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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Neubau Kfz-Abteilung Emil-Possehl-Schule offiziell übergeben

10. Dezember 2012 (HL-Red-RB) Der Neubau der Emil-Possehl-Schule "Fachbereich KFZ" ist fertig. Heute stellten - und soll in der Reihenfolge der Nennung keine Frage einer "Wertigkeit" von Hausherr bis Ehrengästen sein - Schulleiter: Dietmar Fröhlich mit seinem ständiger Vertreter Torsten Oelke mit dem Leiter der Beruflichen Ausbildung im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein Helmut Landsiedel und Lübeck – seitig die Stellvertreterin des Bürgermeisters Annette Borns für den verhinderten Amtschef sowie der Obermeister der Bauinnung Karsten Groth und seines KFZ-Kollegen Paul Engler das letzte Teilstück ein: die Kfz-(Lehr-) Werkstatt im Schulgebäude. Vorzeitiges „Weihnachten“ also für Schule wie auch Schülerinnen und Schüler, das KFZ-Innungsobermeister Paul Engler mit noch einem weiteren Geschenk versüßte: Mit einem Scheck in Höhe von 35.000 EURO für die Beschaffung moderner Motoren für den Ausbildungsbetrieb. Zugegen auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen, der nachbarlichen Grone-Schule – sogar „berufsschul-fachliche“ Gäste aus dem nachbarlichen Dänemark und Polen.
Nach der Inbetriebnahme bereits des Neubaues für die Elektrotechnik der Emil-Possehl-Schule im Mai 2012 ist mit der Fertigstellung dieses Neubaus für die Kfz-Abteilung am gleichen Standort die geplante Berufsschulentwicklung für die Emil-Possehl-Schule erfolgreich zum Abschluss gekommen. Der Neubau, der durch die Innung des Baugewerbes erstellt wurde, ist langfristig an die Hansestadt Lübeck vermietet. Er hat eine Grundfläche von 1.800 Quadratmeter. Für die Ausbildung der 300 Schüler stehen Montagelabore, Werkstätten für Kfz-Diagnose und fürs Motormanagement, Labore für Steuerungstechnik und Kraftübertragung sowie ein Werkstattbereich für Nutzfahrzeuge zur Verfügung. Der Baubeginn war im Oktober 2011.

Zufall, Glücksfall alles das? Eines wurde heute allseits betont: Ein Jahr früher oder ein Jahr später von Idee bis „Ja“ zur Verwirklichung, fand Bezug ins „Archäologische“, die kaum zu vermuten sind, abtr nachfolgende Ausführungen zeigen: Die Grabungen im Gründerviertel Lübecks und die Überplanung der Flächen stehen in einem engen Zusammenhang mit der Berufsschulentwicklung und der Schaffung von Bündelschulen in der Hansestadt Lübeck, sowohl in der Innenstadt als auch am Jerusalemsberg sowie am Berufsschulzentrum Georg-Kerschensteiner-Straße. Um die obere Grabungsfläche an der Braunstraße/Fischstraße untersuchen zu können, musste das Gebäude der Dorothea-Schlözer-Schule in der Fischstraße entfernt werden. Dies setzte voraus, dass die Schülerinnen und Schüler am Hauptstandort der Schule am Jerusalemsberg untergebracht werden konnten. Die Sanierung und die Erweiterung des Gebäudes Dorothea-Schlözer-Schule beliefen sich auf insgesamt 21,9 Mio. EURO. Als 2. Schritt musste die Emil-Possehl-Schule/Elektro-und KFZ-Technik aus der Liegenschaft Dankwartsgrube ausziehen, um Platz für die Hanse-Schule zu machen, damit dann durch den Abriss der Hanse-Schule die nächste Fläche archäologisch untersucht werden kann.

Der Neubau für die Elektrotechnik der Emil-Possehl-Schule am Standort Georg-Kerschensteiner-Straße kostete 14 Mio. EURO und wurde im Mai 2012 bezogen. Die Kosten für den Neubau der Fachschaft KFZ beliefen sich auf 4,3 Mio. EURO. Bauherr ist die Innung des Baugewerbes, die Hansestadt Lübeck hat den Neubau für die Schule langfristig angemietet. Seit dem 19. 11. 2012 findet dort Unterricht statt.

Ende Februar2013 soll dann die Hanse-Schule in das sanierte Gebäude an der Dankwartsgrube einziehen. Das alte Gebäude in der Fischstraße kann dann umgehend abgerissen werden, um die Grabungen dort weiter fortzusetzen. Die Kosten für die Komplettsanierung des Gebäudes Dankwartsgrube belaufen sich auf 15,4 Mio. EURO. Inklusive der Haushaltsanmeldungen 2013 und 2014 für die zurückgestellten Fassaden Dankwartsgrube und Marlesgrube sowie für die Klassenräume/Mehrzweckraum.

Im Zuge der Berufsschulentwicklung wurden des Weiteren 1,25 Mio. EURO für die Schaffung von Klassen- und Fachräumen für die Schaffung von Fachräumen bereitgestellt worden.

Insgesamt hat die Hansestadt Lübeck folglich 57,3 Mio. EURO für die Entwicklung der Berufsschulen im Zusammenhang mit der Freilegung und Neuordnung des Gründerviertels zur Verfügung gestellt. Diese Mittel wurden allein durch die Hansestadt Lübeck bereitgestellt. Förderungen und/oder Zuschüsse seitens des Landes oder Dritter hat es nicht gegeben.
Damit sind die Berufsschulen auf den neuesten Stand und somit zukunftsfähig hergerichtet worden, was insbesondere auch ein Wunsch der in Lübeck und Umgebung ansässigen Firmen und Betriebe war,und der langgehegte Wunsch in der Hansestadt Lübeck, das Gründerviertel im Weltkulturerbe freizulegen und neu zu ordnen kann endlich umgesetzt werden.

Lübeck-TeaTime hat die Feierstunde besucht und stellt diesen Bilderbogen vor, zu dem auch ein Rundgang durch das Gebäude gehörte:



















































Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Quelle:
Presseamt Lübeck/Red.



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