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FDP: Lübeck ist auf qualifizierte Tagesmütter angewiesen!

22. Dezember 2008 (Lübeck). Die FDP Lübeck teilt mit: „Die Stadt braucht qualifizierte Tagesmütter. Bei der Finanzierung der Aufgaben der Tagesmütter sollte die Stadt genau überlegen und die bisherigen finanziellen Angebote an die Tagespflegekräfte nochmals überdenken“, erklärt der sozialpolitische Sprecher der FDP Lübeck, Wolfgang Drozella. Der Beruf der Tagespflegekräfte müsse langsam aus der „Nebenjobecke“ geholt werden.

„Auf Grund der mangelhaften Finanzierung der Tagespflegekräfte sind viele von ihnen nicht mehr bereit, ab 1. Januar 2009 weiter zu arbeiten. Ab Januar müssen die Tagesmütter ihr Einkommen erstmals versteuern und Sozialabgaben abführen. Die Stadt, bei denen die Tagesmütter indirekt angestellt sind, hätte bisher wenig Bereitschaft gezeigt, die Stundensätze anzupassen. Auch hätten sich die Fronten zwischen den Tagesmüttern und der Stadt bei der Höhe der Betriebskostenpauschalen je Kind verhärtet. Andere Städte haben zum 1. Januar 2009 die Stundensätze bis zu 100 Prozent erhöht und zahlen wesentlich höhere Pauschalen für die Betriebskosten“, so Drozella weiter.

Der FDP-Mann befürchtet, dass, wenn auch nur ein Teil der Tagesmütter ihre Tätigkeiten einstellt, die Pläne zur Kleinkinderbetreuung in Lübeck gefährdet sind. „Vor diesem Hintergrund muss die Stadt befürchten, eine Flut von Klagen von Eltern zu bekommen, die ihren Rechtsanspruch auf Kleinkinderbetreuung einfordern. Für die Stadt wird es billiger, mit den Betroffenen vorher einvernehmliche Regelungen zu erreichen“, erklärt Drozella abschließend."

Quelle: FDP Lübeck

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