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L. Gallinat zur Jahrestagung 2009 der Heinrich Mann-Gesellschaft

05. April 2009 (HL-red.) Vom 28. bis 29.März fand in Lübeck die Jahrestagung 2009 der Heinrich Mann-Gesellschaft - wie Lutz Gallinat schreibt - im gut gefüllten Lübecker Buddenbrookhaus statt, zu dem sich Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet hatten: "Die Heinrich Mann-Gesellschaft feiert in diesem Jahr das 100. Erscheinungsjahr eines der wichtigsten und schönsten Romane Heinrich Manns. „Die kleine Stadt“, so schrieb Heinrich Mann, „ist mir von meinen Romanen der liebste, denn er ist nicht nur technisch eine Eroberung, sondern auch geistig.“ Ausgehend von dieser Selbsteinschätzung des Autors wurde der ganze Roman in seiner besonderen Qualität und in seinen Kontexten in den Blick genommen. Damit sollten nicht nur Werkzusammenhänge und damit die Entstehungsgeschichte beleuchtet werden, sondern auch die Rezeptionsgeschichte- von der zeitgenössischen Publizistik bis hin zu geplanten Verfilmungen, Dramatisierungen und Opernentwürfen.
Auf die Eröffnung der Jahrestagung am letzten Samstag durch Dr. Peter-Paul Schneider, Berlin, den Präsidenten der Heinrich Mann-Gesellschaft, folgten die Vorträge „Überlegungen zur Rezeption von Heinrich Manns Roman „Die keine Stadt“ im spanischen Sprachraum“ von Prof. Margit Raders, Madrid, „Die Stadt als Palimpsest. Heinrich Manns „Die kleine Stadt“ und der politische Untergrund in narrativen Stadtentwürfen vor und nach Heinrich Mann“ von Dr. Jürgen Joachimsthaler, Heidelberg, und „Das „hohe Lied“ der Demokratie und seine Sänger. Ästhetik und Politik zwischen Fin de siecle und Erstem Weltkrieg“ von Dr. Paolo Panizzo, Halle /Saale.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Heinrich Mann-Gesellschaft wurde dann die Ausstellung „Die Schule der Menschlichkeit“ – „Die kleine Stadt“ und „Königliche Hoheit“ nach einführenden Worten Prof. Dr. Hans Wißkirchens und der Kuratorin Maren Ermisch im reichlich gefüllten Buddenbrookhaus eröffnet. Jan Bovensiepen las ergänzend einfühlsam und nuanciert aus den beiden Werken und Camille Butcher war für die musikalische Umrahmung verantwortlich.
Am Sonntag folgten dann die Vorträge „Tonietta und Tosca. Zum Einfluss Puccinis auf Heinrich Manns Opernroman „Die kleine Stadt“ von Dr.des. Monika Lippke, Bingen, und „Die ganze Stadt ist eine Bühne: Theatrale Konzepte und Formen der Performanz in Heinrich Manns „Die kleine Stadt“."

Lutz Gallinat

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