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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Auftakt Aktionstag Initiative „KlopfKlopf. Lübeck ist weltoffen"

17. Feb. 2016 (HL-Red-RB) Auftakt zum Aktionstag der Initiative „KlopfKlopf. Lübeck ist weltoffen e.V.“ zwischen dem 21.2. und 17.3.2016: In diesem Jahr steht das Thema Flüchtlinge, Verfolgung, Tod aber auch Befreiung, Freiheit und Weiterleben im Mittelpunkt der Vorveranstaltungen.
Der Verein „Klopfklopf. Lübeck ist weltoffen“ führt im Vorfeld des Aktionstages diverse Auftaktveranstaltungen durch. Es werden in Zusammenarbeit mit dem KoKi vier Filme gezeigt und in Zusammenarbeit mit der VHS drei Vorveranstaltungen durchgeführt.
Am Anfang stehen - schon datumsmäßig - die Filme.

Filme im Vorfeld
Veranstalter: Kommunales Kino Lübeck e.V., Mengstr. 35
Sonntag, 21.2.2016, 18 Uhr: „Willkommen auf Deutsch“
Film von Carsten Rau und Hauke Wendler, D 2014, 93 min
Nachdenklich stimmende Dokumentation über die aktuelle Asylpolitik 2014 am Beispiel eines Flüchtlingsheims in einem norddeutschen Dorf zwischen Hamburg und der Lüneburger Heide.

Donnerstag, 25.3.2016, 18 Uhr: „Villa Air Bel – Varian Fry in Marseille 1940-41“
Film von Jörg Bundschuh, D 1988, 90 min
Am 4.8. 1940 fliegt der amerikanische Journalist Varian Fry von New York nach Europa. Sein Ziel ist es, den von Hitler verfolgten KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen beizustehen. Der Film erzählt die Geschichte der Rettung von 2000 Menschen.

Donnerstag, 3.3.2016, 18 Uhr: „Der Kreis“
Film von Stefan Haupt, CH 2014, 106 min
Mit Matthias Hungerbühler und Sven Schelker
Die TAZ titelte „Mutige Tunten in Zürich!“ Und in der Tat zeigt der Film das Leben homosexueller Männer in Zürich in den muffigen fünfziger Jahren mit Rückblicken in die 30er Jahre. Thema ist die Gruppe um den " Kreis", zunächst eine Zeitschrift, aber eben auch eine Freundschafts- und Freizeitgruppe. Es ist eine Hommage an die Pioniere der Schwulenbewegung geworden, die auf der Berlinale 2015 ausgezeichnet wurde.

Donnerstag, 17.3.2016, 18 Uhr: „Wiedersehen mit Brundibar“
Film von Douglas Wolfsperger, D/CZ 2014, 88 min
Mit Grete Klingsberg, Uta Plate und Annika Westphal
Bewegender Dokumentarfilm über die Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne! In seinem Film über eine Neuinszenierung der Kinderoper BRUNDIBAR von Hans Krasa erzählt der Regisseur von der nachhaltigen Notwendigkeit, auch heute noch über den Holocaust nachzudenken. Die Kinderoper entstand in Theresienstadt und wurde dort aufgeführt. Die einzige Überlebende, Greta Klingsberg, spricht mit den heutigen Schülern über das Leben, das Sterben, das Spiel und das Inszenieren.

Einführung jeweils von Antje Peters-Hirt.
Eintritt jeweils 6€ - erm. 4€

Die ausführlichen Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programm des Kommunalen Kino Koki: www.kinokoki.de.

Es wird drei Vorveranstaltungen in der Aula der VHS am Falkenplatz geben.
Alle drei Veranstaltungen nehmen das Thema „Flüchtlinge“ auf und verfolgen es auf ihre eigene Weise, aber, wie wir hoffen, mit einem inneren Zusammenhang.

Mittwoch, 24.2.16, 19.30 Uhr
„Wie wir es schaffen? - Unterschiedliche Perspektiven der Flüchtlingsunterstützung in Lübeck“

Begrüßung: Olivia Kempke, Klopfklopf
Moderation: Elisabeth Hartmann-Runge, Pastorin und Flüchtlingsbeauftragte des Ev. Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg
Sechs bis acht VertreterInnen gesellschaftlicher Einrichtungen, Unternehmen und andere UnterstützerInnen berichten über ihre Tätigkeit. Es wird der Wohnraum, die Schule, die medizinische Versorgung, die sozialpädagogische Betreuung und die ehrenamtliche Unterstützung besprochen werden.
Dr. Jörg Metzner, Leiter Zentrale Notaufnahme Sana, Tätigkeit auf dem Volksfestplatz
Joachim Tag, Geschäftsführer Jobcenter-Lübeck, Arbeitsmarktfragen, berufliche Qualifizierung und Integration
Matthias Isecke-Vogelsang, Schulleiter Gotthard-Kühl-Schule, Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Klassen auf dem Volksfestplatz
Ulrich Kewitz, Fachbereich 2, Soziale Sicherung: Flüchtlinge
Sibylle Bernhard, Begegnungsarbeit, Sprachförderung in den Kirchengemeinden St. Vicelin und St.Martin
Jahan Mortezai, Soziale Beratung
Maria Brinkmann, Ehrenamtliche Arbeit auf der Walli
Aula der VHS Falkenplatz, Falkenplatz 10
Eintritt frei

Mittwoch, 9.3.2016, 19.30 Uhr
„Medien über Flüchtlinge - Medien für Flüchtlinge?“
Nachdenken über historische wie aktuelle Filme und Radiobeiträge zu Flucht und Vertreibung.“

Vortrag und Diskussion: Dr. Alina Tiews, Literatur-und Medienwissenschaftlerin, Wiss. Mitarbeiterin „Forschungsstelle Mediengeschichte des Hans-Bredow-Institutes“, Uni Hamburg
Begrüßung und Moderation: Antje Peters-Hirt
Die durch Ihre Dissertation zum Thema ausgewiesene Referentin wird mit Hör-und Filmbeispielen ihre Ausführungen verlebendigen und ihre Recherchen zur Nachkriegssituation auf heute ausweiten.

Informationen zu Alina Tiews:
Dr. Alina Laura Tiews ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Mediengeschichte des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung. Sie ist außerdem freie Mitarbeiterin der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung am Standort Lübeck.
Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte, Neuere Deutsche Philologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihr Dissertationsprojekt ging der Frage nach, welche Rolle Flucht und Vertreibung im Film und Fernsehen der DDR und der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1990 spielten. Die erfolgreiche Verteidigung fand im Oktober 2015 am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt; eine Publikation ist in Vorbereitung. In ihrem Post Doc-Projekt, gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, untersucht sie "Flucht und Vertreibung" in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen zwischen 1945-1961. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Migrations- und Mediengeschichte sowie im Feld von Erinnerungskultur, Geschichtspolitik und Geschichtsvermittlung.

Aula der VHS Falkenplatz, Falkenplatz 10
Eintritt frei


Mittwoch, 16.3.2016, 19.30 Uhr
„Leben in einem neuen Land“ - Geflüchtete berichten.

Begrüßung und begleitende Lesung: Antje Peters-Hirt, Klopfklopf
Moderation: Elisabeth Hartmann-Runge, Pastorin und Flüchtlingsbeauftragte des Ev. Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg

Vier geflüchtete Menschen berichten von der Lage in ihrem jeweiligen Herkunftsland, ihrer Flucht, ihrem neuen Leben mit all den Sehnsüchten, Erwartungen und Hoffnungen und der täglichen Realität mit einem Blick in die Zukunft.
Durch die Lesung eines fiktiven Textes, in der ein Deutscher zu Wort kommt, der Flüchtlingen begegnet und sich ihnen mehr und mehr öffnet, werden die Erzählungen und Berichte der Geflüchteten voneinander abgesetzt.

Aula der VHS Falkenplatz, Falkenplatz 10
Eintritt frei

Die Veranstaltungen werden ca. 90 Minuten umfassen.

Quelle:
Veranstalterin

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