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Kultur Wissenschaft Ausbildung

BILDKUNST Anka Krebs im Kolosseum - gemalt? Nein – Fotos!

02. April 2016 (HL-Red-RB) Schon verweg bemerkt: Wer gestern der Einladung zur Vernissage der Ausstellung der Fotografin Anka Krebs „B I L D K U N S T F o t o g r a f i e „ ins Kolosseum gefolgt war, fühlte sich zuächst irritiert. Sicherlich nicht, wenn er diese Fotokünstlerin schon kannte. Falls nicht, dem kam der Gedanke auf, sich hierzu geirrt zu haben nach dem Spruch „...zur falschen Zeit am falschen Ort“. Denn im ersten Eindruck schienen dort vermeintliche – Gemälde ausgestellt. Allerdings war dann rasch geklärt durch den begrüßenden Kolosseum – Einrichtungsleiter Ole Nissen, dass hier alles stimmte: „Alles Fotos, alles richtig – herzlich willkommen!“.

In seiner dann auch offiziellen Einführung zur Ausstellung verwies der Gastgeber nicht nur auf diesen Auffälligkeit, er bestätigte gerade aus diesem Grund, zwei Fotoausstellungen hintereinander prästentieren zu können und damit einen völlig anderen Eindruck daraus zu vermitteln. Von daher eine besondere Freude auch für ihn. Wenn auch die Bilder heute „oberflächlich“ wie Gemälde wirken mögen, so wären es jedoch – Fotos. Auch wenn diese abstrakt schienen, so seien es im gewissen Sinne lediglich „mit Trick“ verfremdete, indem sich diese auf bestimmte Bereiche eines größeren konzentriet, indem ein „Nahblick“ vermittelt wird. Erinert dabei an schon frühere Rätsel Fotos mit der Frage „Was ist das“ zu verbinden und dabei mit einem nicht auf Anhieb zu erkennenden Mini-Ausschnitt zu verblüffen. Wie die Ausstellerin noch bestätigen sollte im Gespräch, dass die von ihr ersonnenen Titel zu den – auch zu erwerbenden Kunstwerke auf 30 Stück limitiert sind – noch gar nicht als „ergänzende Kunst“ gesehen werden könnte.

Moderator und Ehemann der Kunstfotografin Michael Krebs verriet nicht nur, wie er zum „Laudator wird“, er berichtete vorab, dass seine Frau zurück zu den Wurzeln gefunden habe: Früher habe die auch gelernte Fotografin in Hamburg „langweilige Gebäude“ aufgenommen. Nach anderer Betätigung dann wieder zur Fotografie zurückgefunden – und dabei mit dieser Form der Kunstfotografie. Bei manchen Excursionen durfte er dabei sein und stand nicht selten abseits allein. Passanten fragten ihn oftmals, was „die denn fotografiert?“. Ich habe zu den fertigen Fotografien später allerdings zunächst auch gefragt, „was das denn sei“. Wichtig zu wissen, dass die Arbeiten nicht bearbeitet, sondern nur die Ausschnitte gewählt sind. Wie er feststellte, sei in dieser vielfältigen Ausstellung sicher für jeden ein „Liebslingsmotiv“ dabei, auch wenn die Geschmäcker auseinander gehen. „Kunst“ liegt selbstverständlich auch im Auge des Betrachters und muss nicht allseits geteilt werden. Wichtig aber, nah an die Fotografien zu gehen und diese zu betrachten, weil daraus weitere Eindrücke entstehen würden. Schmunzelnd „...die Fotografien sind auch zu kaufen. Sie will sicher auch nicht alle Fotos wieder mit nach Hause nehmen!“. So bedankt sich die Künstlerin bei den Besucherinnen und Besucher der Vernissage für ihr Kommen, und für sie ist es selbstverständlich, vom Verkaufserlös aus dieser voraussichtlich bis Ende Septemer 2016 geöffneten Ausstellung der GEMEINNÜTZIGEN als Träger des Kolosseums zu spenden.

Die Ausstellung ist nur in Verbindung mit einem Veranstaltungsbesuch des Hauses zugänglich.


Lübeck-TeaTime stellt zum Vernissage-Besuch folgenden Bilderbogen vor:





















Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


VITA
Anka Krebs
wurde 1958 in Hamburg geboren und ist in ihrer Heimatstadt und in Schleswig- Holstein aufgewachsen. Heute lebt die ausgebildete Fotografin in Lübeck und arbeitet als freischaffende Fotokünstlerin mit dem Schwerpunkt: Abstraktion auf Leinwand. Ihre Bilder sind grundsätzlich unbearbeitet, lediglich die Wahl des Ausschnitts behält sie sich vor. „Es ist das Detail eines unscheinbaren Objektes, das ich fotografiere und unbearbeitet in seiner Echtheit als abstraktes Bild wirken lasse.“
Die Fotografien sind großformatige Leinwanddrucke auf Trägerrahmen, handsigniert, nummeriert & limitiert.

www.ankakrebs.de
bildkunst@ankakrebs.de

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