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IHK-Präses Jorkisch: „Elektrifizierung HH-HL ist Meilenstein“

13. Dezember 2008 (Lübeck). Mit der lang ersehnten Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Hamburg-Lübeck rücken die beiden Hansestädte dichter zusammen. „Das ist ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Entwicklung. Er ist von zentraler Bedeutung für die Metropolregion Hamburg und Südholstein“, sagte Bernd Jorkisch, Präses der IHK zu Lübeck, anlässlich der Einweihung der elektrifizierten Strecke und des renovierten Hauptbahnhofes in Lübeck. „Das ist der erste wichtige Schritt für das Zukunftsvorhaben ‚Feste Fehmarnbelt-Querung’ mit durchgehenden Zügen in Richtung Kopenhagen/Malmö und Stockholm“, ergänzte er.




Foto (RB): IHK-Präses Bernd Jorkisch


Die Modernisierung der Strecke ist eine gute Basis für geeignete Infrastrukturvorhaben mit Impulsen für einen neuen Entwicklungsschub. Die Elektrifizierung ist sowohl für den Personenverkehr auf der stark in Anspruch genommenen Strecke als auch besonders für den Hinterlandverkehr des Lübecker Hafens von überragender Bedeutung, betonte Jorkisch. Neue Kapazitäten im Kombinierten Verkehr und die Umschlagsentwicklung im Hafen benötigen effiziente Schienenkapazitäten. „Die Hafenwirtschaft in Lübeck hat in Erwartung auf die Elektrifizierung Investitionen in beträchtlicher Höhe getätigt und ist gerüstet für die prognostizierten, steigenden Umschlagsmengen. Auch für den Hafen Hamburg ist die Elektrifizierung wichtig. Nur über eine optimale Schienenverbindung Hamburg-Lübeck-Travemünde können die kooperierenden Häfen Hamburg und Lübeck die wachsenden Güteraufkommen langfristig bewältigen.“

Die Eisenbahn erweist sich traditionell als ein Schrittmacher für die Entwicklung für Regionen. Damit das auch in Südholstein so ist, sind aus Sicht der Wirtschaft in den kommenden Jahren weitere Schritte erforderlich, um den Standort weiter zu entwickeln, sagte Jorkisch:

Schaffung eines dritten und vierten Gleises für die S-Bahn von Hamburg in Richtung Lübeck (Trennung der schnellen und langsamen Verkehre),
Ausbau des Güterbahnhofes Dänischburg und der so genannten Uferbahn,
Prüfung eines zweiten Gleises in Richtung Puttgarden,
Ertüchtigung der Bahnstrecke Lübeck-Kiel,
Schaffung einer ganzjährigen, durchgehenden Fernzugverbindung von Fehmarn/Ostholstein nach Nordrhein-Westfalen,
Elektrifizierung und Ausbau der Strecke Lübeck-Bad Kleinen,
Prüfung eines Konzeptes für eine S-Bahn Lübeck.

Quelle: IHK zu Lübeck

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