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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Kampnagel eröffnet die neue Spielzeit am 24. September

25. August 2015 (HL-Red-RB) Kampnagel Internationale Kulturfabrik übermittelte die Termine September /Oktober und führt dazu aus: "...Kampnagel eröffnet die neue Spielzeit am 24. September mit dem Musiktheater MACBETH des Südafrikaners Brett Bailey. Damit beginnt gleichzeitig das Festival WE DON’T CONTEMPORARY, das bis zum 3.Oktober Tanz, Theater und Diskurs von und mit Künstlern verschiedener afrikanischer Länder präsentiert. Das Programm des Festivals beleuchtet das Thema Postkolonialismus aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven und nimmt dabei besonders den Begriff des »Zeitgenössischen« unter die Lupe, der aus westlicher und afrikanischer Sicht unterschiedliche Bedeutungen zu haben scheint. Deshalb präsentieren verschiedene Gastkuratoren eigene Visionen »zeitgenössischer« afrikanischer Kunst verschiedener Genres. Beispielsweise das tunesische Choreografenpaar Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou, das neben der neuesten Arbeit ihrer eigenen Compagnie Produktionen von jungen Choreografen aus Nordafrika mit nach Hamburg bringt. Die tunesische Tanztheoretikerin Mariem Guellouz dekonstruiert den Begriff der Zeitgenossenschaft in einem Symposium für das sie drei Wissenschaftler eingeladen hat. Der Filmexperte Alex Moussa Sawadogo aus Burkina Faso zeigt ein experimentelles Filmprogramm und die deutsch-ghanaische Künstlerin Zohra Opuku entwirft eine performative Fashion-Club-Installation. Die von Kampnagel eingeladenen Gastspiele u. a. von Brett Bailey, Boyzie Cekvana und Bouchra Ouizguen erweitern das vielfältige Programm, das dazu auffordert, das postkoloniale Zeitalter endlich einzuläuten.


SPIELZEITERÖFFNUNG
24.September bis 3.Oktober

WE DON’T CONTEMPORARY
Postkoloniales Festival für Tanz, Theater und Diskurs

u.a. mit Brett Bailey, Aïcha M’Barek/Hafiz Dhaou, Boyzie Cekvana, Bouchra Ouizguen, Héla Fattoumi/Éric Lamoureux



Das Festivalprogramm

postkoloniales Festival für Tanz, theater und Diskurs
24. September bis 03. Oktober
Kampnagel startet diese Spielzeit mit dem internationalen Festival WE DON’T CONTEMPORARY. Zusammen mit fünf Gastkuratoren aus verschiedenen afrikanischen Ländern wurde ein Programm zusammengestellt, das sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Postkolonialismus auseinandersetzt. Ziel dabei war, den Begriff des »Zeitgenössischen« als westlich-koloniale Konstruktion zu entlarven. Denn »zeitgenössisch« im Kontext einer globalisierten Kunstwelt meint in erster Line eines: dass die europäische Kunst als zeitgenössische Kunst schlechthin, einen zeitlichen Entwicklungsvorsprung gegenüber z. B. afrikanischer Kunst hat. Die ist entweder traditionell oder erst dann »zeitgenössisch«, wenn sie sich an westlichen Maßstäben orientiert. Dazu sagt Kampnagel No! Schluss mit dem Kolonialismus im Kunstbetrieb! In diesem Sinne präsentieren die Gastkuratoren eigene Visionen »zeitgenössischer« afrikanischer Kunst verschiedener Genres: Das Choreografenpaar Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou aus Tunesien bringt neben der neuesten Arbeit ihrer eigenen Compagnie Produktionen von jungen Choreografen aus Nordafrika mit nach Hamburg; die tunesische Tanztheoretikerin Mariem Guellouz dekonstruiert den Begriff der Zeitgenossenschaft in einem Symposium; der Filmexperte Alex Moussa Sawadogo aus Burkina Faso zeigt ein experimentelles Filmprogramm und die deutsch-ghanaische Künstlerin Zohra Opuku entwirft eine performative Fashion-Club-Installation. Die von Kampnagel eingeladenen Gastspiele u. a. von Brett Bailey und Boyzie Cekvana erweitern das vielfältige Programm und runden es ab. Ob im Tanz, Körperinterventionen oder im offenen Modestudio: Die unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven, Methoden und Argumente ergeben einen unisono Chor, der dazu auffordert, das postkoloniale Zeitalter endlich einzuläuten. Ding. Dong. Während des gesamten Festivals wir das Refugees Radio Network live aus dem Foyer über WE DON’T CONTEMPORARY berichten.

Festivalticket: ermäßigter Preis beim gleichzeitigen Kauf von Karten für mindestens zwei Festivalveranstaltungen (außer Preiskategorie 1 Brett Bailey)

Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes.



Archiv: Programm This ain't Africa (02.-12.04.2014)
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Das Programm

Donnerstag, 24.09.2015

19:30
We Don't Contemporary
Hafiz Dhaou / Aïcha M’Barek:
VU
Eintritt frei
20:00
We Don't Contemporary
Spielzeiteröffnung 2015/16 Brett Bailey / Third World Bunfight:
Macbeth
Tickets
20:30
We Don't Contemporary
Ariel Efraim Ashbel and Friends:
The Empire Strikes Back: Kingdom of the Synthetic
Tickets

Freitag, 25.09.2015

20:00
We Don't Contemporary
Radouan Mriziga:
55
Tickets
20:00
We Don't Contemporary
Spielzeiteröffnung 2015/16 Brett Bailey / Third World Bunfight:
Macbeth
Tickets
20:30
We Don't Contemporary
Ariel Efraim Ashbel and Friends:
The Empire Strikes Back: Kingdom of the Synthetic
Tickets
21:00
We Don't Contemporary
Théâtre Follown:
Le Salon Africain
Tickets
21:00
We Don't Contemporary
Aïcha M’Barek / Dorothée de Place / Compagnie Chata:
Sacré Printemps!
Tickets

Samstag, 26.09.2015

ab 15:00
We Don't Contemporary
Konferenz zum Status von Künstlern - Schwerpunkt Arabische Welt
Eintritt frei
19:15
We Don't Contemporary
Bouchra Ouizguen:
Corbeaux
Eintritt frei
20:00
We Don't Contemporary
Spielzeiteröffnung 2015/16 Brett Bailey / Third World Bunfight:
Macbeth
Tickets
20:00
We Don't Contemporary
Éric Lamoureux / Héla Fattoumi:
Manta
Tickets
21:00
We Don't Contemporary
Aïcha M’Barek / Dorothée de Place / Compagnie Chata:
Sacré Printemps!
Tickets
ab 22:00
We Don't Contemporary
DJ Ogra:
Party
Tickets

Sonntag, 27.09.2015

17:00
We Don't Contemporary
Feat. Silent University und Natalie Bayer:
Hamburg Upside Down: or how to performe decoloniality
Eintritt frei
19:00
We Don't Contemporary
Éric Lamoureux / Héla Fattoumi:
Manta
Tickets
20:00
We Don't Contemporary
Bouchra Ouizguen:
Corbeaux
Eintritt frei
20:30
We Don't Contemporary
Aïcha M’Barek / Dorothée de Place / Compagnie Chata:
Sacré Printemps!
Tickets

Donnerstag, 01.10.2015

ab 19:00
We Don't Contemporary
Mariem Guellouz:
Vortragsprogramm
Eintritt frei
20:00
We Don't Contemporary
Boyzie Cekwana / Nina Støttrup Larsen:
Banana Republics - Here be Dragons
Tickets
20:00
We Don't Contemporary
Bouchra Ouizguen / Compagnie O:
Ottof
Tickets
21:30
We Don't Contemporary
Filmprogramm von Alex Moussa Sawadogo:
Fünf Kurzfilme
Tickets

Freitag, 02.10.2015

ab 19:00
We Don't Contemporary
Mariem Guellouz:
Vortragsprogramm
Eintritt frei
20:00
We Don't Contemporary
Bouchra Ouizguen / Compagnie O:
Ottof
Tickets
21:00
We Don't Contemporary
Toumani Diabaté / Sidiki Diabaté:
Konzert
Tickets
21:30
We Don't Contemporary
Boyzie Cekwana / Nina Støttrup Larsen:
Banana Republics - Here be Dragons
Tickets
22:00
We Don't Contemporary
DJ Steloo:
Party
Tickets
22:30
We Don't Contemporary
Filmprogramm von Alex Moussa Sawadogo:
Aya de Yopougon (Marguerite Abouet, Clément Oubrerie)
Tickets
Installationen & Extras
ab 18:00
We Don't Contemporary
Zohra Opoku:
Visuals, Art, Fashion and music
Eintritt frei

Samstag, 03.10.2015

ab 19:00
We Don't Contemporary
Mariem Guellouz:
Vortragsprogramm
Eintritt frei
20:00
We Don't Contemporary
Bouchra Ouizguen / Compagnie O:
Ottof
Tickets
21:00
We Don't Contemporary
Noella Wiyaala:
Konzert
Tickets
22:30
We Don't Contemporary
Filmprogramm von Alex Moussa Sawadogo:
Stories of our lives (Jim Chuchu)
Tickets


Kartentelefon +49 40 270 949-49
tickets@kampnagel.de ."

Quelle:
Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH

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