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ANGEDACHT: Die zwei Wölfe - "in uns"...

10. April 2016 (HL-Red-RB) Bei den "Gedanken zum heutigen Sonntag" kam ich auf solchen, einmal wieder den Blick in theology.de zu tun, um zu sehen, was die mir immer "treue" Fundgrube anbietet. Nicht etwa, vom Beitrag des "HL-live-Pastor" Heinz Rußmann abzusehen, zumal dessen Worte auch zueigen gemacht werden sollten, und vielleicht folgen diese heute noch. Aber nach erster weiter Überlegung, was uns da "über Wölfe" in den in den Sonntag begleiten könnte, ist so passend, weil d i e s e Wölfe in einer Bandbreite in uns sein können und dabei völlig unabhängig jeder Religion sind, dass diese Welt zum "positiven" Wolf hin eine völlig andere wäre.

So stelle ich den besagten theology-de - Beitrag - mit freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" aus derem aktuellem NEWSletter vor:

"Die zwei Wölfe.
Ein weiser Alter erzählte seinem Enkel von einer großen Tragödie und wie sie ihn nach vielen Jahren immer noch beschäftigt. „Was fühlst du, wenn du heute darüber sprichst?“, fragte der Enkel. Der Alte antwortete: „Es ist, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen kämpfen. Der eine Wolf ist wütend und zornig. Der andere ist großmütig und liebevoll.“ Der Enkel fragte: „Welcher Wolf wird den Kampf in deinem Herzen gewinnen?“ „Der Wolf, den ich füttere!“, sagte der Alte.

Nach den Übergriffen, Anschlägen, Attentaten, Angriffen etc. der letzten Monate fragt man sich: Muss auf Gewalt, Terror, Hass, immer Gewalt, Terror und Hass folgen? Die Antwort des weisen Alten ist: Es liegt an uns, wie wir damit umgehen. Ob wir uns Argumente für Vergeltung suchen und uns vom Hass treiben lassen, oder ob wir Geschöpfe uns an unserem Schöpfer orientieren: „Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Mat. 5,45).

Es ist primitiv, dem Instinkt nachzugeben und Rache zu üben, - aber auf Hass nicht mit Hass zu antworten, ist eine Herausforderung für den Menschen und der Wunsch Gottes für unser Leben und unsere Zukunft. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Die großen Persönlichkeiten der Geschichte sind nicht Stalin, Hitler, Pol Pot, sondern Jesus, Franz von Assisi, Martin Luther King, Mahatma Gandhi und Mutter Theresa, - alles Menschen, die nicht mit Gewalt etwas bewegten. Es sind Menschen, die nicht durch Attentate, sondern Taten der Liebe unvergessen bleiben.

Wie bei ihnen, so liegt es auch an uns, welchen Weg wir einschlagen. Ich bin überzeugt, dass Gewalt keine Probleme löst, sondern nur neue Probleme schafft. Daher gilt es, den Kreislauf von Gewalt zu durchbrechen. Jesus wurde unvergesslich, weil er Leid auf sich nahm und am Kreuz starb, nicht weil er zum Schwert griff und Leid verbreitete!

Es liegt an uns, welchen Wolf, welches Gefühl wir nähren und stark machen. Es liegt an uns, welches Miteinander wir pflegen. Es liegt an uns, wie geschwisterlich wir miteinander umgehen, um das zu verteidigen, was wir für uns und andere wertvoll finden: Liebe und Nächstenliebe in Form von Gleichheit, Freiheit und Geschwisterlichkeit. Es liegt an uns, dass „Dein Wille geschehe“."

Die Frage, welche Religion dem allen am nächsten sei, stellt sich mir allerdings schon lange nicht mehr. Eine mir im Glauben gegebene "Freiheit im Denken" wünsche ich allerdings allseits.

Quelle:
theology.de
/Red.

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