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Agentur für Arbeit Lübeck

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Gemeinsam gegen Gewalttäter bei Fußballspielen

04. März 2010 (HL-Red.). Die FDP-Bürgerschaftsfraktion Lübeck übermittelte folgenden Beitrag: „Seit Jahren terrorisieren Gewalttäter rund um die ansonsten friedliche Anhängerschaft des VfB Lübeck die Bürger der Hansestadt Lübeck“ beklagt sich der sicherheitspolitische Sprecher der FDP, Carsten Stier. Der Sport, insbesondere auch der Fußball kann mit seinen vielen Anhängern einen großen Beitrag zum friedlichen Miteinander, zu Toleranz und gegenseitiger Achtung leisten. Leider zeigt sich im Fußballalltag aber auch ein ganz anderes, sehr hässliches Gesicht. „Wir können ja auch in Lübeck seit Jahren ein Lied davon singen“, so der FDP-Mann und Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung. Jeder echte Fußballfan weiß zwar, dass diese Gewalttäter und Chaoten in Wirklichkeit nichts oder sehr wenig mit dem Fußballsport gemein haben, aber sie fügen dem Ansehen des Fußballs und des Vereines, in dessen Dunstkreis sie sich bewegen, Schaden zu. Carsten Stier fordert, dass das Problem aber nicht immer nur auf dem Rücken der Polizei ausgetragen werden darf. Die Gefahrenabwehr ist in erster Linie auch gesetzliche Aufgabe der Hansestadt Lübeck. Noch im November brachte der FDP-Mann einen entsprechenden Antrag in den Ausschuss für öffentliche Sicherheit ein. Es wurden die städtischen Initiativen und Projekte zur Verhinderung entsprechender Ausschreitungen kritisch betrachtet. Die Hansestadt Lübeck fördert finanziell zurzeit ein Fanprojekt. „Dieses Fanprojekt leistet in letzter Zeit auch gute Arbeit“, so Carsten Stier. Allerdings kamen der FDP-Mann und das SPD-Ausschussmitglied Ingo Hoffmann schnell zu der Meinung, dass nur diese Maßnahme der Stadt nicht wirklich ausreichend sein kann und brachten dann auf der letzten Sitzung des Ausschusses am 01.03. einen gemeinsamen Antrag auf weitergehende Maßnahmen ein. In dieser Sitzung verständigten sich anschließend die Ausschussteilnehmer einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg darauf, dass ab sofort das Thema „Ausschreitungen bei Sportveranstaltungen /Fußballspielen“ bei den Sitzungen des Ausschusses eine sehr viel stärkere Rolle spielen wird. „Wir werden nun intensive Gespräche mit der Verwaltung, der Polizei, dem Kreissportverband, den Fans und deren Beiräte/Interessenvertretern, dem städtischen Fanprojekt, dem Präsidium des VfB Lübeck und eventuell anderer betroffener Vereine führen. Wir werden uns mit dem Ausschuss natürlich auch ein Bild direkt vor Ort machen. Niemand verfolgt aber das Ziel Sportlern, Zuschauern und den Fans das Ausleben ihrer Leidenschaften anzulasten oder gar zu verbieten. Es wird aber Zeit, dass wir Gewalt und Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem sehen und alle mit den uns jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln an einem Strang ziehen, um den Gewalttätern wirkungsvoll die „Rote Karte“ zu zeigen“, fordert Stier energisch."


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