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SPD nicht lernfähig – dieser Aufsichtsrat ist fehl am Platze

28. April 2010 (HL-Red-RB) Wann sind - oder vielleicht sogar vorzeitige - Neuwahlen für die Lübecker Bürgerschaft muss man sich fragen im Zusammenhang mit nachfolgender Pressemitteilung der CDU-Fraktionsgeschäftsstelle HL: "Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft empfindet die Äußerungen der Mitglieder des Flughafenaufsichtsrates der letzten Wochen als unerträglich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unvereinbar mit der Aufgabenstellung eines Aufsichtsrates. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Andreas Zander: „Am Vorabend des Bürgerentscheids engagiert sich in den ‚Lübecker Nachrichten’ Flughafen-Aufsichtsratsmitglied Ragnar Lüttke mittels Stellungnahme seiner Fraktion nicht nur gegen den Ausbau, sondern auch gegen einen Weiterbetrieb des Flughafens. Lutz Lange, seines Zeichens gar Vorsitzender des Aufsichtsrats, betrieb ganz im Sinne seiner gegen den Flughafen klagenden Ehefrau aktiven Wahlkampf gegen die eigene Gesellschaft: Die von ihm verteilte Bündniszeitung enthielt nicht nur Kritik an der Geschäftspolitik, sondern zielte eindeutig auf die Abwicklung des Flughafens ab.

Die Lübeckerinnen und Lübecker hätten sicher darüber hinwegsehen können, wenn wenigstens im Nachhinein das Ergebnis des Bürgerentscheids von den Mitgliedern des Aufsichtsrates respektiert worden wäre. Wenn nun aber ganz aktuell (LN vom 28.04.2010) das Aufsichtsratsmitglied Ulrich Pluschkell (SPD) sich bereits darauf zu freuen scheint, in zwei Jahren erneut über das Ende des Flughafens beschließen zu können, kann von Einsicht oder wenigstens einer demokratischen Grundhaltung nicht mehr die Rede sein. Tatsächlich wirkt dieses Zitat wie eine Verhöhnung der knapp 36.800 Lübeckerinnen und Lübecker, die sich für den Erhalt unseres Flughafens entschieden haben.

Mitglieder eines Aufsichtsrates haben zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Sie tun dies ganz eindeutig nicht, wenn sie in politischen Auseinandersetzungen um die Zukunft der Gesellschaft offen auf der Seite der Gegner auftreten. Es gehört schon viel Phantasie dazu, bei diesen Herren eine gewissenhafte Erfüllung ihrer Pflichten zu erhoffen, wenn ihr einziges Bestreben weiterhin darauf ausgerichtet zu sein scheint, den vorhandenen Betrieb durch Trockenrasen zu ersetzen. Dieser Aufsichtsrat ist vollkommen fehl am Platze.“










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