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J. Reppmann zur dt./amerikan. US-Konferenz über die "1848er"

18. Oktober 2013 (HL-Red-RB) Endlich wieder einmal ein "Lebenszeichen" von Joachim Reppmann, Historiker aus Flensburg, der "zwischen" den USA und Flensburg pendelt". Er berichtet zu einer Konferenz am US Wartburg College Iowa. Aber lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, selbst: "Deutsch - amerikanische Konferenz: „Vermächtnis von 1848 – bis heute“ -
US Wartburg College, Iowa, 20. – 22. Oktober 2013 - Detektive der Geschichte veranstalten deutsch-amerikanische Konferenz in den USA: Im Städtchen Waverly im US-Bundesstaat Iowa findet vom 20.-22. Oktober 2013 am Wartburg College eine Konferenz unter dem Motto "Legacy of 1848" - Das Vermächtnis der 1848er - statt. Über 30 deutsche und amerikanische Historiker diskutieren dort über das Wirken und Leben deutscher März-Revolutionäre, die in die USA emigrierten, um nach der gescheiterten Revolution ihre Ideale „Freiheit, Gleichheit, Wohlstand für alle“ zu verwirklichen und spüren dem nach, was von diesem Vermächtnis heute geblieben ist.

Zu den „1848ern“ gehörten Persönlichkeiten wie Carl Schurz (1821 – 1906), der in der Badener Märzrevolution eine entscheidende Rolle spielte, im amerikanischen Bürgerkrieg kämpfte und später Innenminister der USA wurde. Seine immer noch aktuellen Gedanken zu Einwanderung und Identität werden Thema der Diskussionen sein. Seine Aufforderung an die Einwanderer, sich vollständig zu assimilieren, d.h. die Werte der Verfassung zu leben und gleichzeitig das Recht zu haben, das ethnische Erbe zu bewahren, ist heute aktueller denn je.

Auch neue Forschungsergebnisse zum Wirken des demokratischen Journalisten Wilhelm von Schirach (1821 – 1911) in den USA und seiner Familie aus Schleswig-Holstein, sind eines von über zwanzig Themen der Konferenz.

Organisatoren der Konferenz sind die Historiker Joachim Reppmann aus Flensburg und Daniel Walther aus Waverly, Iowa (westlich von Chicago). Mit detektivischem Gespür ergründen sie deutsch-amerikanische Verbindungen, besonders das bis heute nachhaltige Wirken der deutschsprachigen „1848er“ in den USA und werden mit der Gründung des „The Stoltenberg Institute for German-American 1848er Studies“ – benannt nach dem ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten und Bundesminister Gerhard Stoltenberg – dem deutsch-amerikanischen Diskurs ein Forum geben.

Besonders viele Immigranten gingen nach 1848 in den Mittleren Westen der USA, wo es noch heute eine lebendige deutsche Gemeinde gibt. Tagungsort der Konferenz ist auch aus diesem Grund das renommierte Wartburg College, Iowa, an dem Dan Walther deutsche Geschichte lehrt.

Die Beiträge der Konferenz und die Debatte werden dokumentiert und veröffentlicht. Eine vollständige Tagesordnung mit den vorgesehenen Beiträgen sowie Kontaktdaten finden Sie im Anhang.

Für aktuelle Rückfragen oder Konferenzberichte wenden Sie sich bitte an
yogireppmann@yahoo.com
www.moin-moin. us ."

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