Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Ausstellung: Holger Klindwort ein begeisternder Kunst- Sammler

07. September 2010 (HL-Red-RB) Der Name Klindwort hat im südlichen Ostholstein einen guten Klang. Die älteste Apotheke in Bad Schwartau wird von der Familie betrieben. Auch sonst ist diese Familie vielfältig für das Gemeinwohl tätig. Holger Klindwort – von Beruf Steuerberater – hat sich vor rund drei Jahrhzehten auf das Sammeln von Bildern der norddeutschen Moderne verlegt. In seiner Sammlung von rund siebenhundert Gemälden finden sich die Vertreter der Malerei Schleswig-Holsteins, Hamburgs und Mecklenburgs aus der Zeit von 1880 bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Holger Klindwort ist fasziniert von den Arbeiten der Angehörigen der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft, die sich Anfang der Neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts gründete ebenso wie den Schöpfungen der Mitglieder „Hamburger Sezession“, die 1922 gegründet worden ist. Weil sie sich weigerte, entsprechend den Forderungen der Reichskulturkammer ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen, löste sie sich 1933 selbst auf. Nicht weniger beeindrucken den Sammler die Werke der Angehörigen der verschiedenen Künstlerkolonien in Mecklenburg wie Ahrenshoop, Schwan oder Usedom. Eine ganz besondere Liebe des Holger Klindwort aber gilt dem 1953 in Pansdorf verstorbenen Cäsar Klein – nachdem die dortige Gesamtschule benannt ist. Sein Anliegen ist es, die Kenntnis über diesen heute arg vergessen Maller zu stärken. Dazu kündigt er für 2011 eine Ausstellung im Ostholstein-Museum an.
Dort zeigt er ab kommenden Sonntag bis 14. November 2010 seine Schau „Aufbruch und Moderne – Meisterwerke norddeutscher Malerei aus der Sammlung Holger Klindwort“. Die hier gezeigten vierundneunzig Gemälde sind nach der Herkunft der Künstler geordnet und beschränken sich weitgehend auf schleswig-holsteinische Motive. Erwoerben hat der Sammler die Bilder vielfach unmittelbar von den Künstlern oder aus deren Nachlass. . ^
Die Ausstellung ist nach der Eröffnung am vergangenen Sonntag bis zum 30. September dienstags bis freitags 10 bis 13 Uhr nid 14 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Ab 11. Oktober hat das Museum am Eutiner Schlossplatz mittwochs bis freitags 16 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags 11 bis 17 Uhr geöffnet.


Horst Schinzel
HS-Kulturkorrespondenz
Postfach 347 * 23 693 Eutin * Tel. 04521 790 521 * Mobil 0176 4801 3589 * Fax 04521 790 522 * email hskultur@aol.com

Impressum