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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Veranstaltungen "Schönberger Musksommer"

02. August 2010 (HL-Red-RB) Der "Schönberger Musksommer" erinnert an folgende Veranstaltungen: "Dienstag 3. August 2010 - Aranis - Songs from mirage", "die Ausstellung - Udo Rathke - Innen Außen – vier Fragmente" und
"Sonntag 8. August 2010 - Musikalischer Gottesdienst mit dem Madrigalchor Glarus – Schweiz":
Dienstag 3. August 2010 - Aranis - Songs from mirage
St. Laurentiuskirche Schönberg / Mecklenburg
20:00 Uhr
Acoustic Chamber Rock aus Belgien
Liesbeth Lambrecht (violin), 
Marjolein Cools (accordion),
 Stijn Denys (guitar), 
Jana Arns (transverse flute), 
Joris Vanvinckenroye (contrabass & composition), Linde de Groof (violin), Els Vrints (piano) / Ward De Vleeschhouwer (piano), Els van Laethem, Anne Marie Honggokoessoemo, Herlinde Ghekiere (voices)

Aranis sprengt alle Erwartungen. Aber was erwartet man eigentlich, wenn man die Beschreibung Accoustik- Chamber- Rock liest? Die in Belgien hochgefeierte Gruppe tritt in der halb klassischen halb modernen Besetzung mit Geigen, Akkordeon, Klavier, Gitarre, Flöte und Kontrabass an und verbindet meisterhaft Elemente des Folks, der Klassik und des Rocks miteinander.

Als Aranis vor einigen Jahren im SCHÖNBERGER MUSIKSOMMER mit Ton Freet gemeinsam spielte, wollte niemand der vielen Konzertbesucher so recht in den Kirchenbänken sitzen bleiben. Das Tanzbein zuckte unkontrollierbar und jeder der Musiker überzeugte schnell mit handwerklichem Können und einer gehörigen Portion Leidenschaft.

Im letzten Jahr haben Aranis eine neue CD veröffentlicht, die sie uns an diesem Abend vorstellen wollen. Neu ist: Aranis ist nicht mehr rein instrumental zu erleben. Erstmals haben sie ihren Songs Gesangstimmen gegeben .
Wer Ohren hat, höre. Aranis wird die Kirche rocken!

Anschließend Ausstellungseröffnung
„Innen Außen – vier Fragmente“ von Udo Rathke
Videoinstallation
Ausstellung - Udo Rathke - Innen Außen – vier Fragmente
Videoinstallation
2010

Ausstellung vom 3. August bis 18. September 2010
Udo Rathke verwendet in seiner Arbeit die Technik des Videos, um malerische Prozesse in Gang zu setzen. Seine moving paintings sind Filmsequenzen welche die statische Zuständlichkeit von Bildern in eine fließende wandeln. Farbe und Bewegung vollziehen einen kontinuierlichen und verlangsamten Wechsel des visuellen Spektrums. Die Bilder bleiben meist ohne einen direkten gegenständlichen Bezug, die Formen sind amorph und absichtsvoll in Unschärfe gewandelt. Udo Rathke folgt damit einem ästhetischen Bildideal, das bereits die Künstlern der Romantik anwandten, um durch Verzicht auf konkrete Details und Bilderzählungen dem Betrachter das Gefühl einer Verschmelzung von Raum, Materie und Zeit zu geben und so die Reflexion eigener Gedanken und Stimmungen zuzulassen.

Die Installation für St. Laurentius besteht aus vier Videos, die auf Monitoren präsentiert werden und in einem gedachten Quadrat innerhalb der Seitenschiffe der Kirche zueinander positioniert sind und durch diesen räumlichen Bezug auf einander verweisen. Im Halbdunkel des Raumes entstehen so vier suggestive Lichtpunkte, die zum Innehalten und Versenken animieren. Die bewegten Bilder und ihre Formensprache sind durchaus ambivalent. Zugeordnet ist jedem dieser moving paintings ein Musikstück, dessen Klang eine Parallele zu den elektronisch bewegten Bildern einnimmt.

Udo Rathke wurde 1955 in Grevesmühlen geboren, 1976 -1983 studierte er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, 1993 -1994 war er Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, er lebt in Plüschow/Mecklenburg.

Die Ausstellungen sind Dienstag bis Samstag von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie nach den Konzerten in der St.-Laurentiuskirche zu sehen.
Sonntag 8. August 2010 - Musikalischer Gottesdienst mit dem Madrigalchor Glarus – Schweiz
St. Laurentiuskirche Schönberg / Mecklenburg
10:00 Uhr

Musikalische Leitung: Niklaus Meyer

Der Glarner Madrigalchor mit seinen etwa dreissig Sängerinnen und Sängern besteht seit vierzig Jahren. Sein Gründer ist Niklaus Meyer, der den Chor auch heute noch leitet. Über die vier Jahrzehnte hat sich der Chor in verschiedener Hinsicht profiliert.
Die Programm-Gestaltung bewegt sich neben den ausgetretenen Pfaden. Sie ist gekennzeichnet durch die grosse Freude am Entdecken und Experimentieren. Dementsprechend sind die öffentlichen Auftritte abwechslungsreich, überraschend und von hoher Qualität. Sie überzeugen durch Lebendigkeit und Spontaneität.
Das musikalische Spektrum reicht von Werken des Spätmittelalters bis zu Uraufführung von heute lebenden Komponisten. Eine Spezialität sind die Opernaufführungen, mit denen sich der Chor auch über das Glarnerland hinaus einen Namen gemacht hat.
Klein und fein sind die meisten Konzerte; hie und da kommt es aber in Zusammenarbeit mit andern Chören auch zu Aufführungen von grossen Chorwerken. Von Zeit zu Zeit gehen die Aktivitäten über das Glarnerland hinaus. Das zeigen Auftritte in Zürich, Dietlikon oder St. Gallen, sowie die Konzertreisen nach Slowenien und Tschechien.

Niklaus Meyer kann auf eine breite Grundausbildung an den Instrumenten Violine, Viola, Klavier und Orgel zurückgreifen. Bei Jakob Kobelt und Wilhelm Ehmann bildete er sich zum Kantor aus, bei Sergiu Celibidache zum Dirigenten. Der Ostschweizer Radiopreis und der Glarner Kulturpreis bringen die öffentliche Anerkennung der ausserordentlichen Qualitäten von Niklaus Meyer als Dirigent und Musiker zum Ausdruck.

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