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„DAS ERSTE“ informiert über den Islam

24. Oktober 2010(HL-Red-RB) In ARTE längst und wiederholt Thema gewesen. Oft zwar in "Französisch", mit deutschen Untertiteln und leider zu später Stunde. Auf jeden Fall aber überaus kompetent und "verständlich". Denn Frankreich dürfte von der Brisanz dieses Themas etwas verstehen. Nun auf einmal (und vor allem nach Thilo Sarrazins Buch) "akutell" im ARD? HS-Kulturkorrespondenz gibt diesen - kommentierten - Sendehinweis": "Die deutsche Gesellschaft ist erregt über die Frage, ob der Islam inzwischen Teil unserer Kultur ist. Umfragen haben ergeben, dass sehr viele Deutsche eine Phobie gegenüber dem Islam haben – obwohl – oder gerade weil? – sie nichts über diese Religion wissen. Die gedenkt in diesem Jahre des 1400-Jahr-Jubiläums ihrer offiziellen Gründung.
Ein Datum, dass die Sender der ARD lange vor dem Ausbruch der heftigen – und hitzigen – Debatte über die Rolle des Islam in unserer Gesellschaft zum Anlass genommen haben, ab Mitte November an vier Abenden auf dem sonntäglichen Sendeplatz „Gott und die Welt“ um 17.30 Uhr Beiträge zum Islam zu bringen. Um fünfzehn Minuten erweiterte Fassungen kommen 2011 in die Dritten Programme.
Außerdem gibt es Rundfunk-„Features“, die begleitend zur Serie auf mehreren Wellen – auf Bayern 2 bemerkenswerter weise in der Reihe „Evangelische Perspektiven“ – zu hören sein werden. Dazu kommt ein Online-Angebot, und es wird eine Buchfassung geben.
Es gibt nicht d e n Islam. Seine Ausprägungen sind bunt und unterscheiden sich nach Regionen und Ländern. Unter Federführung des SWR haben die Macher dieser Reihe nicht nur in Deutschland und Spanien, sondern auch in Ägypten, Marokko, Saudi-Arabien, dem Iran und Indonesien und in der Türkei recherchiert. Sie haben Politiker, Nobelpreisträger, Wissenschaftler, Theologen, Schriftsteller und eben auch viele Bürger befragt.
Das bunte Bild, das so gewonnen worden ist, ist zu vier Themenkreisen verdichtet worden: unter dem Übertitel „Gesichter des Islam“
Glaube und Kultur
Männer und Frauen
Frieden und Gewalt
Wissen und Fortschritt.

Verantwortlich für alle vier Beiträge zeichnet der Regisseur und Mit-Autor Hannes Schuler (44). Als Ethnologe und Sprachwissenschaftler für Afrikanische Sprachen ist er besondes für ein solches Thema berufen. Vielleicht ist diese Reihe ein Beitrag zu mehr Toleranz."


Von Klaus Mittelstädt und Horst Schinzel
Kulturkorrespondenz
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