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U. a. Flughafen-Desaster:HL braucht wieder pol. Fachkompetenz

22. April 2010 (HL-Red-RB) Lübeck-Lupe/Meinung: Der "Rest" dieser Woche wird in Lübeck bestimmt vom Urnengang zum Bürgerentscheid "Ja zum Flughafen". Nach wie vor kleben Plakate der "Gegner", die nur auf "Keinen Ausbau" plädieren und damit verwirren. Das ist keine seriöse und faire Politik. Politik, die über Jahrzehnte erst gefördert, dann um einer Mehrheits-Hochzeit für die Bürgerschaft nicht mehr bereit sind, abschließend zu investieren. Aber "investieren" müsste man so oder so. Denn auch der Rückbau kostet ebenfalls Millionen. Nur die wären endgültig verloren. Wer glaubt, dass bei Schließung des Flughafens mehr Geld für soziale Zwecke da wäre, irrt gewaltig. Denn dann wären die - ohnehin nicht vorhandenen - Gelder vorrangig und zwangsläufig für Kosten der Schließung des Flughafens einzusetzen.

Eigentlich müsste dem Bürgerbegehren und -entscheid ein weiteres "Verfahren" folgen: Neuwahl der Bürgerschaft! Das wäre ehrlich - aber wer wagt das - außer "xxx" - dann noch? Nur Senatoren-Neubesetzungen wären wieder ein anderes Thema. Bezeichnend, dass sogar Rechtsprüfung bereits mit "Richter-Verständnis" verfolgt wird. Sogar und mutig von der Anti-Seite...

Was hatte Lübeck-TeaTime schon gefordert? Schluss mit Hobby-Politik und -führung für Städte der Größenordnung wie etwa Lübeck. Fachliche Kompetenz wie früher (2. Staatsprüfung statt "gehobenem" Dienst/Dolmetscher) für alle "höheren" Postionen erneut einführen. Nicht nur Schadensbegrenzung und -verhütung, sondern endlich wieder "genormte" Fachkundigkeit*) als Erfordernis in Stellenbewertungen und damit Arbeitsausübung.

Autor:
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime

*)...aber auch "Juristen" können nicht "alles"

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