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Markt- im Stil einer "Bahnhofs-"Halle auf Tornado-Wiese - Zufall

04. Februar 2010 (HL-Travemünde / Red.). Meinung: Leider gilt auch für Travemünde: Anstatt lange bestehende Probleme in den Griff zu bekommen, werden neue geschaffen. Wird eine "Markthalle" dort für Touristen sorgen? Oder wäre eine ganzjährige Erlebnislandschaft "unter Dach", zumindest aber endlich wieder eine Schwimmhalle (worüber die nachbarlichen Bäder bis hin nach Usedom nicht einmal mehr nur den Kopf schüttelt - sondern herzlich, pardon - hämisch lachen), nicht viel wichtiger? Wen will man so außerhalb der Sommer-Saison eigentlich und womit noch nach Travemünde locken? Und was ist mit Hollesens Ferienhaus-Priwall? Wie auch immer. Lesen Sie also, was die Lübecker SPD zur "Neuen Markthalle" zu sagen hat. Quelle: HL-live:

"SPD: Neue Markthalle zügig vorantreiben
Die neue Markthalle in Travemünde bekommt weiteren Rückenwind. Nach der BfL fordert auch die SPD die zügige Umsetzung. Kritik kam bisher nur von den Grünen: Sie würden einen Standort am Fischereihafen bevorzugen. *)
Das Mitglied der SPD-Bürgerschaftsfraktion Ulrich Pluschkell und der Vorsitzende des Bauausschuss Sven Schindler (SPD) erklären zur Präsentation der geänderten Planungen zur Markthalle in Travemünde gemeinsam: " Die geänderten Pläne sind ein erheblicher Fortschritt. Berechtigte Bedenken gegen Ausmaß und Gestaltung wurden ausgeräumt."

Die SPD begrüße, das abgespeckte Bauvolumen, insbesondere in der Höhe der Halle, die differenzierten Struktur und Höhenentwicklung, die sich hervorragend in die Umgebung am Ende der Vorderreihe ein und gleichzeitig als solitäres Hallengebäude besticht, den vorgesehenen Architekturwettbewerb, die vereinbarte Verschiebung des Baukörpers in Richtung Vorderreihe einschließlich einer von der SPD vorgeschlagenen Ausgestaltung einer Piazza am Ende der Vorderreihe, am Beginn der Travepromenade gegenüber der Straßeneinmündung Am Lotsenberg.

"Die sich abzeichnende Einigung zeigt, dass die von der SPD-Forderung nach einer vollständigen Überplanung der Travepromenade richtig und wegweisend war und ist", so die beiden Sozialdemokraten. Die Bauverwaltung sei nun gefordert, endlich den Masterplan für Travemünde vorzulegen, in dem die Goschhalle an dem nun vorgesehenen Standort berücksichtigt werden sollte.

"Die SPD ist an einer zügigen und konstruktiven Weiterentwicklung dieses Projekts interessiert", sagen Pluschkell und Schindler. "Darum sollte, sofern es in dem Masterplan für Travemünde keine anderen Planungen gibt, die dem Projekt entgegenstehen, der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan für die Goschhalle in Bauausschuss vorgezogen werden."

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Grafik (Investor): Mit einem neuen Konzept soll das Projekt Markthalle in Travemünde nun doch gelingen.

*)Kein Wunder - Den Weg zum Fischereihafen meiden bis heute die meisten Besucher/Touristen. Denken nämlich zumeist und immer noch, am Fährhafen sei "alles vorbei". Der Blick zu den Fischerbooten ist ohnehin schon verdeckt "geluzifert". Und nur wirkliche Insider wissen, was da noch kommt - und lieben gerade die letzten Meter bei ihren Fischern. Mit diesen neuen Baukasten-Häusern wird man den Rest anheimelnder Fischerromantik auch noch "kaputt" machen.

Quelle: HL-live
Meinung: Reinhard Bartsch, Herausgeber Lübeck-TeaTime

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