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Klaus Petersen: LTM-Ton (zu Travemünde) unangemessen

24. Februar 2010 (HL-Red.). Fragen Sie doch mal Touristen direkt: Ist für sie noch Travemünde ihr "liebes" Urlaubsziel? Schauen Sie doch mal herum - ist das noch Travemünde, das "Hoffnung auf Klasse" macht? Lesen Sie die Pressemitteilung der CDU Lübeck (Zur unverständlichen - weil zeitlich doch wohl unnötigen - Zwangs-Schließung der Shops im "Aqua-Top" - Bereich - hat Lübeck-TeaTime bereits berichtet):

Zur aktuellen Debatte um die Aktivitäten der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) in Travemünde und die jüngste Mitteilung der LTM zur Kritik von Bürgerschaftsmitglied Peter Sünnenwold erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, Klaus Petersen: „Wer Dienstleistungen anbietet, sollte sachlicher Kritik an der Erledigung nicht mit dem Hinweis auf die vermeintliche eigene fachliche Überlegenheit begegnen. Ich gehe davon aus, dass im Rahmen der Wunscherfüller-Kampagne der LTM ähnliches auch den bewerbenden Unternehmen beigebracht wird. Einfacher ausgedrückt: Für die schriftliche Reaktion auf die Kritik des ehemaligen Stadtpräsidenten und Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege der Lübecker Bürgerschaft, Peter Sünnenwold, hat die LTM ganz sicher keinen Service-Award verdient.

Die CDU-Fraktion empfindet es vielmehr als ganz und gar unangemessen, dass eine städtische Gesellschaft in fast schon beleidigendem Ton öffentlich auf die aufgeworfenen Fragen eines Bürgerschaftsmitglieds reagiert. Herrn Sünnenwold hierbei als ‚Tourismusrentner’ zu bezeichnen und es abfällig zu meinen, zeugt übrigens bei einer Tourismusgesellschaft, die insbesondere auch ältere Gäste für Lübeck und Travemünde begeistern soll, von einer merkwürdigen Grundeinstellung.

Vielleicht sollte die LTM ihre Ressourcen eher darauf konzentrieren, bei der Begründung von Veranstaltungsabsagen mit einer Stimme zu sprechen. Wenn sie nämlich aktuell markenstrategische Gründe für die Absage des Travemünder Tortenfestes anführt, widerspricht dies der in Travemünde gemachten Aussage, dass fehlende finanzielle Mittel für die Absetzung der Veranstaltung verantwortlich waren – während gleichzeitig die privat initiierte Ersatzveranstaltung ‚Wally’s Tortenfest’ immerhin durch Aufnahme in den Veranstaltungskalender unterstützt wurde.

Wie fünf Vertreter der Lübecker und Travemünder Wirtschaft heute erklärt haben, war die von der CDU-Mehrheit in der letzten Wahlperiode beschlossene Erweiterung der Lübecker Tourismus Service Gesellschaft (HLTS) um die Aufgabe des Stadtmarketings richtig und zukunftsweisend. Ob aber die Aufgabenstellung der neuen Gesellschaft, das Lübeck-Marketing effektiver und kostengünstiger zu organisieren, als strategisches Ziel völlig verstanden worden ist, bleibt offen. Da helfen auch von der LTM bestellte öffentliche Lobhuldigungen nicht weiter.

Die Geschäftsführerin der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) macht vor, dass man auch mit stark gekürzten öffentlichen Zuschüssen hervorragende Arbeit machen kann.“

CDU-Fraktionsgeschäftsstelle HL

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