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Ausgrabung Schrangen - warum diese Geheimniskrämerei?

04. September 2012 (HL-Red-RB) Meinung: Auch dieser Beitrag zeigt, dass es wohl immer darauf ankommt, wer fragt - oder wer gefragt wird: Absolut ohne Geheimnistuerei wird derzeit auf den Schrangen archäologisch "gebuddelt". Im oberen Bereich, wo dies wohl noch nicht so intensiv oder gar nicht erfolgt ist. Andere Bereiche dort sind in dem Zusammenhang schon "erledigt". Kein Geheimnis auch, und wie auch durch Professor Dr. Gläser im Pressetermin um den Tag des Offenen Denkmals am Rande bestätigt, dass im neuen Grabungsbereich Schrangen sicherlich mit Funden um einen Markt-Bereich, auf dem die Schlachter schon im 13. Jahrhundert ihre Stände hatten. Wie heute – und bereits seit Tagen abgedeckt unter Planen – sind erste „Zeichen“ schon erkennbar: Auf nachfolgendem Fotos zu sehen, dunkle Abschnitte, die auch schon Nummerntäfelchen erhalten haben. In solchen Augenblicken gibt es auf Befragen wie immer zwei Möglichkeiten: Entweder eine nette Antwort und blasiert „Dazu darf ich Ihnen nichts sagen“! Wie interessant – eine erneute Monopol-Pflege – oder nur ein Maulkorb? Wäre es da so verweerflich gewesen, ein wenig mehr Auskunt zu als Geheimniskrämerei? Immerhin wird auch der Bereich dieses Mitarbeiters und er selbst aus öffentlichen Geldern bezahlt. Solche Geheimniskrämerei jedenfalls ist einfach - lächerlich.




Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Dennoch konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei den dunklen Erdverfärbungen wahrscheinlich bereits um Bodenschichten aus der Zeit der Schrangschen Schlachter handelt.

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