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CDU gegen Sprayer-Freigabe am Travemünder Aqua Top

08. März 2010 (HL-Red.). Wollen die "Verantwortlichen" für das derzeit unnötige Räumen der Aqua-Top-"Shops" - der Abriss soll nicht vor Ende der nächsten Sommersaison erfolgen - mit absolutem Blödsinn ablenken? Freigabe von Flächen dort für "Sprayer"? Unnötig -das kommt nun ohnehin, egal ob frei oder nicht frei gegeben. Aber lesen Sie, was die CDU HL dazu meint: "Mit Kopfschütteln und Unverständnis nimmt die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft die rot-rot-grüne Initiative zur Freigabe des Aqua-Top-Gebäudes für Graffiti-Sprayer auf. Hierzu erklärt das Fraktionsmitglied Jochen Mauritz:

„In seiner gestrigen Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss mit Mehrheit der Verwaltung den Auftrag erteilt, eine Freigabe der Innen- und Außenflächen des Aqua-Top-Gebäudes für Graffiti-Sprayer zu prüfen. Bei allem Verständnis für den Bedarf an Möglichkeiten, legal Graffiti zu sprühen, darf dies aus unserer Sicht jedoch gerade im inneren Kurgebiet Travemündes keine Option sein. Hier geht Rot-Rot-Grün eindeutig zu weit.



Foto/Spray (Reinhard Bartsch): Statt Shops und Gastronomie bis wirklich zum Abriss: Das könnte der Anfang sein. Zerborstene Scheiben sind das Nächste, und dann folgt die Verbretterung. Die ganze Küste "lacht mal wieder"...


Erfahrungen in Lübeck und anderen Städten mit der Freigabe von Flächen für Sprayer zeigen, dass die Graffiti-Aktivitäten sich meist auch auf das nähere Umfeld ausdehnen. Mitten in der Hochsaison eine durch Sprayer verunreinigte Fläche direkt an Strand- und Hafenpromenade zu schaffen, ist undenkbar für ein touristisch attraktives Seebad. Für die ohnehin schon durch Investitionsstau und Abgabenplanung arg gebeutelte Travemünder Tourismuswirtschaft kann ein schlechteres Zeichen gar nicht erdacht werden.

Was die Durchführbarkeit der Freigabe angeht, überrascht es uns übrigens schon, dass mit einem mal auch innerhalb des Gebäudes Aktivitäten geplant werden dürfen. Wenn hier also für Sprayer das Gebäude geöffnet wird und womöglich Strom für Licht und Heizkosten gezahlt werden müssen, andererseits aber die gewerblichen Mieter entfernt werden und Veranstaltungen nicht stattfinden dürfen, ist dies ein nicht akzeptabler Widerspruch.“


Quelle: CDU Lübeck


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