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Mit dem Poeten Weinheber in den neuen Monat Januar

01. Januar 2016 (HL-Red-RB) Nicht nur den Jahreswechsel haben wir mit heute "hinter" uns gebracht und damit ein neues Jahr begonnen, auch der 12. Monat und damit der Dezember hat Platz gemacht für Monat 1 - den Januar. Die Gedanken des österreichischen Lyrikers und Erzählers Josef Weinheber sollen nun in den Januar einstimmen:
"Kalendarium für Landleut - Jänner:
Das Jahr geht an mit weißer Pracht.
Drei Könige stapfen durch die Nacht.
Das Rehlein scharrt den harten Grund,
Klar ziehn' die Sterne in ernster Rund.
Der Weg verweht, das Haus so still,
Der Bauer liest in der Postill,
Der Ofen singt, die Stund vergeht,
Nur sacht! Wir kommen nie zu spät.
Um Fabian, Sebastian
Hebt neu der Baum zu saften an,
Und an dem Tag, von Pauls Bekehr
Ist halb der Winter, hin und her."

Wer also unter solcher "Vorschau" denken könnte, dass die heutigen Winter nicht mehr die von früher sind - nicht täuschen lassen. Wahrscheinlich war das schon zu des Dichters Zeiten nicht anders. Allerdings zugegeben: Dieser "Winter", vor wenigen Tagen begonnen, hat seinem Namen noch keine Ehre gemacht. Selbst die 0°-Grad - Marke war in der hiesigen Region noch nicht so recht unterschritten. Aber das "Aber" folgt gerade; denn mit dem Drehen des Windes nun von "West auf Ost" könnte bei angekündigtem "Dauerfrost" auch die "weiße Pracht" Einzug halten. Unser Neujahrs-Besuch hat heute für die Rückfahrt auf voller Autobahn ins Fränkische nicht nur ein paar Stunden länger gebraucht als sonst - dieser hat Höhe Bad Kissingen den angesagten Schneefall bereits erlebt...

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