Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Wie geht es weiter mit den Immenhof-Festspielen?

07. September 2010 (HL-Red-RB) Nach Abschluss der zweiten Spielzeit der Immenhof-Festspiele haben die Verantwortlichen eine sehr durchwachsende Bilanz gezogen. Zwar ist das fröhliche Spiel allgemein gut aufgenommen worden. Finanzielle war die Spielzeit aber durchaus kein Erfolg. Ein Unterschuss von fast 25.0ß0 Euro wird von einer Mäzenatin aus Hamburg gedeckt. Die Ursachen sind vielfältig. Das durchwachsene Wetter hat den Aufführungen – eine musste sogar abgebrochen werden – sehr geschadet. Vor allem aber hat ein wenig professionelles Marketing den Festspielen zu wenig Zuschauer gebracht. Schon in Eutin gab es kaum Hinweise, abgesehen davon, dass die große Mehrheit der Bürger dieser Stadt kaum weiß, wo Brunskoppel liegt.
Die Zukunft dieser Festspiele liegt arg im Dunkeln. Zum einen ist durch die Insolvenz des Berghotels und dessen anstehende Zwangsversteigerung völlig ungewiss, ob die herrliche Freilichtbühne auch in kommenden Jahren zur Verfügung steht. Zum anderen aber will der „Vater“ und Ideengeber Mario Würz nicht mehr mitmachen.
Würz – der in den beiden ersten Sielzeiten als Darsteller mitgetewirkt hat, ohne als begnadeter Schauspieler entdeckt worden zu sein – will künftig eigene Wege gehen. Da er Inhaber der Rechte für drei Fortsetzungsbücher der „Immenhof“-Geschichten ist, die in späteren Jahren dramatisiert werden sollen, sind Konflikte vorprogrammiert.
Würz schwebt ein Ausbau des – in diesem Jahr ausgefallenen – Immenhof –Festivals vor. Im nächsten Jahr will er mit einer großen Ausstellung zum Andenken an den 20. Todestag der Schauspielerin Heidi Brühl Touristen nach Bad Malente locken. Und er will sein Museum pflegen.
Die Immenhof-Spiele könnten – besser vermarktet – eine echte Tourismus-Attraktion für die ganze Region sein. Dazu muss freilich noch viel geechehen.


Horst Schinzel
HS-Kulturkorrespondenz
Postfach 347 * 23 693 Eutin * Tel 04521 790 521 * Mobil 0176 4801 3589 * Fax 04521 790 522 * email hskultur@aol.co

Impressum