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NordArt-Preis 2010 für chinesischen Bildhauer Zeng Chenggang

02. Oktober 2010 (Büdelsdorf/Rendsburg/HL-Red-RB) Der in diesem Jahr erstmals ausgelobte NordArt-Preis ist am vergangenen Sonnabend dem chinesischen Bildhauer Zen Chenggang zuerkannt worden. Hans-Julius und Johanna Ahlmann (ACO Gruppe), die die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung gestiftet haben, begründeten ihre Wahl damit, dass sie dem anbrechenden asiatischen Zeitalter und der im Aufbruch befindlichen chinesischen Kunst Rechnung tragen wollten. Die feierliche Preisübergabe soll zur Eröffnung der Nord Art 2011 am 4. Juni 2011 stattfinden
Professor Zeng Chengang, der an der Akademie für Kunst und Design an der Tsinghua Universität in Peking lehrt, ist auf der Nord Art mit einer Lotusblüte vertreten, die symbolisch für einen immer neuen Aufbruch steht. Zeng habe außerdem sowohl Kunst in der Carlshütte (KiC) die Türen zu chinesischen Künstlern geöffnet.
Der erste NordArt-Preis ist ausdrücklich auch als Aufforderung gedacht, sich intensiv mit einem Land zu beschäftigen, das das kulturelle Weltgeschehen zunehmend beeinflusst. Die beiden Stifter wollen die Kriterien, nach denen sie ihre Auszeichnung vergeben, jedes Jahr den Umständen entsprechend neu definieren.
Zeng war einer von sieben Künstlern, die eine Jury - darunter Landesmuseumsdirektor Dr. Jürgen Fitschen und Dr. Jan Drees, Leiter der Abteilung Skulptur auf Schloss Gottorf - als Preisträger vorgeschlagen hatte. Dazu gehörten neben Zeng der Tscheche Ivan Bukowski (Malerei), die Russin Julia Borovaya (Fotografie), die Deutsche Juliana Jüttner (Skulptur), der Deutsche Karl Oppermann (Malerei), die Syrerin Sara Shamma (Malerei) und der Schwede Richard Brixel (Skulptur).
Den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis gewann mit großem Abstand das finnische Künstlerpaar Teja und Pekka Isorättyä mit ihren aus Schweinehaut genähten Marionetten („Chicharrona“). Platz zwei vergaben die Nord-Art-Besucher, die drei Monate lang ihr Votum abgeben konnten, an Wolfgang Stillers Arbeit „Match Stick Men“, abgebrannte Riesenstreichhölzer mit menschlichem Antlitz, und Platz drei an die Japanerin Hiroko für die Performance „Gebet für 1000 Seelen und 1000 Kunstwerke“. Sowohl der NordArt-Preisträger als auch die drei Publikumsfavoriten sind an der Teilnahme an der Nord Art 2011 erneut eingeladen.

Die Bekanntgabe der Preisträger fand im Rahmen der „Langen Nacht der Lichter“ statt, zu der KiC zwei Wochen vor Ausstellungsende eingeladen hatte. Mehr als 2000 Besucher waren am Sonnabend in der Carlshütte zu Gast.


Nord Art ist das Projekt von der Kunst in der Carlshütte (KiC), eine gemeinnützige Initiative der ACO Gruppe sowie der Städte Büdelsdorf und Rendsburg, und hat sich zur Nordeuropas größten jährlichen Ausstellung für zeitgenössische Kunst entwickelt. Als die Carlshütte 1997 stillgelegt wurde, hinterließ sie einen unverwechselbaren Spielort, zu dem die riesigen Hallenschiffe der Gießerei mit dem mächtigen Kupolofen und ein im 19. Jahrhundert angelegtes Parkgelände gehören.
Mitten in Schleswig-Holstein, am Rand der Obereider, präsentiert die Nord Art zum zwölften Mal Bilder, Skulpturen, Installationen und Fotografien aus aller Welt.
Die Arbeiten von 245 Künstlern aus 55 Ländern sind noch bis zum 3. Oktober jeweils mittwochs bis sonntags von 11 bis 19 Uhr zu bewundern.

Weitere Informationen zur KiC und zu den ausstellenden Künstlern sowie einen virtuellen Rundgang
durch die Nord Art 2010 gibt es im Internet unter www.kic-nordart.de


Quelle:
KiC – KUNST IN DER CARLSHÜTTE gGmbH

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