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Agentur für Arbeit Lübeck

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CDU: Uni retten statt Kieler Woche!

21. Juni 2010 (HL-Red-RB) Die CDU-Fraktionsgeschäftsstelle HL übermittelte folgenden Beitrag: "Heftige Kritik an der Landesregierung kommt vom hochschulpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft und Stellvertretenden Stadtpräsidenten Peter Sünnenwold: „Die aus den Reihen von Studierendenvertretung und Mitarbeitern der Lübecker Universität geborenen Protestaktivitäten gegen die Schließung der medizinischen Fakultät haben eine beeindruckende Resonanz erfahren. Die Landesregierung sollte zur Kenntnis nehmen, dass mit den größten Demonstrationen seit über 30 Jahren auch die größte Verärgerung in diesem Land gegen die Entscheidung zur Abwicklung der Lübecker Universität einhergeht.

Auch wenn ich weiterhin den Umfang des Sparpakets als unabdingbar empfinde, wäre eine Schließung der Universität Lübeck die grandioseste Fehlentscheidung der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte.
Die Region Lübeck-Südholstein hat sich in den letzten Jahren mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Ausbau und die Vernetzung des wissenschaftlichen Umfelds in Lübeck eingesetzt. Die Bewerbung Lübecks als ‚Stadt der Wissenschaft’ ist höchst erfolgreich gewesen, im Gegensatz zu früheren Zeiten identifiziert sich unsere Stadt heute voll und ganz mit seinen Hochschulen – was auch die famose Präsenz von 10.000 Lübeckerinnen und Lübeckern bei der Kieler Großdemonstration bewiesen hat.

Ich fordere die Landesregierung und namentlich Ministerpräsident Peter Harry Carstensen ebenso wie den Wissenschaftsminister Jost de Jager dazu auf, sich umgehend zum Erhalt der Universität Lübeck und ihrer medizinischen Fakultät zu bekennen. Auch die Mitglieder des schleswig-holsteinischen Landtags sollten nicht damit rechnen, dass sie sich in eine Sommerpause flüchten können. Der Protest zum Erhalt der Universität Lübeck wird auch vonseiten der Lübecker CDU nicht verebben.

Während die Landtagsabgeordneten derzeit die Kieler Woche genießen, sollte ihnen bewusst sein, dass mit jedem Tag des Aussitzens die Chancen der Region Lübeck und des Wissenschaftsstandortes Schleswig-Holstein, als attraktiver Forschungsstandort für Medizin und Medizintechnologie zu wirken, schwinden. Das derzeitige Nichtstun unserer gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten ist an Verantwortungslosigkeit gegenüber der Region Lübeck-Ostholstein-Stormarn-Lauenburg-Segeberg nicht zu überbieten.“



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