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CDU: Flughafengegner sollen Farbe bekennen

15. April 2010 (HL-Red-RB). Die CDU Lübeck bemüht sich erneut, Klarheit in den "Regenbogen - ohne Goldsack allerdings" politisch Andersdenkender um den Flughafen zu klären. Das Ergebnis ist dieses: "Das Bündnis der Flughafengegner bleibt weiterhin sehr unkonkret, was seinen Umgang mit dem Flughafengelände in Blankensee angeht. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, Andreas Zander: „Die SPD behauptet, sie würde eine Beteiligung des Landes am Flughafen begrüßen. Die Grünen sind ganz generell gegen das Fliegen (und unterschlagen dabei stets, dass sie in Lübeck nicht das Fliegen abschaffen, sondern höchstens das Fliegen von Lübeck). Die Linken sind gegen alles, was nicht mit teuren Stadtbahnen zu tun hat und von den Kommunisten der MLPD und den Linksextremisten bei Avanti möchte man gar nicht wissen, mit welchen Positionen sie eigentlich am Bündnis der Flughafengegner beteiligt sind.

Die Zusammensetzung des Bündnisses der Flughafengegner ergibt ein völlig diffuses Bild der Motive und Argumente. Es lässt die Lübeckerinnen und Lübecker weiterhin im Dunkeln, was im Falle eines negativen Bürgerentscheids mit dem Flughafengelände passieren soll. Vom Rückbau des Flughafens und einem Gewerbegebiet ist die Rede. In ihrer Bündniszeitung wird auch davon gesprochen, weiterhin das Segelfliegen erlauben zu wollen. An anderer Stelle wurde die Rückstufung zum Verkehrslandeplatz geplant.

Hier muss klar sein: Im Falle der Zurückstufung zum Verkehrslandeplatz wird es weiterhin hohe Defizite bei der Flughafen GmbH geben, die nicht von Einnahmen aufgefangen werden könnten. Sollte hingegen nur noch das Segelfliegen erlaubt werden, könnten kleine Privatflugzeuge mit Geschäftsreisenden ebenso wenig landen wie medizinische Notfalltransporte. Dies wäre für den Standort eines der größten Krankenhäuser in Deutschland geradezu fatal – eine Folge, die natürlich auch bei vollständiger Schließung des Flughafens eintreten würde.

Wir fordern die Flughafengegner daher auf, endlich klarzustellen, wo die Reise im Falle eines negativen Bürgerentscheids hingehen soll. Die Lübeckerinnen und Lübecker haben ein Recht darauf, dies vor der Abstimmung am 25.04. zu erfahren. In jedem Fall muss allen Beteiligten klar sein: Einmal geschlossen oder auch nur zurückgestuft, wird Lübeck nie wieder über einen Verkehrsflughafen verfügen können. Die Bundesregierung hat derartige Genehmigungen für die Zukunft ausgeschlossen.“


Quelle: CDU-Fraktionsgeschäftsstelle Lübeck

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