Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Einstieg in den Sonntag: Schützt der Glaube vor Depression?

23. März 2014 (HL-Red-RB) Ob es möglich ist, sich vor "Depression" zu schützen, wird nach modernen Erkenntnissen ein Mediziner auf seine Art beurteilen, was zumindest eine Behandlung angeht. So ist es gar nicht so lange her, dass Depression
auch krankheitsbedingt, also vor allem nicht unbedingt nur aus tiefbedrückender Lebenssituation heraus, ausgelöst werden kann. Dazu in beeindruckender Erinnerung die Abschlussveranstaltung des Lübecker Bündnisses gegen Depression in der Lübecker Petrikirche im Oktober 2006, in der diese Erkenntnis von kompetenter Seite bestätigt wurde und sich zusätzlich zur medizinischen Begleitung daraus ensprechende Selbsthilfegruppen gegründet haben.
Das allerdings ist und soll heute als Einstieg in den Sonntag nicht der "entscheidende" Gedanke sein, sondern die Frage, ob "Glaube vor Depression schützen kann". Eine Nachdenklichkeit, auf die der aktuelle NEWSletter von CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de - eingeht und mit deren freundlicher Genehmigung in Lübeck-TeaTime vorgestellt werden darf: "Schützt der Glaube vor Depression?,- Ja!



Ein Artikel in der FAZ (15.02.2104) belegt: Wer gläubig ist, der wird seltener depressiv - das gilt sogar für Menschen mit hohem genetischem Risiko. Dies belegt eine neue Studie.
Die Autorin Martina Lenzen-Schulte zeigt auf: Wem religiöse oder spirituelle Inhalte in seinem Leben wichtig sind, der wird seltener von Depressionen heimgesucht. Dies ist selbst dann der Fall, wenn eigentlich ein sehr hohes Risiko zu erkranken besteht. Dabei ist nicht wichtig, wie viele Gottesdienste die Betreffenden besuchen, - sondern welche Bedeutung der Religion beigemessen wird.

Ein Forscherteam aus Psychiatern und Neurowissenschaftlern um Myrna Weissmann von der Columbia University in New York schlussfolgerte dies aus Hirnscans von 103 Personen, von denen ein Teil extrem anfällig für Depressionen war. Diese Teilnehmer entstammen bereits in erster oder zweiter Generation einer größeren Gruppe von Familien, deren Lebensweg seit nunmehr dreißig Jahren begleitet wird („JAMA Psychiatry“, Bd.71 (2), S.128). ...

Zum FAZ-Artikel:
http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/resilienz-schuetzt-der-glaube-vor-depression-12794604.html ."

Impressum