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ANGEDACHT: Hoffnung, - die Geschichte von den vier Kerzen

07. Juli 2013 (HL-Red-RB) Der Einstieg in den heutigen Sonntag wieder einmal "leicht" gemacht mit dem Blick in die gute Quelle theology.de (CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier) - dazu mit Dank, den Beitrag aus deren Juli-NEWSletter in Lübeck-TeaTime verwenden zu dürfen:
Einer der großen Reisenden der Bibel war der Apostel Paulus. Er war unterwegs im ganzen Mittelmeerraum, gründete Gemeinden und hielt den Kontakt zu ihnen mit Briefen. Auch der noch jungen Gemeinde in Rom schrieb er, gab den Menschen Ratschläge, gab ihnen das, was sie am notwendigsten benötigten, - was auch wir ganz dringend brauchen. Er schrieb, was wir heute im sog. Römerbrief nachlesen können:



Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
(Römerbrief 15, 13)

So hat der Theologe und Apostel über Hoffnung geschrieben. Theologisch und vielleicht etwas schwer verständlich zeigte er, wie wichtig Hoffnung ist. Um das zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen, die Geschichte von den vier Kerzen:

Vier Kerzen brennen langsam in einer Kirche. Wenn Sie ganz leise sind, können Sie hören, wie sie sprechen.

Die erste Kerze sagt:
"Ich bin der Frieden! Niemand interessiert sich wirklich für mich, niemand engagiert sich für mich. Ich fühle mich allein gelassen, mich verlässt die Kraft. Ich werde verlöschen."
Ihre Flamme wird kleiner und geht aus.

Die zweite Kerze sagt:
"Ich bin das Vertrauen! Wenn mir keiner Vertrauen schenkt, stirbt Vertrauen. Vertrauen kann so leicht verspielt werden und geht so leicht verloren, kann so leicht verlöschen.“
Kaum hatte sie gesprochen, weht ein sanfter Hauch und sie erlöscht.

Spontan spricht die dritte Kerze:
"Ich bin die Liebe! Ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen schieben mich beiseite und begreifen nicht, wie wichtig ich bin. Sie vergessen sogar die zu lieben, die ihnen am nächsten stehen. Egoismus, Macht, Image und Geld sind den Menschen wichtiger. Daher vergehe ich, verlösche ich."
Und dann verlöscht auch sie.

Unerwartet betritt jemand Raum und sieht, dass drei Kerzen ausgegangen sind. Er blickt sehr traurig auf die drei abgebrannten Kerzen und fragt sie:
"Warum brennt ihr nicht mehr?"

Da spricht die vierte Kerze:
"Hab´ keine Angst, solange ich brenne, können wir die anderen wieder anzünden, zum Leben erwecken. Denn ich bin die Hoffnung! Solange ich brenne, hat alles eine Chance für alles und für alle! Die Hoffnung gibt allen wieder neue Kraft!"

Mit leuchtenden Augen nimmt er die Kerze der Hoffnung und zündet die anderen Kerzen wieder an. Alle vier Kerzen brennen erneut, - neue Kraft für Frieden, Vertrauen und Liebe.

Diese Flamme der Hoffnung soll auch bei uns nie ausgehen, - so erhalten wir Frieden, Vertrauen und Liebe für alle Zeit! Gott schenke uns die Flamme der Hoffnung, die nie erlöschen möge und uns stets neue Kraft schenke, damit uns die Flamme für Frieden, Vertrauen und Liebe nie erlösche.

Amen.

Pfr. Otto W. Ziegelmeier
In Erinnerung an die Zwergenreise 2013

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