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Drei Gala-Abende zum Ausklang der Eutiner Festspiele

18. August 2010 (HL-Red-RB) Die Eutiner Festspiele teilten mit: "Ende toll, alles toll - Ein Eutiner Festspiel-Sommer ohne die großen Gala-Abende als krönenden Abschluss? Undenkbar! Nach zwei großen, umjubelten Opernpremieren („Der Freischütz“ und „La Traviata“), den „Zauberberg“- Abenden, einer spektakulären Wandeloper im Schlossgarten, Kammerkonzerten, Kinder-Programmen und einer Jazz-Nacht endet die Jubiläums-Spielzeit, so facettenreich wie wohl keine zuvor, mit den traditionellen Gala-Abenden.

Bevor für die vielen alten und neuen Freunde der Festspiele die Wartezeit auf die nächste
Saison beginnt, klingt das Programm mit einer hinreißenden Mischung aus Arien, Duetten,
Liedern und Chören aus Oper, Operette und Musical aus. Zu hören sind herausragende
junge Solisten mit internationalem Renommee, der Eutiner Festspielchor, der Jugendchor
der Oper Kiel und das Philharmonische Orchester der Landeshauptstadt unter der
musikalischen Leitung des Kieler Generalmusikdirektors Georg Fritzsch.
Auf dem Programm stehen Auszüge aus so beliebten Opern wie Mozarts „Zauberflöte“,
Wagners „Meistersingern, Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ und Puccinis „La Bohème“.
Passend zum einzigartigen Sommerabend-Ambiente am Ufer des Großen Eutiner Sees sind
z.B. Auszüge aus Dvo�������� Oper „Rusalka“ - die tragische Geschichte einer Wassernixe.
Dazu kommen Meisterwerke aus der Feder von George & Ira Gershwin und Operetten-
Klassiker wie Franz Lehárs „Lustiger Witwe“. Eine Hommage an den in Eutin geborenen Carl
Maria von Weber, dessen „Freischütz“ die Opern-Spielzeit auf der Freilichtbühne eröffnet
hatte, ist die Ouvertüre zum Singspiel „Abu Hassan“. Mit einem großen Feuerwerk werden
die Festspielbesucher nach den mitreißenden Konzertabenden verabschiedet. Schöner kann
das Finale nicht sein.
Die litauische Sopranistin Vida Mikneviciute war Mitglied der Internationalen Opernstudios
in Zürich und Hamburg. 2009 gewann sie beim Internationalen Robert-Stolz-
Gesangswettbewerb „Wiener Operette“ in Hamburg den 1. Preis der Jury und den 1. Preis
des Publikums. Im Juni 2010 erhielt sie beim Concorso Riccardo Zandonai in Riva del Garda
einen Sonderpreis. Auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper war sie unter anderem als
Micaëla („Carmen“), Pamina und Papagena („Die Zauberflöte“), Barbarina („Le Nozze di
Figaro“), Wellgunde („Das Rheingold“), Adina („L’Elisir d’Amore“), Gretel („Hänsel und
Gretel“), Zerlina („Don Giovanni“) zu erleben.
Pressekontakt: Sabine Hengesbach, Eutiner Festspiele, c/o in medias PR, Gänsemarkt 31, 20354 Hamburg,
Telefon: 040 / 398 209 0, Fax: 040 / 398 209 20, presse@eutiner-festspiele.de, www.inmediasPR.de
Der Tenor Teodor Ilincai wurde in Rumänien geboren und besuchte das Konservatorium in
Bukarest. Seit 2006 ist er Solist der Nationaloper Bukarest. 2009 gab er an der
Hamburgischen Staatsoper seine Debüts als Macduff in „Macbeth“ und an der Wiener
Staatsoper als Ismaele in „Nabucco“. Im selben Jahr sang er die Partie des Rodolfo in „La
Bohème“ am Royal Opera House Covent Garden in London. Mit dieser Partie debütiert er
auch in Hamburg und an der Deutschen Oper Berlin.
Der Bariton Lauri Vasar stammt aus Tallinn in Estland. Nach dem Studium an der dortigen
Musikakademie (Diplom für Bratsche und Gesang) studierte er Gesang am Salzburger
Mozarteum. Gastengagements führten ihn schon früh an internationale Opernhäuser. 2002
debütierte er am Teatro San Carlo in Neapel in Strauss’ „Capriccio“. 2003 gab er sein Debüt
bei den Salzburger Festspielen in Wellesz’ „Die Bakchantinnen“ und Verdis „Don Carlos“.
Am Teatro Real in Madrid sang er den Al Kasim in Henzes „L’Upupa“, eine Partie, die er
anschließend auch in Lyon und Tokio verkörperte. Von 2002 bis 2007 war Vasar
Ensemblemitglied des Landestheaters Linz. Für seine Interpretation von Monteverdis „Orfeo“
wurde er 2006 mit der Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper ausgezeichnet.
2007 sang Vasar den Minotauros in Henzes „Phaedra“ in der Uraufführung an der
Staatsoper Berlin. An der Hamburgischen Staatsoper debütierte Vasar 2006 in Eötvös’ „Tri
Sestri“ und war danach als Guilelmo in Mozarts „Così fan tutte“ zu erleben. Seit der Saison
2009/10 ist Lauri Vasar Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. In der Spielzeit
2010/11 übernimmt er zum ersten Mal die Titelrolle in Tschaikowskys „Eugen Onegin“.
Seit Beginn der Spielzeit 2003/ 2004 ist Georg Fritzsch Generalmusikdirektor der
Landeshauptstadt Kiel. Zudem ist er ab Sommer 2009 für zwei Jahre als Chefdirigent des
Tiroler Symphonie Orchesters Innsbruck an das Tiroler Landestheater Innsbruck berufen.
Bevor er sich dem Dirigieren widmete, studierte Georg Fritzsch Violoncello an der
Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden. Nach dem Violoncellostudium
folgte ein Engagement als Solocellist beim Philharmonischen Orchester Gera, parallel dazu
begann Fritzsch sein Dirigierstudium in Dresden und Leipzig. 1993 erhielt er das Stipendium
der Herbert-von-Karajan-Stiftung. 1998 folgte seine Berufung als Generalmusikdirektor des
Philharmonischen Orchesters Südwestfalen und der Stadt Hagen sowie als Musikalischer
Oberleiter des Theaters Hagen. In den letzten Jahren gastierte Fritzsch unter anderem in der
Schweiz, den Niederlanden, in Österreich, Tschechien, Korea, Italien, Israel, den USA,
Südafrika, Estland und in der Türkei. Er stand am Pult der Sächsischen Staatskapelle
Dresden, der Dresdner Philharmonie, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des
Gürzenich Orchesters Köln, der Düsseldorfer Symphoniker, der Stuttgarter Philharmoniker
sowie der Hamburger und Münchner Symphoniker. Seit 2003 leitet er jährlich einen
Dirigierkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats.
Termine
Gala-Abende: 27. / 28. / 29. August, jeweils 19 Uhr, Freilichtbühne.
Wagner: Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“
Mozart: „O Isis und Osiris“ und „Bei Männern welche Liebe fühlen“ aus „Die Zauberflöte“
Offenbach: Glou-Glou-Chor, Arie des Hoffmann „Klein-Zach“, Arie der Olympia, Barcarole
aus „Hoffmanns Erzählungen“
Gershwin: Crazy for you, Someone to watch over me, They can’t take that away from me,
Could you use me / Shall we dance
Weber: Ouvertüre zu „Abu Hassan“
Dvo������: Lied an den Mond, Arie des Wassermann, Blumenchor aus „Rusalka“
Lehár: Vilja-Lied, Auftrittlied des Danilo, Lippen schweigen aus „Die lustige Witwe“
Puccini: Finali 3. und 2. Akt „La Bohème“
Pressekontakt: Sabine Hengesbach, Eutiner Festspiele, c/o in medias PR, Gänsemarkt 31, 20354 Hamburg,
Telefon: 040 / 398 209 0, Fax: 040 / 398 209 20, presse@eutiner-festspiele.de, www.inmediasPR.de
Sopran: Vida Mikneviciute
Tenor: Teodor Ilincai
Bass: Lauri Vasar
Eutiner Festspielchor
Chorleitung und Einstudierung: Gabriele Pott
Jugendchor an der Oper Kiel
Philharmonisches Orchester Kiel
Musikalische Leitung: Georg Fritzsch.

Weitere Informationen unter www.eutiner-festspiele.de .

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