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Flughafen HL: IHK fordert konstruktive Unterstützung des Landes

15. Februar 2010 (HL-Red.). Auch die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck greift den Bericht der Landesregierung zum Flughafen Lübeck auf und nimmt das aus ihrer Sicht Stellung: „Der Flughafen Lübeck hat nicht nur für Lübeck, sondern für ganz Schleswig-Holstein wirtschaftliche Bedeutung. Ein erheblicher Teil der Fluggäste kommt aus den Kreisen außerhalb Lübecks beziehungsweise hat diese als Ziel. Deshalb ist die Landesregierung in der Pflicht, sich konstruktiv und mit eigenen Beiträgen an der Zukunftsentwicklung des Lübecker Flughafens zu beteiligen.“ Das sagte der Präses der IHK zu Lübeck, Andreas Leicht anlässlich der am Wochenende bekannt gewordenen Stellungnahme des Landes zum „Take-Off-Konzept“ der Hansestadt Lübeck.

„Wenn die Landesregierung Vorschläge hat, um das Konzept zu optimieren, so sind sie willkommen. Wichtig ist aber, sich jetzt auf eine gemeinsame Linie zu verständigen, um diesen letzten zukunftsfähigen Regionalflughafen unseres Landes zu sichern. Um die vorhandenen und potenziell interessierten Airlines sowie möglichen Investoren für weitere Engagements zu gewinnen, müssen wir mit einer Stimme sprechen – und zwar für die Zukunft dieses Flughafens!“, forderte Leicht.

Es sei zwar richtig, dass vor allem die Hansestadt Lübeck gefordert ist, die politische Entscheidung für den Erhalt und den Ausbau des Flughafens herbeizuführen und ein tragfähiges Umsetzungs- und Finanzierungskonzept vorzulegen. Dazu braucht sie aber auch die Unterstützung der Landesregierung. „Wir appellieren deshalb an das Land, sich aktiv für dieses so wichtige Infrastrukturprojekt zu engagieren. Die Zusage über eine Förderung der Investitionen ist dazu ein wichtiger Schritt. Notwendig sind aber auch gemeinsame Bemühungen, mit Hilfe EU-konformer Anlaufbeihilfen eine Ryanair-Basis beziehungsweise weitere Fluglinien nach Lübeck zu holen.

Leicht: „In Schleswig-Holstein gibt es keine Alternative zu Blankensee. Wenn wir uns im Wettbewerb der Regionen behaupten wollen, müssen wir jetzt alle Kräfte bündeln und gemeinsam die Zukunft dieses Landes gestalten – und für die Zukunft benötigen wir einen Flughafen.“


Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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