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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

OES Lübeck: Sängernachwuchs begeisterte

23. März 2014 (HH/HL-Red-RB) Hamburg hat es. Und Lübeck seit sieben Jahren auch: Ein Internationales Opernelite-Studio. Angesiedelt an der dortigen Musikhochschule wird es von der Possehl-Stiftung bezahlt..In enger Zusammenarbeit der dem Theater an der Beckergrube erhalten hier junge Sängerinnen und Sänger nach ihrem Studienabschluss den „letzten Schliff“. Und immer wieder sind sie in den Operninszenierungen des Lübecker Theaters in oftmals schon bedeutenden Rollen zu erleben. Meist durchaus mit Erfolg. An diesem Dienstagabend hatte dann die Musikhochschule zu einem Lieder- und Arienabend in den gut gefüllten Kammermusiksaal geladen – ein Raum allerdings, der sich ob seiner trockenen Akustik für ein solches Konzert wenig geeignet erwies.
Von den aktuell sechs Mitgliedern des Opernelite-Studios haben sich an diesem Abend fünf vorgestellt. Eine sechste Sängerin war bei Proben im Theater nicht entbehrlich- die Sängerin Frauke Becker nur bis zur Pause. So war der Eindruck fulminant genug, aber eben leider nicht vollständig .Zu erleben waren in einem durchaus anspruchsvollen Programm mit oftmals kaum bekannten Stücken neben der schon erwähnten Frauke Becker Leonor Amaral, Anette Hörle, Steinunn Skjenstad und Kong Seok Choi. Um es gleich zu sagen: Die jungen Künstler wussten mehr als nur zu gefallen.
Zwar beeindruckten anfänglich vor allem die jungen Damen außer mit ihren schönen Stimmen vor allem mit ihren teilweise gewagten Kleidern. Mit der zunehmenden Länge des Abends aber gewannen sie an Sicherheit und gefielen nun auch mit Mimik und Gestik. Allen voran die Portugiesin Leonor Amaral,, die sehr bald ein wahres Feuerwerk ihres lateinischen
Temperaments entzündete. Dass sie auch darstellerisch schon viel gelernt haben, zeigten Steinunn Skjenstad und Annette Hörle in einem Duett aus Mozarts Cosi fan tutte“ Nicht zu vergessen die Pianistin Mira Teofila, die sich als überaus kompetente Liedbegleiterin vorstellte.
Das Erlebnis hoffnungsvoller junger Künstler begeisterte das Publikum. Das hätte gern Zugaben erklatscht. Aber die waren nicht vorgesehen.

Horst Schinzel
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