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Eutiner Festspiele noch nicht gerettet-auch 2010 wieder Defizit

18. August 2010 (HL-Red-RB) Das war wohl übereilt: Vor einigen Tagen machten die „Lübecker Nachrichten“ mit der Überschrift auf, dass das steigende Zuschauerinteresse die Eutiner Festspiele gerettet habe. Dann nur wenige Tage später die Ernüchterung: Die Lokalzeitung „Ostholsteiner Anzeiger“ berichtete, dass den Festspielen 150.000 Euro in der
Kasse fehlten. Dies trotz einer Auslastung von 75 Prozent. Ende August wird sich der Hauptausschuss der Stadtvertretung, am 1. September die Stadtvertretung selbst mit diesem Thema beschäftigen. Wird Eutin noch einmal dieses Defizit schultern? Darüber diskutieren zurzeit die in der Stadtvertretung beheimateten Parteien.

Dabei ist das Problem keineswegs neu und überraschend. Bereits im zeitigen Frühjahr hatte Interimsintendant
Daniel Kühnel einen Wirtschaftsplan vorgelegt, der bei einer sehr mutigen Kalkulation von 75 Prozent einen Unterschuss in dieser Höhe vorsah. Einige Fehlentscheidungen in der Programmplanung wie die nicht angenommene Literarische Gala „Zauberberg“ und die nicht sonderlich gut besuchte Kinderoper „Pinocchio“
haben dazu beigetragen, das das Defizit nicht stärker eingegrenzt werden konnte. Und auch zusätzliche Sponsoren konnten kaum gewonnen werden. Eigentliche bescheidene 94.000 Euro sind nicht herein gekommen.
Wozu auch beitragen mag, dass gerüchteweise die Sparkasse Ostholstein als Sponsoren keine Mitbewerber duldet.
Der Stadt wird nichts übrig bleiben, als die fehlenden 150.000 Euro zuzuschießen. Leisten kann sie sich es ohnehin – es geht ihr finanziell ausgesprochen gut…-

Horst Schinzel
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