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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Kampnagel Internationale Hamburg im Februar 2014

28. Januar 2914 (HH/HL-Red-RB) Kampnagel Internationale Kulturfabrik übermittelte die Veranstaltungsübersicht für den Monat Februar und bemerkt dazu: "Kampnagel ist im vom 27. Februar bis 2. März Ausrichter der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2014. Zum elften Mal bietet die TANZPLATTFORM einen Einblick in die lebendige Tanzlandschaft Deutschlands und verwandelt damit Hamburg zum Dreh- und Angelpunkt der internationalen Tanzwelt. Eine Jury hat die zwölf herausragenden Tanzproduktionen der letzten zwei Jahre ausgewählt, darunter The Forsythe Company, VA Wölfl, Meg Stuart und viele mehr. Mit diesem Tanzschwerpunkt erklären wir Hamburg im Februar und März zur Tanzstadt und zeigen rund um die TANZPLATTFORM neue Produktionen der Hamburger Choreografinnen Jana Unmüssig, Regina Rossi und Lucia Glass.

Vom 05. bis 15. Februar findet auf Kampnagel die zweite Ausgabe des KRASS Kultur-Crash-Festivals statt. Es werden Projekte präsentiert in denen Kulturen aufeinander prallen und in denen sich Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen gegenseitig beeinflussen, um etwas Neues zu schaffen. Eröffnet wird das Festival mit einer neuen Produktion von Regisseur und KRASS-Kurator Branko Simic, der sich in ABGRUND mit den Texten der libanesischen Künstlerin Etel Adnan beschäftigt. Weitere Stücke sind von God´s Entertainment aus Wien und Panaibra Gabriel Canda, Mosambik.

Im Februar Konzertprogramm gibt es große Namen: Patti Smith, 11.02., William Fitzsimmons, 16.02., Wooden Shjips, 17.02., Damien Jurado, 20.02. und Dorian Wood & The Chweger, 08.02. Außerdem ist „Hairspray“ Regisseur John Waters mit seiner Show „This Filthy World“ am 10.02. auf Kampnagel.


Gesamtübersicht:

01. Sa
19:30
Anna Frey: Leerzeichen
Theater
20:00
Balz Isler, Signe Koefoed, Lvis Mejía, Jascha Viehstädt: I_I Spatiotemporal
Theater
21:00
Stefan Gwildis & NDR Big Band
Musik
02. So
11:00
Kampnagel Führung
Theorie
19:30
Anna Frey: Leerzeichen
Theater
05.Mi KRASS Kultur-Crash-Festival 05.-15.02.
20:00
KRASS: Branko Simic: Abgrund
Theater
22:00
KRASS: DJ Nerima
Musik
06.Do
19:30
KRASS: Hajusom: Paradise Mastaz
Musik-Performance
20:00
KRASS: Branko Simic: Abgrund
Theater
07. Fr
19:30
KRASS: Hajusom: Paradise Mastaz
Musik-Performance
20:00
KRASS: Branko Simic: Abgrund
Theater
22:00
KRASS: Viktor Marek & Ashraf Sharif Khan
Musik
08.Sa
19:30
KRASS: Hajusom: Paradise Mastaz
Musik-Performance
20:00
KRASS: Branko Simic: Abgrund
Theater
21:00
Dorian Wood & The Chweger
Musik
10. Mo
19:30
X-Faktor
Theorie
20:00
John Waters
Musik
11. Di
20:00
Patti Smith
Musik
12. Mi
20:00
KRASS: God’s Entertainment: Cleaning, Babysitter, I Help In House, 7 Euro!
Theater
13. Do
19:30
KRASS: Ghetto Akademie, Inner Rise: Mädchen
gesucht!
20:00
KRASS: God’s Entertainment: Cleaning, Babysitter, I Help In House, 7 Euro!
Theater
20:00
Ute Lemper
21:00
KRASS: Panaibra Gabriel Canda: Time and spaces
Theater
14. Fr
19:30
KRASS: Ghetto Akademie, Inner Rise: Mädchen gesucht!
Theater
20:00
KRASS: God’s Entertainment: Cleaning, Babysitter, I Help In House, 7 Euro!
Theater
21:00
KRASS: Panaibra Gabriel Canda: Time and spaces
Theater
22:00
KRASS: Baba Zula
Musik
15. Sa
14:00
Krass Urban Dance Battle
Theater
20:00
KRASS: God’s Entertainment: Cleaning, Babysitter, I Help In House, 7 Euro!
Theater
21:00
Enzo meets Kick-Ass-Queereeoké
Musik
16. So
22:00
William Fitzsimmons
Musik
17. Mo
20:00
Sebastian Fitzek und Band: Noah
Literatur und Musik
20:00
Wooden Shjips
Musik
20. Do
Bundesjugendballett und Sebastian Matthias: Stattarabesken
20.-23. Feb.
Tanzstadt HH
19:00
Jana Unmüssig: GLK
Tanz
20:00
Regina Rossi: Tchi-Kudum: Zoon Politikon
Tanz
21:00
Lucia Glass: Doorpusher
Tanz
21:00
Damien Jurado
21. Fr
19:00
HipHop Academy: Responsibility //
Ying & Yang
Tanz
19:00
Jana Unmüssig: GLK
Tanz
20:00
Regina Rossi: Tchi-Kudum: Zoon Politikon
Tanz
21:00
Lucia Glass: Doorpusher
22. Sa
19:00
HipHop Academy: Responsibility //
Ying & Yang
Tanz
19:00
Jana Unmüssig: GLK
Tanz
20:00
Regina Rossi: Tchi-Kudum: Zoon Politikon
Tanz
21:00
Lucia Glass: Doorpusher
Tanz
23. So
12:00
Tag der offenen Tür des Tanzes, Hamburger Tanzinstitutionen
ab 12:00 auf Kampnagel
19:00
Jana Unmüssig: GLK
Tanz
20:00
Regina Rossi: Tchi-Kudum: Zoon Politikon
Tanz
21:00
Lucia Glass: Doorpusher
Tanz
24. Mo
19:30
X-Faktor
Theorie
26. Mi Tanzplattform Deutschland
20.00
William Forsythe und der Forsythe Company: Sider
Tanz
27. Do Tanzplattform Deutschland 27.02.-02.03.
19:00
Sebastian Matthias: Danserye
Tanz
19:00 + 21:30
Richard Siegal: Black swan
Tanz
20:00
Meg Stuart / Damaged goods: Built to last
Tanz
20:00
William Forsythe und der Forsythe Company: Sider
Tanz
21:30
Isabelle Schad und Laurent Goldring: Der Bau
Tanz
28. Fr Tanzplattform Deutschland
15:00
Isabelle Schad und Laurent Goldring: Der Bau
Tanz
16:00
Sebastian Matthias: Danserye
Tanz
18:00 +
22:00
Swoosh Lieu: The Factory eine Besetzungsprobe
Tanz
20:00
Meg Stuart / Damaged goods: Built to last
Tanz
20:00
Laurent Chétouane: 15 Variationen über das Offene
Tanz
TANZSTADT HAMBURG
OPEN DAYS
FEBRUAR / MÄRZ 2014
Das TANZSTADT HAMBURG-Programm präsentiert in der Woche vor und nach der Tanzplattform Deutschland eine Reihe von Uraufführungen und außergewöhnliche Kooperationsprojekte der lokalen Szene. TANZSTADT HAMBURG bildet ein Netzwerk der Hamburger Tanzschaffenden und -institutionen ab und ist gleichzeitig strategischer
Schachzug: Gemeinsam wird ein ›friendly takeover‹ der Hansestadt durch den Tanz behauptet und die vielen Facetten der Hamburger Tanzlandschaft werden ins Scheinwerferlicht gerückt.
DATEN [So] 23.02. / ab 12:00 ORT, PREIS Eintritt frei, Öffnungszeiten, Programme und Adressen auf: www.kampnagel.de
Eine Reihe wichtiger Tanzinstitutionen der Stadt Hamburg öffnet am Wochenende vom 22. und 23. Februar die Türen, um interessierten Besuchern Einblicke hinter ihre Kulissen zu geben. Mit dabei sind Studio Footprints, Bundesjugendballett, Bassedanse Project im Mojo Club, Sprechwerk, Tanzinitiative Hamburg, Lichthof Theater, Tanzschule Tanzkult u. v. m.. Die jeweiligen Programmpunkte werden auf der Kampnagel-Homepage kurzfristig bekannt gegeben. Auf Kampnagel laden die Teilnehmer des TREFFEN TOTAL LOKAL ab 12:00 zu Studiobesuchen ein. Abends können die neuen Inszenierungen Hamburger Choreografi nnen oder der HipHop Academy besucht werden – Jana Unmüßig präsentiert zu diesem Anlass eine Sonderversion ihrer Arbeit als durational-Performance (S. 13, Einlass nur mit Ticket). Nach den Aufführungen sind Künstler und Zuschauer zum Austausch eingeladen.
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GLK
JANA UNMÜßIG
GLK ist eine Lautmalerei, die ähnlich wie das onomatopoetische »Huhu« oder »Wau«, nur im tatsächlichen Aussprechen Bedeutung erlangt. Lesend ergibt GLK kaum Sinn. Erst wenn der Sprechapparat in Gang gesetzt wird und sich der Körper der sinnlichen Erfahrung annimmt, wird aus den Silben ein leibliches Ereignis. Getanzt von der Tänzerin Lisa Densem, die lange Zeit für Sasha Waltz tanzte und in Arbeiten von Laurent Chétoune zu sehen war, widmet sich das Solo GLK der Möglichkeit des immer wiederkehrenden Selben. So spielt die Choreografi e lustvoll mit der gegenseitigen Abhängigkeit von Wiederholung und Differenz. Mit phänomenologischer Hingabe öffnet die Choreografi n den Zuschauenden den Blick für Bildkompositionen aus Körper und Raum voll irritierender Verschiebungen. Die vierte und letzte Aufführung von GLK ist als Dauer-Performance angelegt.
DATEN [Do] 20.02. bis [So] 23.02. / 19:00
Uraufführung, meet the artist am [So] 23.02. ORT, PREIS k4, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro), Kombiticket mit Regina Rossi & Lucia Glass 24 Euro (erm. 16 Euro) Eintritt zur letzten Vorstellung von GLK ist kostenlos mit dem gültigen Ticket einer vorherigen Aufführung

TCHI-KUDUM: ZOON
POLITIKON
REGINA ROSSI
Capoeira ist eine Bewegungskultur mit starker Gemeinschaftsideologie: Der Kreis – Roda – ist der Raum, die Bewegung ist die Sprache, das Spiel der Kampf. Die zur Kolonialzeit in Brasilien als Widerstand der Versklavten entstandene Kampfkunst basiert auf einem System ungeschriebener Regeln, die von Generation zu Generation weitergetragen und zu einer reichen musikalischen Landschaft vertanzt werden. Regina Rossi zerlegt in ihrem neuen Stück die komplexe Struktur des Capoeira in ihre Einzelteile und fragt dabei, wie diese den Menschen zu einem gemeinschaftlichen Geschöpf machen. TCHI-KUDUM: ZOON POLITIKON ist die erste Gruppenchoreografie der gebürtigen Brasilianerin und der dritte Teil ihrer Trilogie der Erschöpfung, in der die junge Künstlerin brasilianische Volks- und Popkulturen in zeitgenössischer Choreografie neu verortet.
DATEN [Do] 20.02. bis [So] 23.02. / 20:00, ca. 60 Min.
Uraufführung, meet the artist am [So] 23.02. ORT, PREIS p1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro),
Kombiticket mit Jana Unmüßig & Lucia Glass 24 Euro (erm. 16 Euro)
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DOORPUSHER
LUCIA GLASS
Mit THE SOUND OF IT und zuletzt SENSATION begeisterte die Hamburger Choreografin Lucia Glass durch ihre Praxis, Choreografie an der Grenze zu anderen Bereichen wie Soundart oder Fashion zu untersuchen. In ihrer neuesten Arbeit begibt sie sich in die Welt der Fotografie und zoomt sich in das Bild »Doorpusher« des kanadischen Fotokünstlers Jeff Wall, von dem sie Bewegungsqualitäten und -sequenzen für drei Performer ableitet. Im Dialog mit der Aktion der abgebildeten Figur entstehen Bewegungs-Fiktionen, die ihre Spuren im Bühnenbild hinterlassen. So entsteht ein Wechselspiel der verschiedenen Ebenen von Bild und Abbild des Körpers im Foto, im Theater und in der weiterführenden Choreografie. Eine ebenso analytische wie haptische Untersuchung über die fiktiv-narrativen Kräfte von Bildern.
DATEN [Do] 20.02. bis [So] 23.02. / 21:00, ca. 60 Min.
Uraufführung, meet the artist am [So] 23.02. ORT, PREIS k1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro),
Kombiticket mit Jana Unmüßig & Regina Rossi 24 Euro (erm. 16 Euro)

RESPONSIBILITY // YING & YANG
HIPHOP ACADEMY HAMBURG / UPPERCUT DANSETEATER COPENHAGEN
Die HipHop Academy Hamburg zeigt, wie ausdrucksstark die Kombination
aus HipHop und zeitgenössischem Tanz sein kann. Das Ensemble bringt Popping, Locking, NewStyle und House mit urbanem Bewegungsmaterial und verschiedenen zeitgenössischen Tanz-Techniken zusammen und kreiert eine völlig neue Dimension des Tanzes. Die Tänzer liefern beispielsweise mit dem ersten Stück des Abends, WORRIERS, eine tour-de-force durch die komplette Bandbreite der Hip- Hop-Tanzstile, die leise, ausdrucksstarke Momente mit ungezähmter Energie und beeindruckenden Powermoves vereinen. In RESPONSIBILITY, dem zweiten Stück, werden die Herausforderungen des Alltags thematisiert, Erwartungen von Familie, Lebenspartner und Freunden und die damit verbundene Verantwortung. Diese Produktion ist eine Zusammenarbeit von Tänzern der HipHop Academy Hamburg und dem Uppercut Danseteater aus Kopenhagen.
DATEN [Fr] 21.02. bis [Sa] 22.02. / 19:00, ca. 60 Min. ORT, PREIS p2, 18 Euro (erm. 9 Euro, [k] Karte 9 Euro)
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STATTARABESKEN
BUNDESJUGENDBALLETT UND SEBASTIAN MATTHIAS
Die achtköpfige internationale Compagnie des Bundesjugendballetts tanzt nicht nur in Theatern, sondern auch in Altenheimen, Clubs und Gefängnissen. Ihr Ziel ist es, die Technik und Bewegungssprache des Balletts aus den Theaterhäusern heraus in neue urbane Kontexte zu übersetzen. Für STATTARABESKEN erarbeiten die jungen Tänzer
gemeinsam mit dem Choreografen Sebastian Matthias erarbeiten sie tänzerische Ornamente für die Stadt. Anstatt Arabesken in den öffentlichen Raum zu versetzen, nehmen sie alltägliche, urbane Bewegungsmuster zum Ausgangspunkt für eine neue Tanzornamentik jenseits des klassischen Vokabulars. Die zufälligen Passanten sind das Publikum, die Bühne sind die architektonischen Strukturen des Areals zwischen Jungfernstieg und Rathaus, die Choreografie wird zur Irritation des Alltags. Wer sich gezielt einen Einblick verschaffen will, kann dies ab dem 21. Februar auf der Kampnagel-Homepage tun, wo die Aktion als Video dokumentiert wird.
DATEN, ORT [Do] 20.02. bis [So] 23.02., in der Neustadt
Videodokumentation auf: www.kampnagel.de Während der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND wird außerdem DANSERYE von Sebastian Matthias gezeigt.

TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND
27. FEBRUAR – 02. MÄRZ 2014
Zwischen dem 27. Februar und 02. März ist Kampnagel Dreh- und Angelpunkt der internationalen Tanzwelt. Tanz-Profi s und Tanzbegeisterte aus aller Welt wird es nach Hamburg ziehen, um die zwölf herausragendsten Tanzproduktionen zu sehen, die in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland produziert wurden. Neben den Preisträgern des Goldenen Löwen William Forsythe und Tino Sehgal, dem Radikalästhetiker VA Wölfl und neun weiteren Choreografen, werden Installationen, Gespräche, sowie Kunst- und Wellnessformate rund um das Thema »The Future of Dance/Dance of the Future« gezeigt. Das Publikum ist eingeladen, im Archiv der Aufführungen mit der Hamburger Choreografin Antje Pfundtner in Gesellschaft ins Gespräch zu kommen oder im Bureau of the Future of Choreography die Tanzgeschichte
neu zu denken: Wer sich einen Einblick verschaffen möchte, was den Tanz jetzt und zukünftig bewegt, ist hier richtig. Kampnagel macht die Tanzplattform Deutschland vom Insidertreff zum Publikumsfestival. Don’t miss this dance!
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ARCHIV DER AUFFÜHRUNGEN
ANTJE PFUNDTNER IN GESELLSCHAFT, HAMBURG
Die Hamburger Choreografi n Antje Pfundtner und ihr künstlerisches Team treten als Mit-Gastgeber der Tanzplattform Deutschland 2014 auf und untersuchen Gesprächskulturen über Aufführungen. Die Zuschauer sind eingeladen, Praktiken und Methoden des Reflektierens und Erinnerns in Zwiegesprächen, einem Hörpfad oder dem FEEDBACK-Workshop auszuprobieren. In diesem auf Erfahrungs- und
Wissenstausch basierenden Format sind die Gäste selbst das Archiv: Wie und aus welcher Perspektive tauschen sie sich über das Gesehene aus? Und welchen Widerhall produzieren sie mit ihrer Meinung? Das ARCHIV DER AUFFÜHRUNGEN konzentriert sich auf die Verwendung und Verbreitung von Aufführungen jenseits der marktbestimmenden Methoden des Sehens, Ablegens und Klassifizierens.
PROGRAMM ARCHIV DER AUFFÜHRUNGEN
EINFÜHRUNG IN DIE FEEDBACK-METHODE
DASARTS, AMSTERDAM / VON UND MIT: BARBARA VAN LINDT
[Fr] 28.02.
KÜNSTLERPANEL: »DANCE OF THE FUTURE«
KÜNSTLER KOMMEN ZU WORT
[Sa] 01.03. / 16:00 – 17:00, Foyer
HÖRPFAD, ZWIEGESPRÄCHE
[Do] 27.02. bis [So] 02.03.
Ausführliches Programm: www.kampangel.de/tanzplattform2014

SIDER
WILLIAM FORSYTHE / THE FORSYTHE COMPANY
William Forsythe ist ein Meister in der Befragung des eigenen Mediums. Wie kaum ein anderer Choreograf hat er die Sprache des Tanzes erweitert, und ihr neue Kontexte verschafft. Mit seiner Company, die seit 2005 in Dresden und Frankfurt am Main zu Hause ist, produzierter Choreografien, Installationen, Filme und schreibt sich derzeit mit dem selbst entwickelten, Online-Forschungsprojekt »Motion Bank«, erneut in die Tanzgeschichte ein. Für den Abend SIDER legt Forsythe den rhythmischen Tonfall des elisabethanischen Theaters an den zeitgenössischen Tanz an. Komplexe Sprachmuster werden über den Soundtrack der gefi lmten Version einer Tragödie aus dem späten 16. Jahrhundert an die Darsteller übertragen. Dadurch entstehen beunruhigende Bewegungskonfigurationen von abwegiger Musikalität, die die Themen von Analogie und Undurchsichtigkeit dieses Dramas unterstreichen.
»Brilliant, inscrutable and wildly entertaining …« The Guardian (UK)
DATEN [Mi] 26.02. und [Do] 27.02. / 20:00, ca. 70 Min. ORT, PREIS k6, 32/24/12 Euro (erm. ab 8 Euro, [k] Karte ab 6 Euro)
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BUILT TO LAST
MEG STUART / DAMAGED GOODS
In BUILT TO LAST konfrontiert Meg Stuart ihr fünfköpfiges Tänzerensemble mit einer vielschichtigen Dramaturgie aus überwältigenden symphonischen Werken, u. a. von Rachmaninoff, Beethoven und Dvorak. Sie alle rufen den Gedanken an große Utopien wach und markieren Meilensteine musikalischer Entwicklung. Wie in einer Zeitmaschine werden die Tänzer in wechselnde Situationen und Bewusstseinszustände aus Kompositionen, Requisiten oder Videoelementen versetzt. Die Begegnung mit dem historisch und musikalisch Monumentalen eröffnet den Blick für verborgene menschliche Sehnsüchte, die die stilbildende Choreografin in ihren Arbeiten immer wieder verfolgt. Meg Stuart ist gebürtige Amerikanerin und Leiterin
von Damaged Goods, einem der wichtigsten Tanzensembles Deutschlands, mit dem sie international tourt. »BUILT TO LAST ist witzig, komisch, anrührend, und gerade, weil
die Performer so unspektakulär daherkommen, kann all das Große und Spektakuläre wunderbar durch sie hindurchfließen«. Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung
DATEN [Do] 27.02. und [Fr] 28.02. / 20:00, ca. 120 Min. ORT, PREIS k2, 22/12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte ab 6 Euro)
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15 VARIATIONEN
ÜBER DAS OFFENE
LAURENT CHÉTOUANE
Laurent Chétouane der in der vergangenen Spielzeit mit drei Arbeiten auf Kampnagel war, verbindet Philosophie und Choreografi e auf Augenhöhe. Er schafft eine wagnisvolle, puristische Ästhetik, in der sich Sprache, Raum und Bewegung zueinander in Verhältnisse setzen. In 15 VARIATIONEN ÜBER DAS OFFENE, dem zweiten Teil seiner Trilogie über das Zusammensein, widmet er sich dem Konzept des »Offenen«, das nach Jean-Luc Nancy das Ende jeglicher Festschreibung markiert. Chétouane überträgt diesen Gedanken auf Gemeinschaft und auf Tanz. Zur Livemusik des amerikanischen Komponisten Nico Muhly entwickeln vier Tänzer Konstellati onen und Begegnungen. Dem pluralistischen Ansatz über das Offene folgend, suchen sie nach
Möglichkeiten für eine vielfältige Gemeinschaft.
DATEN [Fr] 28.02. / 20:00 und [Sa] 01.03. / 17:30, ca. 90 Min. ORT, PREIS k1, 17 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 8,50 Euro)
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BLACK SWAN
RICHARD SIEGAL
BLACK SWAN ist ein emotional berührendes und technisch beeindruckendes Solo – Bühne und Körper ins Dunkel gehüllt, die Stimme durch den Vocoder verfremdet, singt, spricht, klagt und rezitiert der amerikanische Tänzer und Choreograf Richard Siegal Gedichte. In einem fast barockhaften, verschwende rischen Umgang mit Worten entsteht ein soghaftes Wechselspiel zwischen Live-Intonation und Projektion als Schrift. Richard Siegals BLACK SWAN ist dabei wahrhaft düsterer und elegischer Verführer zugleich. So herausfordernd wie fragil ist dieses Solo eine seiner bisher beeindruckendsten Inszenierungen. Auf der Suche nach einem erweiterten Verständnis von Choreografie kooperiert Siegal, Träger des Tanzpreises 2013 der Stadt München, mit Architekten, Software-Ingenieuren und Sound-Künstlern.
»[BLACK SWAN ist ein] radikal komplexes Stück. Es liefert einen Overload an Texten, an projizierten, gesprochenen, verstärkten, intonierten Worten. Canto, canto, canto.« Katja Schneider, Münchner Feuilleton
DATEN [Do] 27.02. / 19:00 und 21:30, ca. 45 Min. ORT, PREIS k1, 17 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)

DER BAU
ISABELLE SCHAD
In Kafkas unvollendeter Erzählung »Der Bau« wird ein Tierbau beschrieben, der aus dem Körper selbst heraus geschaffen ist und immer noch zu ihm gehört – seine Formen, Spuren, Gerüche, Hoffnungen und Verzweiflungen in sich tragend. Die Erzählung dient als titelgebende Metapher und Ausgangsbasis für die weitere Erforschung der Beziehung zwischen Körper und Raum, die die Berliner Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad und der französische Künstler Laurent Goldring in der Serie UNTURTLED 2008 begonnen haben. In dem Solo-Tanzstück DER BAU erzeugt Isabelle Schad aus großen Stoffbahnen immer wieder neue räumliche Gebilde, die als Organ, als
Verlängerung des Körpers verstanden werden. Zugleich letzte innere und erste äußere Schicht des Körpers, werden die Stoffe zur getanzten, lebendigen Skulptur. Sie reagieren überraschend lebendig, gleichzeitig als Körperteil, als Hülle und als Partner. Kluge Körperkonzepte werden so zur hochsensiblen und intensiven Live-Performance.
»In ihren Stücken thematisieren die Tanzenden ihre Körper als sinnlich spürende und hinterfragen damit wie beiläufig die Bühnensituation als Ort der Re-Präsentation des Körpers«. Christina Amrhein
DATEN [Do] 27.02. / 21:30 und [Fr] 28.02. / 15:00 und 18:00, ca. 50 Min. ORT, PREIS p1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)
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DANSERYE
SEBASTIAN MATTHIAS
Sebastian Matthias wird der Newcomer-Status nicht mehr gerecht. Zum zweiten Mal in Folge ist er bei der Tanzplattform Deutschland vertreten und gilt wegen seiner komplexen und zugleich zugänglichen Bewegungssprache nicht nur als Zuschauerliebling, sondern zählt auch in der Fachwelt zu den wichtigsten neuen Stimmen. Fern aller Repräsentationslogik entfaltet er den Tanz als System, um Wahrnehmungshierarchien aufzubrechen und Verhältnisse neu zu denken. Seine Choreografie DANSERYE (Uraufführung Januar 2013 auf Kampnagel) basiert auf der Notensammlung »Musyck Boexken Danserye« (1551) von Tielman Susato, in der Musik und Tanz in einem gleichberechtigen Dialog stehen. In Michael Wolters musikalischer Neuinterpretation der Stücke bewegen sich Tänzer, Live-Musiker und Zuschauer
zueinander, um gemeinsam neue Qualitäten und Bezüge von Musik und Tanz zu suchen, die beiden Kunstformen innewohnen.
DATEN [Do] 27.02. / 19:00 und [Fr] 28.02. / 16:00 und 19:00,
ca. 60 Min. ORT, PREIS k4, 17 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 8,50 Euro), Keine Bestuhlung

THE FACTORY
EINE BESETZUNGSPROBE
SWOOSH LIEU, FRANKFURT A. M.
THE FACTORY nimmt die Produktion auf. Kampnagel wurde und wird als temporäre Aneignung besetzt. Der Produktionsort ist die Fabrik. Die Probe ist eine permanente Annäherung und kann nicht scheitern. Die Rollen sind verteilt, die Produktionsmittel nur geliehen. Der Streik bereits organisiert. Das junge Frankfurter Kollektiv Swoosh Lieu grüßt die Konsumentinnen! Zuschauerinnen aller Länder vereinigt Euch!
Swoosh Lieu lädt ein zur »Besetzungsprobe« als ortsspezifische Auseinandersetzung mit dem Kampnagel-Gelände als ehemaligem Ort industrieller Arbeit sowie gegenwärtigem Produktionsort von Kultur. Die Mitglieder von Swoosh Lieu, Absolventinnen der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen, erzeugen eine komplexe Choreografie aus Maschinen, Objekten, Technik und Architektur, die das Publikum bewegt.
DATEN [Fr] 28.02. / 18:00 und 22:00 und [Sa] 01.03. / 18:30, ca. 70 Min. ORT, PREIS Vorhalle, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro), Keine Bestuhlung
(Die Tanzplattform Termine im März sind nicht aufgebführt.) Weitere Infos unter www.kampnagel.de/de/festivals/

THEATER
I_I SPATIOTEMPORAL
BALZ ISLER, LVIS MEJÍA, SIGNE KOEFOED, JASCHA VIEHSTÄDT
Die installative Performance I_I SPATIOTEMPORAL ist eine Gratwanderung zwischen Lust und Schrecken. In ihrer ersten gemeinsamen Bühnenarbeit greifen die vier Künstler Lvis Mejía, Signe Koefoed, Jascha Viehstädt und Balz Isler zurück auf historisch gewachsene Vorstellungen von Schrecken, gefunden in Quellen von der Bibel bis zum Kriminalroman. Die Prinzipien, die dem Gefühl von Horror zugrunde liegen – Orientierungslosigkeit, Kontrollverlust oder Gewalt – werden von den vier Künstlern, die aus Mexiko, Dänemark, der Schweiz und Deutschland kommen und in den Bereichen Tanz, Choreografie, Musik und Bildender Kunst zu Hause sind, in eine künstlerische Sprache übersetzt. Durch Deplatzierung und freie Verzahnung von Audio-, Video- und Bewegungsmaterial manipuliert das junge Hamburger Kollektiv die Wahrnehmung von Raum und Zeit und lädt die Zuschauer dazu ein, innerhalb einer begehbaren Situation die Orientierung zu verlieren. Eine Gondel-Fahrt durch Fragen und Ängste der Gegenwart.
DATEN [Fr] 31.01. und [Sa] 01.02. / 20:00, ca. 60 Min. ORT, PREIS kmh, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)
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FLUCHTLINIEN 2014
ABSCHLUSSARBEITEN DER THEATERAKADEMIE HAMBURG
Eine Fluchtlinie stellt einen Ausweg aus einem System etablierter Codes dar, die Abkehr von einem vorgezeichneten Weg und die Erschließung neuer Territorien: der Abschluss des Studiums als ein Aufbruch ins Unbekannte.
LEERZEICHEN
ANNA FREY
Paradiesgarten aus Plastik, in einer Zirkusmanege aus Beton, in einer Welt die verspricht, uns zu Füßen zu liegen, wenn wir nur wirklich wollen, befi ndet sich eine junge Frau auf dem Weg nach oben. Irgendwann erscheint ein Mann auf Irrwegen. Und so beginnt ein Missverständnis, ein Streit, eine Freundschaft, eine Tragödie, eine Zirkusnummer, ein absurdes Spektakel.
DATEN [Fr] 31.01. bis [So] 02.02. / 19:30 ORT, PREIS k1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)

KRASS
KULTUR-CRASH-FESTIVAL
05. – 15. FEBRUAR 2014
Das Phänomen der Migration und der Umgang mit ihr ist mit Sicherheit eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft. KRASS, das Kultur-Crash-Festival ist 2014 auf die Zukunft gerichtet und interessiert sich für das ideologische Vakuum, das die Prozesse der Globalisierung hinterlassen hat. Die führenden europäischen Gesellschaften halten den sogenannten Multikulturalismus für ein überholtes politisches Konzept, ohne eine Alternative anzubieten, die die Realität re-definiert. Hinter den konservativen Stimmen, die den homogenen Nationalstaat mit aller Macht zu bewahren versuchen, versteckt sich eine ideologische Verweigerungshaltung, die KRASS in Kommunikation verwandeln will. Die zweite Ausgabe des Festivals KRASS präsentiert Projekte, in denen Kulturen aufeinander prallen, in denen sich Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen gegenseitig beeinfl ussen, um etwas Neues zu schaffen. KRASS spürt den globalen Prozessen nach: Was uns lokal bewegt findet Niederschlag auf der globalen Bühne und umgekehrt. KRASS wird gefördert mit Mitteln aus dem Elbkulturfonds der Kulturbehörde.
PREIS Festivalpass 20 Euro (erm. 12 Euro)
Das gesamte Programm unter http://www.kampnagel.de/krass-festival/
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BRANKO SIMIC
ABGRUND
»Wenn wir nicht den Preis zahlen, den es kostet, die Welt zu verändern, dann wird sich die Welt auf ihre Weise ändern.« Etel Adnan Die neue Regiearbeit des KRASS Festivalkurators Branko Simic ist inspiriert von Werk und Weltanschauung der libanesischen Künstlerin Etel Adnan. In ihrem Werk vereint sie die Widersprüche dieser
Welt und setzt sie in komplexe Beziehungen. ABGRUND begreift das Leben im Exil als einen Faktor der Erkenntnis, als eine Möglichkeit,
die chaotisierte Welt wenigstens in der Fantasie in Ordnung zu bringen
und zu harmonisieren. Das Stück versucht eine Alternative zu entwickeln
gegenüber der politischen Demagogie, einen Protest zu formulieren
gegen die fatale Kombination von Nationalismus, Xenophobie,
Missbrauch der Religionen und die Reduktion der Welt auf nackten
Profi t. Mit szenischen, musikalischen und choreografi schen Elementen
entsteht ein (Alb)Traum-Szenario. ABGRUND zeigt radikales, schnelles
und poetisches Theater, das sich nicht mit Kompromissen zufrieden
gibt. DATEN [Mi] 05.02. bis [Sa] 08.02. / 20:00, Uraufführung ORT, PREIS k1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)

PARADISE MASTAZ
EINE MUSIK-PERFORMANCE MIT PUPPEN
HAJUSOM, YAYA COULOBALI, VIKTOR MAREK, KNARF RELLÖM
Nach ihrem großartigen Erfolg mit der preisgekrönten Musiktheaterproduktion
HAJUSOM IN BOLLYLAND hat die transnationale Performancegruppe für PARADISE MASTAZ ihr Personal um besondere Experten erweitert. Schräge Schaumstoffpuppen als Europäer (gebaut von der legendären Berliner Trash-Puppentheatergruppe Das Helmi) und hölzerne Marionetten im Stil westafrikanischer Puppenbautradition werden als aktuelle Protagonisten des Tourismus und der Migration von den Performern auf den Weg gebracht. Auf ungleichen Reiserouten sind sie alle auf der Suche nach ihrem Paradies und verheddern sich dabei nicht nur im Kampf mit wechselseitigen Klischees und Projektionen. Hajusom nimmt die Fäden in die Hand und zeigt eindrucksvoll, wer die wahren Meister des Paradieses sind und wie die Strippenzieher im globalen Spiel der Macht aufgebaut und demontiert werden. Viktor Marek und Knarf Rellöm lassen mit ihren Live-Beats Puppen und Performer tanzen. Nach der Uraufführung in der
vergangenen Spielzeit wird das Stück im Rahmen von KRASS noch einmal aufgenommen.
DATEN [Do] 06.02. bis [Sa] 08.02. / 19:30, ca. 90 Min. ORT, PREIS k2, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)
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CLEANING, BABYSITTER, I HELP IN HOUSE, 7 EURO!
IN ANLEHNUNG AN RAINER WERNER FASSBINDERS
»KATZELMACHER«
GOD’S ENTERTAINMENT, WIEN
»Scheißegal was für ein Job, ich mache alles« – das Einzige, was Ilja anbieten kann, ist die Kraft seines Körpers. Seine Arme zum Heben, seinen Rücken zum Schleppen, seine Hände zum Spülen. In Anlehnung an »Katzelmacher« verhandelt das Wiener Kollektiv God’s Entertainment Figur und soziale Situation des Gastarbeiters. Die Ängste, die Fassbinder in seinem Film anspricht, sind rund 45 Jahre später dieselben. An die Stelle von Werktätigen aus Italien und der Türkei sind die illegalen Einwanderer getreten. Europa, das ehemalige Versprechen des Wohlstands, ist längst zur Festung geworden, der Arbeitsmarkt der Nicht-Elite ist umkämpft. Wie auf dem Arbeiterstrich um 6 Uhr morgens, wird ab 20 Uhr abends zu Stückbeginn die Arbeit angeboten, der Preis verhandelt, bis der Job erledigt und bezahlt ist. Kampnagel wird zum Ort der (Ver)handlung zwischen den Arbeitern vom illegalen Markt und seinen Besuchern. Am nächsten Tag geht die Suche nach Verdienstmöglichkeiten weiter. Wer dann an der Reihe ist, bleibt ungewiss, denn in seinem Lohn unterbietet der Pole den Deutschen, der Ukrainer den Polen und der Rumäne den Ukrainer.
DATEN [Mi] 12.02. bis [Sa] 15.02. / 20:00 ORT, PREIS k2, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)

TIME AND SPICES
PANAIBRA GABRIEL CANDA
Der Körper ist Geschichte. In diesem Fall: die jüngere Historie Mosambiks.
Im Leib und Tanz des afrikanischen Künstlers Panaibra Gabriel Canda spiegeln sich die Zerrissenheit des Landes, der Biografi en, der Sehnsüchte – sichtbar gemacht mit minimalen, eindringlichen Gesten. Seit der Unabhängigkeit von Portugal 1975 hat Mosambik fortwährend Verwerfungen erlebt, politische, soziale und emotionale. Die sind unter die Haut gegangen. Panaibra Gabriel Canda unternimmt eine tänzerische
Selbstbefragung. Er bewegt sich zwischen Afrika und Europa, zwischen den Extremen und Zeiten: Gestern Kolonialismus, Nationalismus, Kommunismus und Militarismus. Heute fragile Demokratie und Suche nach individueller Freiheit. Begleitet wird der Soloperformer von dem fantastischen Gitarristen Jorge Domingos, der Marrabenta
spielt, eine Musik, die in den 50er Jahren aus afrikanischen und europäischen
Einflüssen entstanden ist. 1998 gründete Panaibra Gabriel Canda CulturArte in Maputo, das wahrscheinlich erste und einzige Produktionsstudio für zeitgenössischen Tanz in Mosambik. Als künstlerischer Leiter und Choreograf widmet er sich dort sehr erfolgreich dem Aufbau der regionalen Tanzszene.
DATEN [Do] 13.02. und [Fr] 14.02. / 21:00, ca. 60 Min.
Portugiesisch mit englischen und deutschen Übertiteln ORT, PREIS k1, 12 Euro (erm. 8 Euro, [k] Karte 6 Euro)
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MÄDCHEN GESUCHT!
GHETTO AKADEMIE / INNER RISE
Im neuen Projekt der Wilhelmsburger Ghettoakademie untersucht die Performance-Boy-Group »Inner Rise« ihr Verhältnis zum weiblichen Geschlecht. Sie wollen Mädchen in der Gruppe haben, aber es müssen eben auch die richtigen Mädchen sein. Auf keinen Fall so ’ne Ghettobräute, und auf gar keinen Fall welche aus Wilhelmsburg. Auf keinen Fall Suff-Weiber. Also was für Mädchen? Und wie kommt man an sie ran? Die Hamburger Künstlerin Katharina Oberlik initiiert und begleitet den Forschungsprozess der jungen Gruppe.
DATEN [Do] 13.02. und [Fr] 14.02. / 19:30 ORT, PREIS p1, 8 Euro (erm. 5 Euro, [k] Karte 6 Euro)
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GEOMETRY OF DANCE
KRASS URBAN DANCE BATTLE
Im Urban Dance gibt es keine Regeln, keine Technik, keine Grenzen. Es ist Street-Kultur pur: Alle teilen etwas Gemeinsames – die Körper sind tanzgesteuerte Musikmaschinen. Im KRASS Urban Dance Battle treten Hip Hop und Breakdance-Teams in Dreierbesetzung im Freestyle gegeneinander an. Eine professionelle Jury wird per K.O.-System das beste Team auswählen.
DATEN [Sa] 15.02. / ab 14:00 ORT, PREIS Foyer, Eintritt frei

THEORIE
X-FAKTOR
Alle 14 Tage ist das Hamburger Publikum in unserer Reihe X-FAKTOR zu einem Blind Date mit Kampnagel-Künstlern eingeladen. Atmosphärisch an die Salon-Kultur andockend, bietet X-FAKTOR intime Einblicke in künstlerische Praktiken und eröffnet Dialogwelten, die weit über die gängigen Premieren-Small-Talks oder Publikumsgespräche hinausgehen. Zu Gast sind internationale und lokale Choreografen, Tänzer, Theatermacher, Musiker, Regisseure, Dramaturgen, Performer oder andere Kunstschaffende, die ihr Publikum kennenlernen wollen.
DATEN 10.02 & 24.02./ 19:30, ca. 90 min. ORT, PREIS Treffpunkt Kasse, Eintritt frei
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MUSIK
STEFAN GWILDIS & NDR BIGBAND
»DAS MIT DEM GLÜCKLICHSEIN«
Der Hamburger Stefan Gwildis singt seit zehn Jahren Soulklassiker in deutscher Sprache – und hat sich damit – neben seiner Arbeit als Schauspieler – als ernst zu nehmender Musiker etabliert. Als Energiebündel auf der Bühne versteht er etwas von leidenschaftlicher Verausgabung vor ausverkauften Hallen. Nun hat Gwildis gemeinsam
mit der NDR Bigband unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jörg Achim Keller ein deutschsprachiges Jazzalbum aufgenommen: »Das mit dem Glücklichsein« ist eine Hommage an die unsterblichen Songs des »Great American Songbook« – und eine kleine Rückschau auf die eigene Musikerkarriere aus dem Blickwinkel des Jazz. Die mit solistischen Einlagen ausgeschmückten Arrangements der 18-köpfi gen NDR
Bigband und die souveräne Gesangsperformance von Stefan Gwildis zeigen den Big-Band-Jazz in seiner ganzen Bandbreite von melancholischen
Blue Notes bis hin zum überbordend rollenden Swing. In Kooperation mit Karsten Jahnke.
DATEN [Sa] 01.02./ 21:00 ORT, PREIS k6, VVK 34,95 Euro
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VIKTOR MAREK & ASHRAF SHARIF KHAN,
HAMBURG
Der eine sieht aus wie ein Sizilianer, trinkt 20 Espresso am Tag und führt ein rastloses Leben zwischen dem Golden Pudel Club und gefühlten zehn Bands. Als »Madlib von der Waterkant« gefeiert, blubbern aus Viktor Mareks elektronischer Schaltzentrale rhythmisierte und gedehnte Geräusche des Alltags. Der andere ist indischer Sohn eines
pakistanischen Sitarmeisters und jetzt selber einer. Ashraf Sharif Khan spielt Ragas auf der ganzen Welt und ist nur durch Zufall in Hamburg gelandet, wo es ihm die Clubmusik angetan hat: Viktor Marek und Ashraf Sharif Khan – zusammen sind sie: Der Khan und der Sizilianer. Heraus kommt etwas Eigenes und gleichzeitig was Gemeinsames – auf jeden Fall etwas, das man gehört haben muss!
DATEN [Fr] 07.02. / 22:00 ORT, PREIS kmh, VVK 10 Euro, AK 12 Euro
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BABA ZULA, ISTANBUL
19:30 HOMMAGE À PHILL NIBLOCK
»Hypnotisch, psychedelisch, betörend!« – so der Berliner Tagesspiegel über den letzten Gig der türkischen Vorzeigeband BABA ZULA. In Deutschland wurden die Istanbuler mit der Filmmusik zu Fatih Akins »Crossing The Bridge« bekannt. Bei ihren einzigartigen Live-Shows verbinden Murat Ertel, Levent Akman und Cosar Kamci Sound, Bauchtanz, Dichtung, Theaterelemente und Live-Painting zu einem audio-visuellen Sinnesspektakel. Traditionelle orientalische Instrumente und uralte schamanistische Traditionen treffen auf 60er-Jahre-Psychedelic, elektronische Elemente und Dub-Effekte. Als Unterstützer der Gezi-Park-Proteste setzen BABA ZULA ihre Popularität einund stellen sich gegen die konservative Politik Erdogans.
DATEN [Fr] 14.02. / 22:00 ORT, PREIS k6, VVK 16 Euro, AK 18 Euro
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ENZO. MEETS KICK-ASS-QUEEREEOKÉ
What a feeling! Nach drei langen Monaten Winterpause sind unsere liebsten Drama-Queens zurück auf der Bühne – Kick-Ass-Queereeoké is back! Unmengen von Liebe und Glitzer liegen in der Luft zum Einatmen und wieder Rausschmettern – von innen und außen funkeln lautet die Devise für wahre Star- und Stage-Qualitäten. Den Kick-Off gibt diesmal Hamburgs famoser Elektro-Pop-Nachwuchs mit Herz – ENZO. Im Video zu seiner ersten Single »Relax« macht er Madonnas Voguing Konkurrenz, mit seiner gelungenen Mischung aus 80s-Synthies und fetten Beats schafft er die perfekte Grundlage für ein Publikum voller Dancing Queens.
DATEN [Sa] 15.02. / 21:00 ORT, PREIS kmh, Pay as much as you can
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DORIAN WOOD AND THE CHWEGER
Dorian Wood sieht aus wie ein lateinamerikanischer Heldentenor und klingt wie der Sohn von Tom Waits und Antony. Auf bisher drei Alben hat Wood eine beeindruckende Vielfalt entwickelt, die von tränentropfendem Kammerpop über wütende Cabaret-Songs bis zu orchestral aufgeblasenen Hymnen reicht. Dabei macht der exzentrische Koloss nicht einfach Musik, sondern überträgt seine Arbeit als queerer Performance-Künstler, der in diversen Museen und mit Marina Abramovic aufgetreten ist, auf die Konzertbühne. Hier performt er sein neues Album »Rattle Rattle«, an dem er über vier Jahre und mit über 60 Musikern gearbeitet hat. Einen Eindruck gibt das Video zum
Song »La Cara Infi nita«, das Dorian Wood als Antwort auf ein männliches Nacktheitsverbot bei einer Abramovic-Performance drehte. Die Konzert-Performance findet im Rahmen des KRASS-Kultur-Crash-Festivals statt, als zweite Band ist THE CHWEGER zu Gast. Die Kroaten singen in fünf Sprachen und verbinden die ex-jugoslawische Rock- und Pop-Tradition mit Kraut-Rock, minimalistischer
Elektronik und Spaghetti-Western.
DATEN [Sa] 08.02. / 21:00 ORT, PREIS kmh, VVK 10 Euro, AK 12 Euro
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JOHN WATERS
THIS FILTHY WORLD
John Waters hat das Kino beschmutzt wie kein anderer: Der »Pope of Trash« (W. Burroughs) schuf mit Filmen wie »Pink Flamingos«, »Hairspray« oder »Serial Mom« Klassiker des amerikanischen Kinos, in denen er als Regisseur mit beißendem Humor Konventionen angriff und gegen Regeln des Geschmacks rebellierte. Waters, der auch als Fotograf, Autor und Schauspieler arbeitet, ist zum Wegbereiter einer ganzen Generation von Künstlern geworden. Seine Live-Auftritte und Interviews sind ebenso berüchtigt wie legendär, und mit seiner One-Man-Vaudeville-Show »This Filthy World« zieht der 1946 in Baltimore geborene Waters nun Bilanz: Ausgehend von seinen frühen,
negativen künstlerischen Einflüssen lässt er seiner Faszination für Kriminalität, Exploitationfilme, Fashion-Wahn und die Extreme der zeitgenössischen Kunstwelt freien Lauf. Sein hinterhältig-lustvoller Monolog ist ein mitreißender Apell an alle »Filth Followers«, sich mit den trashigen Seiten des Lebens zu beschäftigen. »This Filthy World« entstand zunächst als Dokumentarfilm für das Streaming-Portal Netfl ix und wurde u. a. auf der Berlinale gezeigt. Mit der Live-Version, die John Waters jeweils mit neuen Geschichten aktualisiert, tritt er nun zum ersten Mal in Deutschland auf.
DATEN [Mo] 10.02. / 20:00 ORT, PREIS k6, VVK 21 Euro, AK 24 Euro
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PATTI SMITH, USA
AN EVENING OF WORDS AND MUSIC WITH
PATTI SMITH, TONY SHANAHAN AND JACKSON SMITH
Patti Smiths Autobiografie »Just Kids«, ausgezeichnet u. a. mit dem National Book Award, ist eins der besten Zeitdokumente über die Künstlerszene im New York der 60er / 70er Jahre – und ein poetisches Manifest. Smith beschreibt ihren kompromisslosen Weg zur weltbekannten Künstlerin und Stilikone: Ohne Geld, aber im Glück mit der
Kunst und ihrem Partner Robert Mapplethorpe, beginnt sie mit der gleichen Selbstverständlichkeit Musik zu machen, mit der sie vorher Gedichte geschrieben, gemalt oder Performances gemacht hat. Patti Smiths umfassender Kunstbegriff ist wesentlich für ihre Arbeit, »sie ist eine Poetin von ungeheurer Wucht, mit und ohne den wundervollen Krach, den ihre Band dazu macht, immer unsentimental, nie eitel« (FAZ). In intimen (und eigentlich viel zu kleinen) Konzertsälen wird Patti Smith nun bei einigen exklusiven Deutschlandkonzerten Texte vortragen und Musik machen – mit ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten Tony Shanahan und ihrem Sohn Jackson Smith. Dabei entscheidet sie jeweils spontan über das Programm des
Abends, bei Patti Smith gibt es keine vorab entschiedenen Abläufe. Präsentiert von Konzertagentur Berthold Seliger und TAZ.
DATEN [Di] 11.02. / 20:00 ORT, PREIS k6, VVK 29–45 Euro
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WILLIAM FITZSIMMONS & BAND
LIONS TOUR 2014
William Fitzsimmons’ Musik ist Therapie und Erbauung gleichzeitig: In melancholischen Songs zwischen Folk und Electronica hat sich der Amerikaner mit gescheiterten Ehen und psychischen Störungen auseinandergesetzt. Fitzsimmons wurde 1978 als Sohn eines blinden Ehepaars geboren und wuchs umgeben von Instrumenten und Platten in einem Haus in Pittsburgh auf, in dem Musik ein essentielles Kommunikationsmittel war. Später arbeitete er als Psychotherapeut, bevor er mit bisher fünf Alben zum gefeierten Interpreten einer seltenen Innerlichkeit in der Musik wurde. Nach seinem ausverkauften Solo-Konzert im Dezember auf Kampnagel stellt William Fitzsimmons nun mit Band sein neues Album »Lions« vor, produziert vom Death- Cab-For-Cutie-Gitarristen Chris Walla. Die erste Single-Auskopplung »Centralia« zeigt den glatzköpfigen Bartträger in seinem Element: Aus reduzierten Arrangements findet Fitzsimmons mit seinem gehauchten Bariton einen Ohrwurm-Ton melancholischer Introspektion, der live das Publikum großer Konzertsäle in seinen Bann zieht.
DATEN [So] 16.02. / 20:00 (Einlass: 19:30) ORT, PREIS k6, VVK 26 Euro, AK 29 Euro
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WOODEN SHJIPS
BACK TO LAND TOUR 2014
Seit 2003 verpasst die Band Wooden Shjips aus San Francisco den drogenumwobenen 60s ein musikalisches Update: Der gerne als »Space Rock« bezeichnete Sound des Quartetts kondensiert die vernebelten Eskapaden des psychedelischen Rocks in minimalistischen Songs mit hypnotischer Wirkung. Ihr viertes Album »Back to Land«
ist der vorläufige Höhepunkt dieses musikalischen Rausches. Die acht Songs sind gebaut auf der Grundlage von vorwärtstreibenden Schlagzeugsounds, verzerrten Fuzz-Gitarren mit langsamem Flanger-Effekt, repititiven Orgel-Linien und Gitarrensoli, die als kurze Einsprengsel wie Erinnerungsfetzen aufblitzen. Der lichtklare Gesang von Sänger und Gitarrist Ripley Johnson, der 2012 schon mit seinem Zweitprojekt Moon Duo Halluzinationen im Kampnagel Club erzeugte, verschafft diesem erdigen Gerüst eine schwebende Leichtigkeit, die jedem Drogenkonsumenten bekannt vorkommt. Diese musikalische Bewusstseinserweiterung gibt es nun live in voller »Up to eleven«-Lautstärke. Präsentiert von Vice, noisey.com und ByteFM
DATEN [Mo] 17.02. / 20:00 ORT, PREIS kmh, VVK 14 Euro, AK 16 Euro
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DAMIEN JURADO
BROTHERS AND SISTERS OF THE ETERNAL SON - TOUR 2014
SUPPORT: COURTNEY MARIE ANDREWS
Damien Jurado ist der traurige Short Story-Poet des Neofolk: ein Gigant des nonkonformen Minimalismus, der seit 1995 über verlorene Menschen in amerikanischen Landschaften singt und sich mit Songs wie »Sheets« (2008) »Cloudy Shoes« (2010) oder »Reel to Reel« (2012) auf eine Höhe mit Neil Young und Elliott Smith gespielt hat. Auf seinem elften Studioalbum »Brothers and Sisters of the Eternal
Son« (VÖ: 21.1. auf Secretely Canadian) erzählt Eigenbrötler Jurado nun die Geschichte eines Typen, der auf der Suche nach sich selbst verschwindet. Von der Stimmung her sollte es ein Reggae-Album werden, erzählt Jurado, und meint vor allem das Stretching und Überlagern von Sounds, die bereits für seine früheren Songs mit Geisterchören
und verhallter Stimme charakteristisch sind. Man hört ihm seine Suche nach dem Inneren der Töne an, Jurado scheint sich selbst immer wieder in seiner Musik aufzulösen. Dass fünf von zehn Songs des neuen Albums das Wort Silber im Titel haben, passt zu den Auftritten des Amerikaners (der 2012 zuletzt auf Kampnagel gespielt
hat): Bei seinen Konzerten erreicht Damien Jurado die Intensität eines einsamen Wolfes, der den Mond anheult, dieses silberglänzende Objekt der Melancholiker.
Präsentiert von Spex und ByteFM
DATEN [Do] 20.02. / 21:00 ORT, PREIS k6, VVK 15 Euro, AK 17 Euro
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UTE LEMPER
FOREVER – THE LOVE POEMS OF PABLO NERUDA
Musikalischer Ideenreichtum ist ein Markenzeichen von Ute Lemper, die in Tango und Chanson ebenso zu Hause ist wie im Pop. Für ihr neues Album »Forever – The Love Poems of Pablo Neruda« hat sie gemeinsam mit dem argentinischen Bandoneonisten Marcelo Nisinman die schönsten Gedichte des chilenischen Poeten und Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda als einen Zyklus vertont. Für das Projekt sammelte Ute Lemper die profi liertesten Musiker des Genres um sich: Ehemann Todd Turkisher (Percussion), John Benthal (Gitarre), Vana Gierig (Piano), Victor Villena (Bandoneon) und Steve Millhouse (Bass) bilden das melodische Fundament, dazu kommt Bandoneon- Legende Tito Castro.
DATEN [Do] 13.02. / 20:00 ORT, PREIS k6, 45/ 55/ 65 zzgl. VVK-Gebühr

SEBASTIAN FITZEK & BAND
NOAH
Mit seinem neuen Buch »Noah« hat der mehrfache Bestseller-Autor Sebastian Fitzek einen Thriller über einen Berliner Obdachlosen geschrieben, der zur Hauptfi gur einer weltumspannenden Verschwörung wird. Den Stoff bringt der ehemalige Jurist und Journalist Fitzek jetzt mit Band auf die Bühne: Die Produzenten Carl Crinx & »Sir« Maximilian Krings, die ansonsten für Nena oder Filme wie »Wickie auf großer Fahrt« arbeiten, haben einen Soundtrack zum Buch komponiert. Unter dem Namen Buffer Underrun spielen sie zusammen mit den Musikern Jules Kalmbacher und Phil Rittmannsperger live zu Fitzeks Lesung.
»Wow … gestern war das Leseexemplar da, heute Morgen sitze ich etwas übermüdet in der Buchhandlung«. Elisabeth Hoch, Bücherhaus Ebel, Großbeeren
In Kooperation mit Tom Produkt.
DATEN [Mo] 17.02. / 20:00 ORT, PREIS k6, VVK 19 Euro, AK 22 Euro.

Quelle:
Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH
www.kampnagel.de

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