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Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

Wirtschaft bewertet Sparkonzept der Uni HL als wegweisend

06. Juli 2010 (HL-Red-RB) Die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck übermittelte folgenden Pressebeitrag: "Wir, die Vertreter der Wirtschaft mit über 70.000 Mitgliedsunternehmen in den Kreisen Stormarn, Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Nordwestmecklenburg, der Stadt Schwerin und der Hansestadt Lübeck, begrüßen ausdrücklich das von der Universität zu Lübeck eingereichte Alternativkonzept zur Erreichung der von der Landesregierung beschlossenen Einsparziele im Bereich Hochschulmedizin. Das vorgelegte Konzept bewerten wir nach einer ersten Prüfung als konstruktive Basis für die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts zur Fortführung der Medizinischen Ausbildung an der Universität zu Lübeck. Aus Sicht der Wirtschaft erfüllt das Konzept die Vorgaben des Landes zum Erreichen des Sparziels und sichert Forschung und Lehre im Bereich Medizin in Schleswig-Holstein insgesamt. Es zielt auf einen strukturellen Reformprozess in der medizinischen Ausbildung ab und trägt der Empfehlung der Erichsen-Kommission aus dem Jahr 2003 sowie der daraus resultierenden Zielvereinbarung zwischen Land und Universität Rechnung.

Die Umwandlung der Universität zu Lübeck in eine Stiftung des öffentlichen Rechts entspricht einer langjährigen Forderung der Wirtschaft. Sie entlastet den Staat und ebnet den Weg zu einer noch engeren Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft. Dass bei einer Reduzierung der Studienkosten auch die Sachkosten für den Klinikumbereich minimiert werden, halten wir für sachgerecht. Das vorgelegte Konzept sieht schmerzhafte Einschnitte vor. Es entspricht dem Ansatz, durch eine neue effiziente Struktur der Universität zu Lübeck den Medizinstandort Schleswig-Holstein insgesamt langfristig zu stärken.

Am 13. Juni 2010 hatte die Leitung der Universität zu Lübeck in einem persönlichen Gespräch in Bargteheide in Anwesenheit von Vertretern der IHK zu Lübeck Ministerpräsident Peter Harry Carstensen sowie den Ministern Jost de Jager und Rainer Wiegard zugesagt, ein Alternativkonzept vorzulegen. Dies ist am 25. Juni geschehen. Es ist nun an der Landesregierung, diesen Alternativvorschlag der Universität anzunehmen und mit einem aktualisierten Kabinettsbeschluss ein Bekenntnis zum Erhalt der Mediziner-Ausbildung am Standort Lübeck abzugeben. Dazu fordern wir die politisch Verantwortlichen auf.“

Christoph Andreas Leicht, Präses der IHK zu Lübeck

Matthias Schulz-Kleinfeldt, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck

Wolfgang Pötschke, Vorsitzender der Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin e.V.

Michael Voigt, Vorstand Verband der Südholsteinischen Wirtschaft e.V. "


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