen traurig und unzufrieden. Und zum anderen übersehen wir dabei das Glück, das wir gerade haben, indem wir von dem Glück träumen, das woanders wohnt. Damit betrügen wir uns selbst um ein fröhliches, zufriedenes und glückliches Leben! Anstatt sich der Gegenwart und dem, was wir haben und sind, zu erfreuen, jammern wir darüber, dass es woanders doch gewiss schöner, besser etc. wäre. Nein! Das Glück ist im Hier und Jetzt, das Gott uns schenkt. Das hat auch Kohlet erfahren, der in der Bibel schreibt: „Ich habe erkannt, dass es nichts Besseres gibt, als sich zu freuen und Gutes zu tun in seinem Leben; und wenn ein Mensch isst und trinkt und Gutes genießt bei all s einer Mühe, so ist das auch eine Gabe Gottes.“ (Kohelet 3,12-13)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine glückliche Urlaubszeit, Arbeitszeit, Freizeit, - Lebenszeit!"

Diesen Wünschen, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, schließe ich mich nur zu gerne an. Und zugegeben, mit eben ein wenig - glücklichem Gefühl dabei. Auch im Gedanken zum "Glück" irgendwann, Lübeck-TeaTime machen zu dürfen...

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