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3sat dokumentiert jungen rumänischen Film

05. April 2009 (HL-red.) HS-Kulturkorrespondenz: 3sat dokumentiert jungen rumänischen Film - Von Horst Schinzel: "Rumänien habe sich „in ganz Europa zu einem der interessantesten Filmländer entwickelt“, so der deutsch-österreichisch-schweizerische Kulturkanal 3sat in einer Medieninformation. Das Land mache seit einigen Jahren auf allen wichtigen Filmfestivals mit Preisen auf sich aufmerksam. Dennoch sei Rumänien auch für Filmfreunde – Cineasten, wie der Fachausdruck heißt – ein Neuland geblieben, das es zu entdecken gelte.

Ab 21. April 2009 dokumentiert 3sat eine Filmreihe, die sich auf die blutige Revolution vor 20 Jahren in diesem Lande konzentriert. Rund um die beiden Filme aus dem Jahre 2006
„Das Papier wird blau“ von Radu Muntean am 22. April 2009 um 22.55 Uhr in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln “Wie ich das Ende der Welt erlebte“ von Catalin Mitulescu am 24. April 2009, 22.55 Uhr, in einer deutschen Synchronfassung dokumentiert der Sender die Entwicklung des heutigen Films in Rumänien.
Den Auftakt bildet am 21. April, 23 Uhr, eine Dokumentation über die rumänische Revolution
„Videogramme einer Revolution“ von Harun Farocki und Andreij Utca. Der Film wurde 1992 in Deutschland auf Rumänisch gedreht und wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.

„Kennwort Kino“ heißt eine neue Dokumentation über die „Neue Welle am Schwarzen Meer“.
Achim Forst und Kristi Philippi setzen sich mit den Erfolgen rumänischen Filmemacher in den letzten Jahren auseinander (23. April, 22.25 Uhr).
Ergänzend zeigt der Sender zwei sehr erfolgreiche rumänische Kurzfilme, die den subtilen Humor der Menschen dort aufgreifen.

„Der alte Fernseher“ ist eine Arbeit von Radu Jude aus dem Jahre 2006 (24. April, 0.05 Uhr)
„Wenn die Lichter ausgehen“ von Igor Cobleanski ebenfalls aus dem Jahre 2006 (24. April 2009, 0.30 Uhr)Mitte der Neunziger Jahre hat der damalige deutsche Botschafter in Bukarest in seinem Abschiedsinterview mit der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ gesagt, für die meisten Deutschen - und sicherlich auch Schweizer, für Österreicher gilt das nur bedingt –sei Rumänien ein „unbekanntes Land fern hinter den Karpaten“. . Daran hat auch der EU-Beitritt dieses Landes nichts geändert, und die schlimme finanzielle Entwicklung im Rahmen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat den Abstand eher noch größer gemacht Im Gegenteil: Klaukinder mit Roma-Hintergrund und die Probleme dieses Volkes in Italien hinterlassen einen höchst ambivalenten Eindruck.
Da ist es sicherlich ein reizvoller Versuch, wenigstens einen Teil des kulturellen Schaffens Rumänien den Menschen der deutschsprachigen Länder näher zu bringen. Leider wird der Sender angesichts der späten Anfangszeiten nur eine Minderheit erreichen – die Filme in das Hauptprogramm einzustellen, fehlte offenbar der Mut. Schade!"

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