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TheaterKiel zum Tod von Regisseurin und Autorin Franziska Steiof

28. Januar 2914 (HL-Red-RB) Das Theater Kiel trauert um Franziska Steiof. Die Regisseurin und Autorin hat sich entschieden, am 23. Januar 2014 in Kiel aus dem Leben zu gehen. Die 51jährige gebürtige Offenbacherin Franziska Steiof begann vor 25 Jahren ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin im damals gerade frisch bezogenen »Theater im Werftpark«. Erste Regiearbeiten folgten schon nach wenigen Jahren. Mit ihrer Inszenierung »Sturmhöhe oder Die Nächte der Schwestern Bronté« in der Spielzeit 1993/94 wurde das »Theater im Werftpark« zu Festivals nach Berlin, Wien und Zürich eingeladen. Schnell folgten Regieaufträge am Staatstheater Hannover, Schauspiel Düsseldorf und Grips-Theater Berlin. Dort wurde sie auch zwei Mal für den Friedrich-Luft-Preis nominiert und erhielt ebenfalls dort 2005 den Ikarus-Preis. Für das »Schauspielhaus Kiel« erarbeitete sie als Sommertheater am Seefischmarkt das Stück »Moby Dick«. Weitere Stationen in Wien, Salzburg, Hamburg und auch Schleswig/Flensburg folgten. In Kiel war sie immer auch als Regisseurin mit der freien Gruppe »Deichart« präsent.
Nachdem ihre Erfolgsinszenierung »Der Schimmelreiter« in der Kooperation zwischen Deichart und »Theater im Werftpark« abgespielt war, folgte im November 2013 ihre neue Theodor-Storm-Bearbeitung und Inszenierung »Die Regentrude«, die als ihre letzte Inszenierung den Kreis ihres Arbeitslebens schließt. Weiter im Werftpark zu sehen ist neben der »Regentrude« ihre Inszenierung von »Klamms Krieg« sowie die »Deichart«-Gastspiele »Schwitzende Männer im Schuhgeschäft« und »Rungholt«; in der Bar des Hotels Maritim die Deichart-Inszenierung »Darüber reden«.

Mit Franziska Steiof verlieren Kiel und das »Theater Kiel« eine ihrer
profiliertesten Regisseurinnen. Das gesamte Arbeitsteam um Werftpark-Leiter
Norbert Aust und Generalintendant Daniel Karasek sind tief bestürzt über diesen
plötzlichen, unerwarteten Tod dieser starken Persönlichkeit.
In der November-Ausgabe der theaterZEIT (Beilage der Kieler Nachrichten) erschien ein
persönlicher Text über die Verbindung zwischen Franziska Steiof und dem »Theater im
Werftpark« aus ihrer Sicht. Anbei der Text aus der Ausgabe.
Datum 28. Januar 2014
Kontakt Volker Walzer
Telefon +49 (0) 431 901-2875
Email volker.walzer
@theater-kiel.de
Das Theater Kiel trauert um Franziska Steiof. Die Regisseurin und Autorin
hat sich entschieden, am 23. Januar 2014 in Kiel aus dem Leben zu gehen.
Die 51jährige gebürtige Offenbacherin Franziska Steiof begann vor 25
Jahren ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin im damals gerade frisch
bezogenen »Theater im Werftpark«.
Erste Regiearbeiten folgten schon nach wenigen Jahren. Mit ihrer Inszenierung
»Sturmhöhe oder Die Nächte der Schwestern Bronté« in der Spielzeit 1993/94
wurde das »Theater im Werftpark« zu Festivals nach Berlin, Wien und Zürich
eingeladen. Schnell folgten Regieaufträge am Staatstheater Hannover,
Schauspiel Düsseldorf und Grips-Theater Berlin. Dort wurde sie auch zwei Mal
für den Friedrich-Luft-Preis nominiert und erhielt ebenfalls dort 2005 den Ikarus-
Preis. Für das »Schauspielhaus Kiel« erarbeitete sie als Sommertheater am
Seefischmarkt das Stück »Moby Dick«. Weitere Stationen in Wien, Salzburg,
Hamburg und auch Schleswig/Flensburg folgten. In Kiel war sie immer auch als
Regisseurin mit der freien Gruppe »Deichart« präsent.
Nachdem ihre Erfolgsinszenierung »Der Schimmelreiter« in der Kooperation
zwischen Deichart und »Theater im Werftpark« abgespielt war, folgte im
November 2013 ihre neue Theodor-Storm-Bearbeitung und Inszenierung »Die
Regentrude«, die als ihre letzte Inszenierung den Kreis ihres Arbeitslebens
schließt. Weiter im Werftpark zu sehen ist neben der »Regentrude« ihre
Inszenierung von »Klamms Krieg« sowie die »Deichart«-Gastspiele
»Schwitzende Männer im Schuhgeschäft« und »Rungholt«; in der Bar des Hotels
Maritim die Deichart-Inszenierung »Darüber reden«.
Mit Franziska Steiof verlieren Kiel und das »Theater Kiel« eine ihrer
profiliertesten Regisseurinnen. Das gesamte Arbeitsteam um Werftpark-Leiter
Norbert Aust und Generalintendant Daniel Karasek ist tief bestürzt über diesen
plötzlichen, unerwarteten Tod dieser starken Persönlichkeit.
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Quelle:
Theater Kiel



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